The Jakob Manz Project

The Jakob Manz Project in der Zehentscheuer Rottenburg am 15.11.2019

Jakob Manz – Altsaxophon
Frieder Klein – Bass
Hannes Stollsteimer – Piano
Paul Albrecht – Schlagzeug

Im Juli gastierte das Charles Lloyd Quartet beim Jazz-Openair auf dem Marktplatz von Rottenburg. Eingeladen hatten der Kulturverein Zehntscheuer Rottenburg und Jazz im Prinz Karl aus Tübingen. Es wurde in jeder Hinsicht ein ganz besonderes Konzert. Nach kurzer Zeit begann ein Platzregen, der bis zum Ende des Konzertes nicht mehr aufhörte. Eine Reportage vom denkwürdigen Ereignis sehen sie hier.

Als „Entschädigung“ versprachen die Veranstalter spontan ein Zusatzkonzert im Herbst mit einer noch nicht genannten Formation zu veranstalten. Die Eintrittskarten vom Openair gelten dann dort zum freien Eintritt.

Am 15. November war es dann soweit. The Jakob Manz Project, bestens bekannt in der Region und inzwischen auch weit darüber hinaus, betrat die Bühne in der Zehntscheuer. 

Erstmals ist man überrascht wie jung die Musiker sind. Das nächste Mal, wenn man sie spielen hört!

Jakob Manz, geboren 2001, hat bereits 10 Jahre Schlagzeug-, 8 Jahre Blockflöten- und 6 Jahre Saxophon-Unterricht hinter sich. Seit 5 Jahren studiert er Saxophon! Es ist wirklich unglaublich! Natürlich hat er schon diverse Preise gewonnen und seit 3 Jahren tritt er immer wieder mit seinem The Jakob Manz Project auf. Er beherrscht versiert alle Nuancen des Jazzsaxophons. Von gefühlvollen Balladen bis zu funkigen Soli überzeugt er das begeisterte Publikum.

Seine Bandmitglieder sind nicht weniger professionell, die meisten der gespielten Stücke sind auch von diesem Quartett komponiert, wobei jeder seinen Beitrag geleistet hat. Frieder Klein spielt eine 6-seitige Bassgitarre, Hannes Stollsteimer alles was Tasten hat und Paul Albrecht Schlagzeug.

Eine besondere Überraschung hatte Manz noch: Er spielt ein Instrument, das wahrscheinlich die meisten im Saal noch nie gesehen hatten. Eine neu entwickelte Blockflöte von Geri Bollinger. Hörenswert!

Da man im Moment keine Livekonzerte von der Formation besuchen kann gibt es Abhilfe: Bei ACT ist ihr erstes Album „Natural Energy“ erschienen.