Classic Rock Night mit Wishbone Ash beim Winterbach Zeltspektakel 2026
Von feinen Gitarrenduellen über die „Funkhölle“ zum krachenden Hardrock
Winterbach, 31. Juli 2026 Wann gibt es das schonmal, dass drei solche musikalische Hochkaräter der klassischen Rockszene an einem Abend auf einer Bühne auftreten. Steffen Clauss von der Rockinitiative Winterbach hat es mal wieder geschafft einen ganz besonderen Musikabend bei der vierzehnten Auflage des Zeltspektakel auf die Beine zu stellen. Knapp viertausend Fans bevölkerten das bei sommerlichen Rekordtemperaturen gut aufgeheizte Zelt.
Act 1: Bluesrock-Band Wishbone Ash
Andy Powell – Guitar
Mark Abrahams – Guitar
Bob Skeat – Bass
Windsor Mc Gilvray – Drums
Episches Spiel mit zwei Leadgitarren
Die legendäre britische Band, bekannt durch ihr episches Spiel mit zwei Leadgitarren, präsentierte von neuem ihren einzigartigen Soundmix aus Hard- und Bluesrock. Die Band, die 1969 in London gegründet wurde, hat sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder neu erfunden ohne ihre Wurzeln des klassischen Bluesrocks zu verlieren. Andy Powell das letzte verbliebene Mitglied der Gründerformation, hat an Klasse bei seinem Gitarrenspiel nichts eingebüßt. Sein Spiel an den Saiten ist nach wie vor einfallsreich, perfekt und gefühlvoll.
Sein Mitstreiter an der zweiten Gitarre, Mark Abrahams, der nun auch schon einige Jahre an der Seite Powells steht, sorgt mit seinem Spiel dafür, dass dieser unverwechselbare Sound nach wie vor voller Energie ist und das Publikum begeistert. Bob Skeat am Bass und Windsor McGilvray am Schlagzeug sorgen für das „rhythmischen Fundament“ für diese, von der ersten Sekunde an, beeindruckende Performance. Der gut siebzigminütige Auftritt war logischerweise gespickt mit den bekannten Songs vorwiegend aus den siebziger und achtziger Jahren.
Bis zum grandiosen Longsong “Phoenix“
Das Auftaktstück “Blowin Free“ ist natürlich sofort ein Stimmungsmacher zum munteren Mitklatschen. Zwischen den ganzen bekannten Songs wie “The King Will Come“ und “Throw Down The Sword“ werden die neueren Stücke eingestreut. Die haben zwar den üblichen Sound der Gruppe weitertragen, aber bei weitem nicht die Magie wie die Klassiker aus den ersten Jahrzehnten der Band. Und so kommt es wie immer am Ende eines Wishbone Ash Auftritts zu einem epischen Finale mit “Jailt Bailt“ und dem grandiosen Longsong “Phoenix“, der den Höhepunkt des Schaffens von Wishbone Ash darstellt. Die Gruppe zeigte das sie nach all den Jahrzehnten nichts an spielerischer Brillanz und Begeisterung verloren hat. Die enthusiastische Reaktion des Publikums am Schluss des Konzerts bewies es.
Harald Kümmel
Hier gehts demnächst zu Act 2: Mothers Finest und zu Act 3: Uriah Heep















