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	<title>Gastbeitrag - Jazzreportagen.com</title>
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	<title>Gastbeitrag - Jazzreportagen.com</title>
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		<title>Duo Olaf Polziehn &#8211; Jochen Feucht in der Zehntscheuer Schönaich 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2026 04:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Polziehn und Feucht musizierten einst zusammen in Peter Herbolzheimers Bundesjazzorchester und kennen sich also seit Jahrzehnten. Da braucht es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/duo-olaf-polziehn-jochen-feucht-in-der-zehntscheuer-schoenaich-2026/">Duo Olaf Polziehn &#8211; Jochen Feucht in der Zehntscheuer Schönaich 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Fotos und Konzertreview vom Duo Polziehn / Feucht</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/duo-polzien-feucht-zehntscheuer-schoenaich-2026-0264.jpg" alt="Duo Olaf Polziehn - Jochen Feucht in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28927" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/duo-polzien-feucht-zehntscheuer-schoenaich-2026-0264.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/duo-polzien-feucht-zehntscheuer-schoenaich-2026-0264-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/duo-polzien-feucht-zehntscheuer-schoenaich-2026-0264-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/duo-polzien-feucht-zehntscheuer-schoenaich-2026-0264-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Duo Olaf Polziehn &#8211; Jochen Feucht in der Zehntscheuer Schönaich 2026</figcaption></figure>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Olaf Polziehn</strong> &#8211; piano<br><strong>Jochen Feucht</strong> &#8211; Saxofone</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreiches Fischen im Jazzer-Pool</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Erstmalig tritt bei „Jazz in der Zehntscheuer“ ein Duo auf. Der Pianist <strong>Olaf Polziehn</strong> und sein Saxofonpartner <strong>Jochen Feucht</strong> beweisen, dass weniger oft mehr ist</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der gut gefüllte Schönaicher Veranstaltungsraum deutet darauf hin, dass der Jazz in der Schönbuchgemeinde angekommen ist. Offensichtlich vertrauen die Besucher den „<em>Jazz in der Zehntscheuer</em>“-Machern <em>Judith Goldbach</em> und <em>Andreas Francke</em>. Was die Beiden mit ihrem Vereinsteam veranstalten, hat Hand und Fuß. Durch ihre engen Kontakte in die Jazzmusik-Szene ziehen sie immer wieder ein paar Asse aus dem Ärmel. „<em>Wir engagieren Musiker, die uns selbst gut gefallen und setzen auf Vielfalt“</em> sind sich Bassistin Goldbach und Saxofonist Francke einig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Samstagabend ist es also eine kleine, aber feine Formation, deren Namen bei Kennern Zungenschnalzer erzeugen. Polziehn und Feucht musizierten einst zusammen in <em>Peter Herbolzheimers Bundesjazzorchester </em>und kennen sich also seit Jahrzehnten. Da braucht es keine lange Anlaufzeit, wenn die beiden mal wieder zusammen eine Bühne betreten. „<em>Wir haben vor zwei Jahren zuletzt zusammengespielt und jetzt zweimal geprobt“,</em> schmunzelt der Saxofonist im Pausengespräch nach dem ersten Set.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/olaf-polzien-zehntscheuer-schoenaich-2026-0237.jpg" alt="Olaf Polziehn in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28929" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/olaf-polzien-zehntscheuer-schoenaich-2026-0237.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/olaf-polzien-zehntscheuer-schoenaich-2026-0237-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/olaf-polzien-zehntscheuer-schoenaich-2026-0237-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Olaf Polziehn in der Zehntscheuer Schönaich 2026</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Wait and see what’s coming up</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses beginnt entspannt und dennoch durch die Skalen jagend mit der Feucht-Komposition „<em>Wait And See</em>“. Lange müssen die Besucher nicht warten, um zu sehen, dass sie es hier mit zwei Cracks ihrer Zunft zu tun haben. Herbie Hancocks „<em>Maiden Voyage</em>“ glänzt mit schönen Ummalungen des Themas, großen Intervallsprüngen des Sopransaxofons und einem flächig perlenden Pianospiel. In der Folge darf sich das Publikum eines wunderbaren Aufeinandereingehens des Duos und an kreativen Spiel-Figuren erfreuen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Man muss sich kennen um bei den vielen Impro-Parts zusammenzubleiben</em>“, erklärt Polziehn bevor mit McCoy Tyners „<em>Search for Peace</em>“ mit einem lyrischen Piano-Solo und einem warmen sowie zarten Tenorsax-Solo musikalisch eine durchaus friedvolle Atmosphäre entsteht. „<em>What a wonderful world</em>“, könnte einem in den Sinn kommen. Das Stück hätte mit einer Dominante geendet, was mit einer Frage gleichkäme, lässt Polziehn wissen. Teil Zwei des Abends beginnt mit einem brachialen Piano-Solo, kreativ und hüpfend und führt in „Warm Jazz“ (Jochen Feucht) über. „Ich hatte während meines Studiums den Mittelweg zwischen Cool- und Hot Jazz gesucht. Dabei ist dieses Stück herausgekommen“, lässt er das Publikum wissen. Das Ergebnis? Warm-eben und unter die Haut gehend.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/jochen-feucht-zehntscheuer-schoenaich-2026-0244.jpg" alt="Jochen Feucht in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28928" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/jochen-feucht-zehntscheuer-schoenaich-2026-0244.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/jochen-feucht-zehntscheuer-schoenaich-2026-0244-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/jochen-feucht-zehntscheuer-schoenaich-2026-0244-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jochen Feucht in der Zehntscheuer Schönaich 2026</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Porter, Shorter, Carter and more</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zum ersten Mal wird an diesem Abend eine <em>Joao Gilberto</em>-Nummer dargeboten. „<em>Seit langem ein Herzenswunsch“</em>, sagt Feucht. Eine Bossa Nova, wie sie kaum schöner interpretiert sein könnte! Eine weitere Feucht-Komposition, sowie unter anderem <em>Cole Porter, John Coltrane </em>und <em>Wayne Shorter</em> zieren das Ende des Abends, wären da nicht lautstark geforderten Zugaben. Mit „<em>Only Trust Your Heart</em>“ (Benny Carter) schließt sich der Kreis was die friedlichen Absichten des Duos anbetrifft. „<em>Don Quixote</em>“ von Egberto Gismonti leitet abschließend sanft das ruhige Finale ein.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/duo-polzien-feucht-jazz-in-der-zehntscheuer-schoenaich-2026-0238.jpg" alt="Duo Olaf Polziehn - Jochen Feucht bei 'Jazz in der Zehntscheuer' Schönaich 2026" class="wp-image-28930" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/duo-polzien-feucht-jazz-in-der-zehntscheuer-schoenaich-2026-0238.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/duo-polzien-feucht-jazz-in-der-zehntscheuer-schoenaich-2026-0238-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/duo-polzien-feucht-jazz-in-der-zehntscheuer-schoenaich-2026-0238-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Duo Olaf Polziehn &#8211; Jochen Feucht bei &#8218;Jazz in der Zehntscheuer&#8216; Schönaich 2026</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Resümee</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der unter den Gästen weilende Keyboarder (HASA &amp; more) <em>Ralf Schuon</em> resümiert: „<em>Hochkarätige Musik, schönes Ambiente und eine sympathische Veranstaltungsreihe!</em>“. Als Pianist fand er das virtuos groovende Pianospiel Polziehns besonders beeindruckend, sowie die harmonisch ausgefuchsten Interaktionen der beiden Musiker. Mit einem Duo-Konzert würden die Besucher auch an „<em>Unerhörtes</em>“ herangeführt, freut er sich über das Publikumsinteresse im schönen Ambiente der Zehntscheuer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text und Fotos Bernd Epple</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/olaf-polziehn/"><strong>Olaf Polziehn</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hanke Brothers &#8211; New Classical Music Festival &#8211; Stadthalle Sindelfingen 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 04:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Sonntag vor vollem Haus haben die Sindelfinger Fab Four den Puls des Publikums getroffen. Längst gelten die die Konzerte der Hanke Brothers als...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Fotos des Auftrittes und Konzertreview</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-stadthalle-sindelfingen-2026-0224.jpg" alt="Hanke Brothers New Classical Music Festivals Stadthalle Sindelfingen 2026" class="wp-image-28833" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-stadthalle-sindelfingen-2026-0224.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-stadthalle-sindelfingen-2026-0224-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-stadthalle-sindelfingen-2026-0224-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-stadthalle-sindelfingen-2026-0224-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hanke Brothers New Classical Music Festivals Stadthalle Sindelfingen 2026</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Im Rahmen des New Classical Music Festivals gaben die Hanke Brothers ihr Stelldichein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sindelfingen, 4.10.2026. Am Sonntag vor vollem Haus haben die Sindelfinger Fab Four einmal mehr den Puls des Publikums getroffen. Längst gelten die die Konzerte der Hanke Brothers als ein besonderes Bonbon in der regionalen Veranstaltungsszene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausverkauftes Haus – Die Konzerte der Hanke Brothers scheinen inzwischen ein Selbstläufer zu sein. Über die vergangenen neun Jahre haben sich die vier Brüder aus Sindelfingen einen Bekanntheitsgrad erarbeitet, dessen Früchte sie nun zurecht genießen dürfen. Rund 1000 Besucher wollten sich ihr Konzert nicht entgehen lassen. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0206.jpg" alt="Hanke Brothers auf der Bühne der Stadthalle Sindelfingen 2026" class="wp-image-28832" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0206.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0206-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0206-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hanke Brothers New Classical Music Festival Stadthalle Sindelfingen 2026</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Wir haben auch Besucher aus ganz Deutschland ausgemacht</em>“, sagt Blockflötist David Hanke. „<em>Wenn man neue Formate ausprobiert kann man offensichtlich viele Leute erreichen. Unser Anliegen ist es, zahlreiche Facetten sichtbar zu machen und damit auch musikalisch Vielfalt statt Abgrenzung zu leben</em>“, fügt er hinzu. Das Programm ist mit „<em>Puls</em>“ überschrieben und darum geht es, über das Musikalische hinaus, auch gesamtgesellschaftlich in dieser oft wirren Zeit, ist er überzeugt. Konzerte und Kultur können einen wichtigen Beitrag dazu leisten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Finanziell und organisatorisch ist dieses Festival ein Riesenbrett. Aber das Zusammenkommen über die Musik lohnt jeden Aufwand und die Publikumsresonanz gibt uns recht</em>“, zeigt er sich glücklich und zufrieden, was den Verlauf der dritten Auflage dieses Festivals anbetrifft, bei dem über zwei Wochen lang ausgezeichnete Konzerte auf dem Programm standen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Genre-Einordnung: Fehlanzeige</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="350" data-id="28838" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/fabian-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0201.jpg" alt="Fabian Hanke mit den Hanke Brothers New Classical Music Festivals Stadthalle Sindelfingen 2026" class="wp-image-28838" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/fabian-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0201.jpg 350w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/fabian-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0201-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fabian Hanke</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="350" data-id="28836" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/lukas-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0202.jpg" alt="Lukas Hanke mit den Hanke Brothers New Classical Music Festivals Stadthalle Sindelfingen 2026" class="wp-image-28836" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/lukas-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0202.jpg 350w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/lukas-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0202-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lukas Hanke</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Stilistisch war auch das „<em>Puls</em>“-Konzert kaum in gewohnte Schemen einzuordnen. Alleine schon die Lightshow und Verstärkungstechnik grenzte sich von üblichen Klassik-Konzerten deutlich ab. Die ersten Noten erreichen das Publikum von einer abgedunkelten Bühne, die takt- und punktgenau illuminiert wurde. „<em>Flanky Groove Original</em>“, komponiert vom Pianisten<strong> Jonathan Hanke</strong>, sorgte wie ein Sonnenaufgang für einen strahlenden Beginn des Abends. Dynamik, Tempoverschleppungen, häufige Instrumentenwechsel und hohe Spielkunst sind Kennzeichen dieses Quartetts. Das wurde bereits an dieser Stelle angedeutet. Tubist <strong>Fabian Hanke</strong> spielt auch Violine und Flötist <strong>David Hanke</strong> hatte rund 16 Blockflöten von Bass bis Sopranino am Start. In „<em>Mücke und Elefant</em>“ dürfen sich mit Sopranino und Tuba das kleinste und größte Instrument miteinander unterhalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder gaben die Hankes auch ein paar Inputs zum Thema Puls, ob wissenschaftlich fundiert oder auch humoristisch, wie es Fabian augenzwinkernd zum Besten gab: „<em>Warum darf man Künstlern kein Cola und kein Bier verabreichen? Weil sie sonst kolla-bieren – Puls adé</em>“. Schenkelklopfer beim Publikum und ohren- wie augenscheinlich ein Stimmungsbooster, wenngleich die Musik selbst für Entspanntheit, Harmonie und damit für einen gemeinsamen Puls sorgte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ungewöhnliche Duette – jazzige und rockige Noten</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="350" data-id="28835" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/jonathan-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0235.jpg" alt="Jonathan Hanke mit den Hanke Brothers New Classical Music Festivals Stadthalle Sindelfingen 2026" class="wp-image-28835" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/jonathan-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0235.jpg 350w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/jonathan-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0235-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jonathan Hanke</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="350" data-id="28837" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/david-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0203.jpg" alt="David Hanke mit den Hanke Brothers New Classical Music Festivals Stadthalle Sindelfingen 2026" class="wp-image-28837" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/david-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0203.jpg 350w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/david-hanke-brothers-new-classical-music-festivals-2026-0203-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption class="wp-element-caption">David Hanke</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besonderheiten des Abends waren sicherlich auch eingestreute Duette von Flöte/Tuba, Flöte/Bratsche (<strong>Lukas Hanke</strong>) oder auch ein berührendes Pianosolo von Jonathan, das bisweilen an den Jazzpianisten Keith Jarret erinnerte. Und schließlich „<em>Puls</em>“ von Jonathan Hanke: Das Publikum wurde mit drei verschiedenen Melodien in das Stück miteinbezogen, sodass der ganze Saal Musik pur war. Der gemeinsame Puls war geschaffen und wurde im Anschluss frenetisch beklatscht. Im nachfolgenden „<em>Karambo</em>“ (Christoph Reuter) ging es tendenziell (jazz-)rockig zu. Bratschist Lukas betätigte mit der Hacke eine Bassdrum, während Fabian die Antwort mit einer Fußmaschine gab, die einen Snaredrum-Sound erzeugte. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-zum-konzertende-in-der-stadthalle-2026-0232.jpg" alt="Hanke Brothers am Ende des Konzertes in der Stadthalle Sindelfingen 2026" class="wp-image-28834" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-zum-konzertende-in-der-stadthalle-2026-0232.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-zum-konzertende-in-der-stadthalle-2026-0232-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/hanke-brothers-zum-konzertende-in-der-stadthalle-2026-0232-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hanke Brothers am Ende des Konzertes in der Stadthalle Sindelfingen 2026</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Tuba on the beach</em>“ (C. Reuter) begeisterte mit Tuba, Piano und Cajon, vortrefflich von Lukas mit Schlagzeugbesen gespielt. Nach „<em>Pulsierendes Finale</em>“ (Jonathan Hanke) war natürlich noch lange nicht Schluss. Ohne Zugaben durfte die Fab Four nicht abtreten. Besucher Jürgen Pöss aus Sindelfingen resümierte: „<em>Hochwertige Musik, die man sonst nirgendwo hört! Das war ein einmaliges Erlebnis. Besonders haben mir die Fülle der Harmonien gefallen, die Choreographie, sowie die Illumination und die perfekte Abstimmung</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text und Fotos Bernd Epple</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Link zum <strong><a href="https://www.newclassicalmusicfestival.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">New Classical Music Festival</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Jubiläumskonzert 40 Jahre Jazzverband BW im Theaterhaus Stuttgart 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/jubilaeumskonzert-40-jahre-jazzverband-bw-im-theaterhaus-stuttgart-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 12:35:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Theaterhaus erlebte einen Abend, der das 40-jährige Bestehen des Jazzverbandes nicht nur feierte, sondern auch zeigte, dass man sich um die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Die Zukunft des Jazz ist gesichert: Das Landesjugendjazzorchester begeistert beim Jubiläum im Theaterhaus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fotos und Review von diesem Konzert und der Jubiläumsfeier</p>



<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/10/LaJazzO_BEML1001768-credit-Bettina-Meister-1200x799.jpg" title="40 Jahre Jazzverband BW e.V., Jubiläumskonzert, Theaterhaus Stuttgart. JUGENDJAZZORCHESTER BW FEAT. CZICHOWSKY, HÜBNER, NEUHAUS, Dirigent Klaus Graf" alt="40 Jahre Jazzverband BW e.V., Jubiläumskonzert, Theaterhaus Stuttgart. JUGENDJAZZORCHESTER BW FEAT. CZICHOWSKY, HÜBNER, NEUHAUS, Dirigent Klaus Graf" /></div></div>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Landesjugendjazzorchester BW:</strong><br>Trompeten: <strong>Cristin Leber, Fabio Di Marco, Lars Krech, Frederik Steinhagen, Dennis Dörflinger, Jakob Wacke</strong><br>Posaunen: <strong>Robert Gierer, Lucius Fondermann, Immanuel Bach, Hendrik Zitterbart, Pascal Flaig,&nbsp;Moritz Metzler</strong><br>Saxophone: <strong>Lotta Blum, Iliia Vasylynets, Luis Stauss, Raffaele Günthner, Alida Hitzeroth, Michael Weber, Joalenn Kindermann</strong><br>Piano: <strong>Leo Haasis, Hugo Eisenberg</strong><br>Gitarre: <strong>Dario Vernuccio</strong><br>Bass: <strong>Helen Lengsfeld, Benedikt Birkert</strong><br>Drums:<strong> Amelie Stapf, Jan Hauf, Hendrik Späth</strong><br>Vocals: <strong>Lola Gewiese, Luisa Schwarz, Nelli Koppanyi</strong><br>Leitung<strong> Klaus Graf</strong><br><br><strong>Gäste</strong>:<br><strong>Gregor Hübner</strong> (Violine)<br><strong>Anne Czichowsky </strong>(Vocal)<br><strong>Christoph Neuhaus</strong> (Gitarre)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine lebendige Szene: 40 Jahre Jazzverband Baden-Württemberg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In den 45 Jazzclubs in BW werden jährlich 2000 Konzerte und 21 Festivals von ca. 180.000 Jazzfans besucht. Diese beeindruckenden Zahlen bildeten den feierlichen Hintergrund für ein ganz besonderes Ereignis: Der Jazzverband BW e.V. feierte sein 40-jähriges Jubiläum. Zum Festkonzert am 12. April 2026 lud der Verband ins Stuttgarter Theaterhaus, wo das Landesjugendjazzorchester (kurz „Lajazzo“) eindrucksvoll unter Beweis stellte, wie lebendig die Szene im Land ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Kaderschmiede: Zwei Jahre intensive Erfahrung im „Lajazzo“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nachwuchs der JazzmusikerInnen kann nach einer Bewerbung mit Vorspiel im Landesjugendjazzorchester zwei Jahre Erfahrung im Zusammenspiel sammeln. In zwei Arbeitsphasen pro Jahr werden unter der derzeitigen Leitung von <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/klaus-graf/">Klaus Graf</a></strong> jeweils ca. 10 neue Stücke erarbeitet und im Land in Konzerten präsentiert. Beim Jubiläumskonzert in Stuttgart zeigte sich die Formation in absoluter Höchstform.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Stimmliche Kontraste und ein unerschütterliches rhythmisches Fundament</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit von der Partie waren auch die Sängerinnen <strong>Lola Gewiese</strong>, die einen Fado-Song mit poppigen, jugendlicher Stimme darbot. <strong>Nelli Koppanyi </strong>überzeugte mit jazzig-souligem Stimmklang in <em>Sweet Georgia Brown</em>. Sympathisch und sehr beeindruckend sind neben dem präzisen rhythmischen Zusammenspiel und der Intonationssicherheit des Orchesters die Solos, mit denen sich die MusikerInnen individuell reihum zeigten. Da reichte das Spektrum von zarten gekonnten Versuchen bis hin zu ausgereiften, virtuosen, ausdrucksvollen Klängen. Die Rhythmusgruppe mit <strong>Leo Haasis</strong> (Piano), <strong>Benedikt Birkert</strong> (Bass) und <strong>Jan Hauff / Hänni Späth</strong> (Drums) war dabei das ganze Konzert über eine sichere Bank.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Mr. Dodo“ und Herbie Hancock: Die musikalischen Highlights des Abends</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine herausragende Komposition des Abends war <em>Mr. Dodo</em> von Bert Joris mit beeindruckenden Solos von <strong>Rafaele Günthner</strong> (Posaune) und <strong>Lars Krech</strong> (Trompete), die im Mittelteil in einem Duo zwischen Trompete und percussivem Schlagzeug und freien Einwürfen zum stark rhythmisierten homophonen Orchestersatz kulminierte – ein interessanter Dialog zwischen Solist und Orchester mit Free-Elementen. <strong>Alida Hitzeroth </strong>aus der Saxophongruppe übernahm in einem Stück von Herbie Hancock das Dirigat mit pulsierenden, spannungsfreudigen Bewegungen, die auch einen Trompeter aus der letzten Reihe zu fff-Tönen im höchsten Obertonbereich animierte. Als Gäste aus dem Profilager waren zudem <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/gregor-huebner/">Gregor Hübner</a></strong> (Violine), <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/anne-czichowsky/">Anne Czichowsky</a></strong> (Vocal) und <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/christoph-neuhaus/">Christoph Neuhaus</a></strong> (Gitarre) geladen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ein würdiger Geburtstag, der Hoffnung macht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es macht Spaß zu sehen, dass es NachwuchsmusikerInnen im Jazz gibt, die sich auf die Arbeit in einer Big Band einlassen. Das Theaterhaus erlebte einen Abend, der das 40-jährige Bestehen des Jazzverbandes nicht nur feierte, sondern auch zeigte, dass man sich um die kommenden Jahrzehnte des Jazz in Baden-Württemberg keine Sorgen machen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fotos: <a href="https://www.bettinameister.com/" target="_blank" rel="noopener">Bettina Meister</a><a href="Fotos: Bettina Meister"> </a><br>Text: Michael Reidick</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/klaus-graf/"><strong>Klaus Graf</strong></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/anne-czichowsky/"><strong>Anne Czichowsky</strong></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/christoph-neuhaus/"><strong>Christoph Neuhaus</strong></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/gregor-huebner/"><strong>Gregor Hübner</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Tatiana Nova und Julia Perminova im Bechstein Centrum Tübingen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/tatiana-nova-und-julia-perminova-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 04:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bechsteinzentrum Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Jazzclub Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die raffinierten, mit schwebenden Klängen und Jazzharmonien versehenen Klangarrangements sind zum Großteil dem gemeinsamen Album „Echoes...</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Das Duo mit Tatiana Nova und Julia Perminova faszinierte im Tübinger Bechstein Centrum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fotos und Review von diesem Konzert des Jazzclub Tübingen</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tatiana-nova-singt-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026.jpg" alt="Tatiana Nova singt im Tübinger Bechstein Centrum 2026" class="wp-image-28434" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tatiana-nova-singt-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tatiana-nova-singt-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tatiana-nova-singt-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tatiana-nova-singt-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tatiana Nova </figcaption></figure>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Tatiana Nova</strong> &#8211; Gesang<br><strong>Julia Perminova</strong> &#8211; Klavier</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die mit dem Körper singt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tübingen, 25.09.2026 „<em>Schon beeindruckend, was die mit ihrer Stimme alles so machen kann</em>“: So ein Besucher im bis auf den letzten Platz gefüllten Tübinger Bechstein Centrum. Gemeint war die russische Jazzvokalistin <strong>Tatiana Nova</strong>, die am Freitagabend beim Konzert mit ihrer Partnerin und Landsmännin <strong>Julia Perminova</strong> am Flügel weniger durch eingängige Melodielinien, sondern mit Vielstimmigkeit und abwechslungsreichen Klangnuancierungen brillierte. Bestimmt keine Musik, die den konventionellen Hörergeschmack trifft oder das Publikum zum Fußwippen anregt. Dafür eine ausgefallene und faszinierende Darbietung &#8211; auch bezüglich der Ausstrahlungskraft der aus Moskau stammenden und in Berlin lebenden Sängerin.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-tatiana-nova-bechstein-centrum-2026.jpg" alt="Tatiana Nova und Julia Perminova im Tübinger Bechstein Centrum 2026" class="wp-image-28436" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-tatiana-nova-bechstein-centrum-2026.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-tatiana-nova-bechstein-centrum-2026-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-tatiana-nova-bechstein-centrum-2026-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Julia Perminova, Tatiana Nova</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Tatiana Nova, die ihre Partnerin am Klavier im Rahmen des Programms „<em>FocusYear</em>“ am Jazzcampus in Basel kennengelernt hat, besitzt nicht nur eine ausdrucksstarke Stimme, die von rauchigen bis zu hohen Tönen reicht, sondern auch eine außergewöhnliche Anziehungskraft, sprich, ein unwiderstehliches Charisma. Sie singt die Vokalreihen oftmals ohne eigentlichen Wortsinn, mit schnalzender Zunge, säuselnden Lauten, mit einem ganzen Chor in ihrer Mundhöhle. Meistens zeichnet sie mit den Händen die Bewegung der Töne nach. Sie tanzt, pfeift, lacht, breitet die Arme aus, als wolle sie die ganze Welt umarmen. Und immer singt sie mit dem Körper.&nbsp;Vermutlich niemand, der nach dem anderthalbstündigen Konzert nicht in den schillernsten Farben von der Ausdrucksstärke der Sängerin geschwärmt hätte.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026.jpg" alt="Julia Perminova im Tübinger Bechstein Centrum 2026" class="wp-image-28435" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Julia Perminova </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Überzeugte durch virtuoses Spiel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch ihre&nbsp;aus Sibirien stammende und in Paris lebende Mitmusikerin überzeugte durch virtuoses Spiel und war keinesfalls als bloße Staffage mitgekommen. Besonders ihre ausgiebigen Ausflüge in den Jazz zwang das Auditorium zum regungslosen Lauschen in ihre Sitze. Mit ihr spielt die extrovertiertere und sich gerne in Erzählungen über poetische Bilder, zarte Blütenblätter und magische Sprüche verlierende Tatiana Nova schon seit Jahren zusammen, das&nbsp;Verständnis untereinander war nicht zu überhören.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die raffinierten, mit schwebenden Klängen und Jazzharmonien versehenen Klangarrangements sind zum Großteil dem gemeinsamen Album „<em>Echoes of Home</em>“ entnommen.&nbsp; Auch Elemente der Folklore, der Klassik und russische Motive fanden sich in Novas verqueren Gesang. Inzwischen tourt das Duo weltweit und hat dabei stetig das Niveau ihrer Kunst verbessert. Dazu kommt die viel Leichtigkeit ausstrahlende Persönlichkeit von Tatiana Nova.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-und-tatiana-nova-in-tuebingen-2026.jpg" alt="Tatiana Nova und Julia Perminova in Tübingen 2026" class="wp-image-28433" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-und-tatiana-nova-in-tuebingen-2026.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-und-tatiana-nova-in-tuebingen-2026-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/julia-perminova-und-tatiana-nova-in-tuebingen-2026-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Julia Perminova, Tatiana Nova</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als Sängerin beherrscht sie den Scatgesang ebenso wie den Jazz. Die gesanglichen Extravaganzen und das kokettierende, jedoch niemals aufdringliche Auftreten der Sängerin machten dieses Konzert zu einem Augen- wie Ohrenschmaus. Kaum nötig zu erwähnen, dass einen großen Anteil des begeisterten Beifalls auch ihre Mitspielerin am Piano für sich verbuchen durfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text und Fotos Jürgen Spieß</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Das Programm des <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/jazzclub-tuebingen/">Jazzclub Tübingen</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/tatiana-nova-und-julia-perminova-im-bechstein-centrum-tuebingen-2026/">Tatiana Nova und Julia Perminova im Bechstein Centrum Tübingen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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		<title>Berta Epple in der Aula des Schulzentrums Weil der Stadt 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/berta-epple-in-der-aula-des-schulzentrum-weil-der-stadt-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 17:33:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jazzreportagen.com/?p=28397</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam mit Leandro Ragusa brachten Bobbi Fischer und die beiden Hübner-Brüder nun Tango-Klassiker sowie ihre eigenen Kompositionen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/berta-epple-in-der-aula-des-schulzentrum-weil-der-stadt-2026/">Berta Epple in der Aula des Schulzentrums Weil der Stadt 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Band Berta Epple, bekannt für Latinmusic, Jazz, Weltmusik und Chanson, begeisterte in Weil der Stadt zusätzlich mit Bandoneon und Tango Nuevo</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fotos und Review von diesem Konzert</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-gregor-huebner-2026-weil-der-stadt-0174.jpg" alt="Berta Epple Group in der Aula des Schulzentrum Weil der Stadt 2026" class="wp-image-28393" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-gregor-huebner-2026-weil-der-stadt-0174.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-gregor-huebner-2026-weil-der-stadt-0174-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-gregor-huebner-2026-weil-der-stadt-0174-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-gregor-huebner-2026-weil-der-stadt-0174-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gregor Hübner </figcaption></figure>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Gregor Hübner</strong> &#8211; Violine<br><strong>Veit Hübner</strong> &#8211; Kontrabass<br><strong>Bobbi Fischer</strong> &#8211; Piano<br><strong>Leandro Ragusa</strong> – Bandoneon</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil der Stadt, 19.9.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schiff ahoi mit <em>Berta Epple</em> – facettenreicher Tango Nuevo begeisterte in Weil der Stadt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um es vorweg zu nehmen: Der Schreiber der folgenden Zeilen hat mit dem Namen dieser Formation rein gar nichts zu tun. Auch wenn er denselben Nachnamen trägt, ist er weder verwandt noch verschwägert mit Berta Epple &#8211; weder mit folgend beschriebenem Schiff noch mit der Band. Violinist Gregor Hübner zur Namensgebung dieses Trios: „<em>Wir wollten bei unserer Bandgründung schlicht einen Namen, der nichts aussagt</em>“. Dennoch ist Berta Epple nicht ganz unbekannt im Ländle. Diese Dame gab es wirklich. Die Stuttgarter Unternehmerin (1906 – 1965) gründete 1956 die Neckar-Personen Schifffahrt „<em>Berta Epple</em>“. 1957 startete dann der Linienverkehr und im Jahr darauf wurde der Stuttgarter Hafen durch den damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss eingeweiht – auf der Berta Epple, dem Schiff mit dem Namen der Gründerin. So viel Geschichtliches.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-band-weil-der-stadt-2026-0164.jpg" alt="Die Band Berta Epple in der Aula des Schulzentrum Weil der Stadt 2026" class="wp-image-28391" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-band-weil-der-stadt-2026-0164.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-band-weil-der-stadt-2026-0164-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-band-weil-der-stadt-2026-0164-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Berta Epple &#8211; die Band</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Berta Epple mit Volldampf und einem weiteren Matrosen an Bord</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Heute dampft das Berta Epple -Trio von seinem Heimathafen Stuttgart aus und zieht dabei weite Kreise, was die musikalischen Stilrichtungen anbetrifft. Von Haus aus Jazzer, hat sich das Stammtrio neben diesem Genre auch der Weltmusik, Latin, Chanson und nicht zuletzt dem Tango verschrieben und den Bandoneonisten Leandro Ragusa mit ins Schiff geholt, welches am 19. September in Weil der Stadt anlegte. Die zum Tango-Quartett angewachsene Combo füllte die Aula des Schulzentrums und das Veranstalterteam der Manufaktur bewies einmal mehr, das richtige Händchen für das Besondere zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem in Buenos Aires geborenen Komponisten und Bandoneon-Virtuosen <strong>Leandro Ragusa</strong> hat die musikalische „<em>Frau Epple</em>“ nun das Projekt &#8222;<em>Tango Nuevo in Concert</em>&#8220; in Anknüpfung an ihre früheren Tangoveranstaltungen ins Leben gerufen. &#8211; Ragusa ist ein weltweit gefragter Komponist, Instrumentalist und Bandleader. Er hat mit einigen der bedeutendsten Musikern der Welt gespielt, darunter Paquito de Rivera, Nestor Marconi und auch mit Raúl Jaurena. Sein Album &#8222;<em>Hibrid Tango</em>&#8220; wurde für den Latin Grammy 2018 nominiert.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="370" data-id="28396" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-veit-huebner-weil-der-stadt-2026-0164.jpg" alt="Veit Hübner mit Berta Epple in der Aula des Schulzentrum Weil der Stadt 2026" class="wp-image-28396" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-veit-huebner-weil-der-stadt-2026-0164.jpg 370w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-veit-huebner-weil-der-stadt-2026-0164-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /><figcaption class="wp-element-caption">Veit Hübner</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="370" data-id="28394" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-gregor-huebner-violine-weil-der-stadt-0172.jpg" alt="Gregor Hübner mit Berta Epple in der Aula des Schulzentrum Weil der Stadt 2026" class="wp-image-28394" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-gregor-huebner-violine-weil-der-stadt-0172.jpg 370w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-gregor-huebner-violine-weil-der-stadt-0172-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gregor Hübner </figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Klassiker und Eigenkompositionen erhöhen das Tango-Fieber</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit Leandro Ragusa brachten <strong>Bobbi Fischer</strong> und die beiden Hübner-Brüder nun Tango-Klassiker sowie ihre eigenen Kompositionen zu Gehör. So diente <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/gregor-huebner/">Gregor Hübner</a></strong>s „<em>Hermanos</em>“ denn auch als Startschuss – feurig mit Vollgas und exzellenten Soli, gefolgt vom herzblutgetränkten „<em>AMiguel Angel</em>“ mit wechselnden Tempi und verschiedenen Temperamentsschwerpunkten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Publikum aalte sich hernach im „<em>Piazzolla-Bad</em>“ mit feinsten Badezusätzen: Wundervolle Dynamik, zarte hohe Bandoneon-Töne, melodiöses Bassspiel, grandiose Soli und bestechende Rhythmik (trotz Balladencharakter). „<em>Oblivion</em>“ ging zweifelsohne unter die Haut und wurde von den Besuchern mit viel Beifall honoriert. Bobbi Fischers „<em>Loca Milonga</em>“ barg einige musikalische Überraschungen und offenbarte die pianistische Klasse des Komponisten. Schließlich durfte sich auch Gregor Hübner vor der Pause nochmals so richtig austoben, als man sich mit Astor Piazzollas „<em>Fracanapa</em>“, perkussiv und farbig illustriert, in selbige begab.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="370" data-id="28392" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-bobbi-fischer-weil-der-stadt-2026-0164.jpg" alt="Bobbi Fischer mit Berta Epple in der Aula des Schulzentrum Weil der Stadt 2026" class="wp-image-28392" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-bobbi-fischer-weil-der-stadt-2026-0164.jpg 370w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-bobbi-fischer-weil-der-stadt-2026-0164-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bobbi Fischer </figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="370" data-id="28395" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-leandro-ragusa-weil-der-stadt-2026-0191.jpg" alt="Leandro Ragusa mit Berta Epple in der Aula des Schulzentrum Weil der Stadt 2026" class="wp-image-28395" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-leandro-ragusa-weil-der-stadt-2026-0191.jpg 370w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/berta-epple-leandro-ragusa-weil-der-stadt-2026-0191-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /><figcaption class="wp-element-caption">Leandro Ragusa</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Berta Epple mit begeisterten Cheerleadern an Deck</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt in Halbzeit Zwei machte Leandro Ragusa, ohne Begleitung seiner Spielkameraden, mit einer inbrünstig dargebotenen Solonummer. „<em>Canaro 26</em>“ kam im Anschluss so explosiv daher, dass es begeisterte Beifallsrufe aus den Reihen der Besucher gab. „<em>For Octaviox</em>“ hatte der Komponist Gregor Hübner für den zu früh verstorbenen gleichnamigen Pianisten-Freund geschrieben, melancholisch und klagend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reihe „<em>Geschrieben für…“</em> durfte nun Bruder<strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/veit-huebner/"> Veit Hübner </a></strong>fortsetzen. „<em>Missing Romy</em>“ widmete er seiner Tochter. Musikalisch hätte es auch als Untermalung eines „<em>Road-Movies</em>“ oder eines „<em>Eisenbahnromantik</em>“-Streifens gepasst. Das treibende Thema wurde mehrfach und variiert aufgegriffen, was den „<em>Drive</em>“ am Laufen hielt und endete in einem zärtlichen Ausklingen. „<em>Rio Negro</em>“ war dann Leidenschaft pur, der sich niemand entziehen konnte. Leidenschaft und den Tango in den Fingern und im Blut bewies auch Bobbi Fischer in seinem „<em>Britango</em>“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Zielhafen geankert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Finale mit „<em>La Cumparsita</em>“ konnte dieser facettenreiche Abend natürlich noch nicht zuende gehen. Es kam was kommen musste: Piazzollas wohl bekanntestes und meistgespieltes Stück „<em>Libertango</em>“! Das Intro lieferte noch kaum einen Hinweis auf das bekannte Thema; dann jedoch ging es in die Vollen! Alle durften solistisch nochmals ran und Gregor Hübners Mimik, Körpereinsatz und Violinsolo setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Allenthalben glückliche Gesichter…<br>Keep on <strong>Tan <em>go</em></strong><em>ing</em>, Berta!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text und Fotos Bernd Epple</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/gregor-huebner/"><strong>Gregor Hübner</strong></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/veit-huebner/"><strong>Veit Hübner</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Rotem Sivan im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/rotem-sivan-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 16:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>snahme-Gitarrist Rotem Sivan macht im Rahmen seiner Europatournee am 10.9. Halt im Jazzclub Bix und beweist mit seinem Trio, wie eindrucksvoll...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/rotem-sivan-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/">Rotem Sivan im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-im-bix-stuttgart-2026-3108.jpg" alt="Rotem Sivan im Jazzclub Bix Stuttgart 2026" class="wp-image-28292" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-im-bix-stuttgart-2026-3108.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-im-bix-stuttgart-2026-3108-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-im-bix-stuttgart-2026-3108-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-im-bix-stuttgart-2026-3108-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rotem Sivan im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Rotem Sivan</strong> – Gitarre<br><strong>David Sirkins </strong>– Drums<br><strong>Dan Montgomery</strong> – Bass</p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtuosität auf leisen Sohlen: Rotem Sivan begeistert mit beinahe poetischem Fokus</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ausnahme-Gitarrist Rotem Sivan macht im Rahmen seiner Europatournee am 10.9. Halt im Jazzclub Bix und beweist mit seinem Trio, wie eindrucksvoll die leisen Töne sein können und welche Anziehungskraft der Kontrast zwischen musikalischem Genie und Zurückhaltung hat.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Stuttgart, 10.9.2026 Bevor wir uns dem musikalischen Part des Abends widmen, muss an dieser Stelle der Jazzclub Bix als wichtiger Teil dessen herausgestellt werden. Die Konzerte hier sind schon vor dem ersten Ton geprägt vom Charme dieses Clubs: schummriges Licht, die bestens ausgestattete Bar, ein unaufgeregtes Publikum und dieses ganz besondere Flair, das den Spirit des Jazz und Soul in jede Ecke atmet – bis hin zum Retro-Charme der strahlend orangen Toilette. Ich fühle mich hier immer (selbst in Ermangelung an echten Vergleichsmöglichkeiten) wie in einem legendären Jazzclub der 1970er in New York oder New Orleans.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieses Szenario eingebettet betritt der israelische Jazz-Gitarrist Rotem Sivan, der in New York lebt, zusammen mit seinen Musikern David Sirkins (Drums) und Dan Montgomery (Bass) fast beiläufig die Bühne. Zurückhaltend, unaufgeregt und leise. Im Bix herrscht fast andächtige Ruhe. Nur ein kurzes Nicken in Richtung seiner Musiker deutet an, dass das Konzert beginnt. Was folgt, ist eine auserlesene Setlist aus Eigenkompositionen, Jazzklassikern oder auch zum Schluss Bob Dylans „Make you feel my love“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bei dem Konzert begeistert, ist das vereinnahmende Talent: das perfektionierte Handwerk und die Feinfühligkeit, mit denen Sivan bei jedem Stück zeigt, warum er zu einem der Besten der Szene gehört. Sanft, liebevoll und dann wieder druckvoll entlockt er seiner Gitarre an diesem Abend mehr als nur Töne. Es sind nuancenreiche, musikalische Geschichten, die fast immer ohne Text auskommen und dabei doch so viel erzählen. Vom Leben, von Anekdoten, Schicksalsschlägen und Liebe. Und dann scheint all das wieder ganz weit weg: Es geht um die Musik um ihretwillen. Warme Töne und ein klares, fast hypnotisches Spiel prägen seinen Sound. Sein Spiel ist flüssig und von einer beeindruckenden Dynamik geprägt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-band-im-bix-stuttgart-2026-3517.jpg" alt="Rotem Sivan mit Band im Jazzclub Bix Stuttgart 2026" class="wp-image-28294" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-band-im-bix-stuttgart-2026-3517.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-band-im-bix-stuttgart-2026-3517-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-band-im-bix-stuttgart-2026-3517-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rotem Sivan mit Band im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Pure Spielfreude und ein Trio auf Augenhöhe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man den Rotem Sivan beobachtet, zieht er einen unmittelbar in seinen Bann: ganz versunken in sein Instrument, das er oft fast verliebt anlächelt, und sich sichtbar über die Töne freut, die er ihm entlockt. Auch das Zusammenspiel mit den Musikern zeigt das immer wieder. Es ist fast, als wäre man als heimlicher Gast bei einer intimen Probe dabei. Ich bin mir sicher: Würde er die Songs ohne Zuhörer nur für sich spielen, hätte er genauso viel Spaß daran.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit kurzen, manchmal auch humorvollen Ansagen wendet er sich an das Publikum, immer mit einer sanften, ruhigen und fast hypnotischen Stimme. Unaufgeregt und auf das Wesentliche reduziert, um im nächsten Moment im Zusammenspiel mit David Sirkins an den Drums und Dan Montgomery am Bass alle mit einer facettenreichen und nuancierten Performance zu begeistern. Die beiden jungen Musiker nennt Sivan an dem Abend gleich mehrfach namentlich – ein weiteres Zeichen, dass bei diesem Mann trotz seiner großen Erfolge kein Raum für ein überdimensioniertes Ego ist. Die Musiker stehen als gleichwertige Künstler auf der Bühne.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-auf-der-buehne-bix-stuttgart-2026-7532.jpg" alt="Rotem Sivan auf der Bühne im Jazzclub Bix Stuttgart 2026" class="wp-image-28293" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-auf-der-buehne-bix-stuttgart-2026-7532.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-auf-der-buehne-bix-stuttgart-2026-7532-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-auf-der-buehne-bix-stuttgart-2026-7532-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rotem Sivan auf der Bühne im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich zwei Zugaben fordert das begeisterte Publikum, bevor das Trio genauso unaufgeregt verschwindet, wie es aufgetaucht ist. Ein Abend, der eindrucksvoll gezeigt hat: Musikalische Brillanz muss nicht laut sein und wahre Spielfreude kann man nicht vortäuschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text und Fotos Jessica Wittmann-Naun</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Infos unter <strong><a href="https://www.rotemsivan.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.rotemsivan.com</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/rotem-sivan-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/">Rotem Sivan im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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