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	<title>Konzerte - Jazzreportagen.com</title>
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	<description>Online-Magazin und Bildagentur für Musik</description>
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	<title>Konzerte - Jazzreportagen.com</title>
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		<title>Jazz Franco-Allemand in der Böblinger Kongresshalle 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 16:14:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[JazzTime]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selten sah man solch ein begeistertes Publikum bei der JazzTime-Reihe im Württemberg-Saal. Langsam schaukelte sich die Band von Stück zu Stück ...</p>
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<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>William Lecomte</strong> – Piano<br><strong>Hervé Meschinet de Richemond</strong> – Flöten, Alto-Sax<br><strong>Jens Loh</strong> – Kontrabass<br><strong>Hans Fickelscher</strong> – Drums</p>



<p>Böblingen, 13. 03. 2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energiekrise? Nicht bei der JazzTime Böblingen</h2>



<p><em>„Jazz Franco-Allemand“ sorgt mit unbändiger Spielfreude für strahlende Gesichter bei der ersten JazzTime-Veranstaltung des Jahres in der Böblinger Kongresshalle</em>.</p>



<p>Musik ist die Sprache, die überall verstanden wird und einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leistet. Das ist eine der Antriebsfedern weshalb <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/hans-fickelscher/">Hans Fickelscher</a></strong>, einer der vielseitigsten Jazz-Schlagzeuger Süddeutschlands, beschloss, nach rund sechs Jahren die Zusammenarbeit mit dem Weltklassepianisten <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/william-lecomte/">William Lecomte</a></strong> und dessen französischen Landsmann <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/herve-meschinet-de-richemond/">Hervé Meschinet de Richmond</a></strong> (Querflöte/Saxofon) zu reaktivieren. Zusammen mit <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/jens-loh/">Jens Loh</a></strong>, einem gefragten Bassisten der europäischen Jazzszene tourt die TGV-Achse Paris-Stuttgart nun für ein paar Konzerte im Ländle. Wie sich am Freitag, den Dreizehnten (März) zeigen sollte, war der Stopp in Böblingen ein Volltreffer. Selten sah man solch ein begeistertes Publikum bei der JazzTime-Reihe im Württemberg-Saal. Langsam schaukelte sich die Band von Stück zu Stück immer weiter hoch bis die energiegeladene Formation auch den letzten Besucher erreichte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jazzflöte – leider zu selten gespielt</h3>



<p>Mit brachialen und aufgelösten Pianoakkorden deutete Lecomte bereits im <em>Valse des crayons</em>-Intro an, was da noch zu erwarten sein könnte. Meschinet stieg mit frischen Flötentönen á la Herbie Mann oder Jeremy Steig der Rhythmusgruppe zu &#8211; der erste Aufhorcher; kommt dieses Instrument im Jazz doch nicht gerade häufig vor. Wie intensiv und breit aufgestellt sich dieser Jazz-Flötist, einer der virtuosesten Europas, präsentierte war dann spätestens im Folgestück <em>Sunday Afternoon</em> (Lecomte) auszumachen. Überblastechniken unter Miteinbeziehung seiner Gesangsstimme ließen hier, sowie in einer später folgenden funky Nummer an Jan Anderson oder Roland Kirk erinnern. Michel Legrands <em>I Will Wait for You</em> mit breitflächigem Piano-Intro deutete die ganze Klasse von Lecomte an, ein Eindruck, der sich nach der Pause noch steigern sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lecomte – Tastentänzer der Extraklasse</h3>



<p>Mit einer wahnwitzigen Geschwindigkeit tanzten die Pianisten Finger von Tief nach Hoch und wieder zurück, oft mit einer übergreifenden linken Hand. Bisweilen ein Griff auf die Saiten des Flügels, um gedämpfte Klänge zu erzeugen. Der Mann, der seit 1999 in unterschiedlichen Konstellationen immer wieder mit&nbsp;der Jazzgeigen-Koryphäe Jean-Luc Ponty auftrat, glänzt mit melodischem Einfallsreichtum und legt bei schwierigsten Spieltechniken dennoch eine spielerische Leichtigkeit an den Tag. Fickelschers Ballade <em>When Will I See You Again</em> ist vor der Pause ein Stück bei dem Meschinet wiederholt zum Altsaxofon griff. Er spielt es mit singendem und forderndem Ton wie einst Charlie Mariano. Seine Mitstreiter sind an Präzision ebenfalls kaum zu überbieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenenapplaus zuhauf und frenetisches Beklatschen jedes Stückes</h3>



<p><em>Living in Chelsea, </em>eine weitere Fickelscher-Komposition führte in eine Art Drum/Altosax- Battle und fand ihren Höhepunkt in einem McCoy Tyner-artigem Piano-Solo. Nach der (Verschnauf-) Pause nahm der Funky-TGV mit <em>Night in Tokio</em>(Meschinet) nochmals an Fahrt auf. Ein á capella Flötensolo verzückte die Besucher schließlich in besonderem Maße; Meschinet grunzt, schreit, singt und spielt dabei irrwitzige Läufe. Welch einfühlsamer und versierter Drummer Fickelscher ist, zeigte er bei seinem <em>Love Your Smile</em>, wo er auch solistisch glänzte – und immer wieder Lecomte, der mit jeder Pore Musik zu atmen scheint. Jens Loh bekam natürlich ebenfalls seine Soli, u.a. in <em>Still</em> (Loh); allesamt mit größter Präzision und einem grandiosen Gefühl für melodische Räume gespielt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Standing Ovation der begeisterten Besucher</h3>



<p>Mit <em>Matthieu</em>, ein Stück das Lecomte für seinen Sohn schrieb, ging der Abend langsam und dennoch samba-artig schnell zuende. Fazit: Frisch, energiegeladenen und verspielt &#8211; und das auch noch am Ende eines nahezu dreistündigen Konzertes. Zugabe? Selbstverständlich! Den vier sympathischen Könnern blieb nach den Standing Ovations auch kaum eine andere Wahl.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/william-lecomte/"><strong>William Lecomte</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von<strong> <a href="https://www.jazzreportagen.com/herve-meschinet-de-richemond/">Hervé Meschinet de Richemond</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von<strong> <a href="https://www.jazzreportagen.com/jens-loh/">Jens Loh</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/hans-fickelscher/"><strong>Hans Fickelscher</strong></a></p>



<p><br></p>



<p></p>
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		<title>Lawrence Fields Supersonic Trio im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields-supersonic-trio-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 12:19:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er erwähnt auch Herbie Hancock als eines seiner Vorbilder, und dies ist nicht zu überhören, wenn er in die Tasten seines E-Pianos greift. Da wird es dann...</p>
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<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Lawrence Fields</strong> (p)<br><strong>Kyle Miles</strong> (b)<br><strong>Ele Howell</strong> (dr)</p>



<p>Stuttgart, 14.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Statt Computer-Nerd Klaviertalent</h2>



<p>Es hätte nicht viel gefehlt, dann wäre aus dem jungen <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields/">Lawrence Fields</a></strong> ein „Computer-Nerd“ geworden, waren doch die Interessen in seiner Jugend mehr in der Computerwelt, im Sport und in anderen Freizeitaktivitäten angesiedelt. Nachdem er eine gewissen Frustration in dieser Welt verspürte, wandte er sich doch der Musik zu und fasste Fuß in der lokalen Jazzszene. Er gründete 2002 ein Klaviertrio und studierte bis 2008 am Berkley College of Music in Boston. Anschließend ging er mit Jazzgrößen wie Christian McBride und Branford Marsalis auf Tour. Schon früh entwickelte auf Grund seiner Erfahrungen einen ausdrucksstarken persönlichen Sound. Gleich zu Beginn des Abends im Bix dominiert er mit seiner blitzschnellen Klaviertechnik die Bühne, bevor seine Mitspieler sich nach Minuten dazu gesellen.</p>



<p><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/kyle-miles/">Kyle Miles</a></strong> am Bass ist Absolvent des Berklee College of Music und schon lange mit den New Yorker Musikerperönlichkeiten seiner Generation unterwegs. Auch Marcus Strickland, Keyon Harrold und Meshell Ndegeocello gehören dazu. Der gebürtige Kalifornier <strong>Ele Howell</strong> am Drumset hat sich inzwischen in der New Yorker Jazzszene einen Namen als junger aufstrebender Schlagzeuger gemacht und mit Basslegende Stanley Clarke und John Coltranes Sohn Ravi zusammen musiziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geschichten am Klavier und über das „Abenteuer Deutsche Bahn“</h3>



<p>Nicht nur am Klavier kann Fields Geschichten erzählen, auch in den Pausen zwischen den Stücken erzählt der inzwischen 43-jährige ausschweifend über seinen musikalischen Werdegang und darüber wie schön es ist mit seinen Freunden Kyle und Ele auf der Bühne zu stehen um ihre moderne Version von Jazz, gepaart mit Folk, Hip-Hop und Improvisationen zu präsentieren. Um nochmal auf seine Geschichten zurückzukommen, besonders beeindruckt hat ihn in Deutschland auf seiner letzten Tournee „<em>the Adventure Deutsche Bahn</em>“, was natürlicherweise viele Lacher und Zustimmung erzeugte. Doch in diesem Jahr sei die Bahn gnädig gewesen und noch ein Unterschied den er hervorhebt ist, dass das BIX im Gegensatz zu seinem letzten Auftritt vor einigen Jahren um ein Vielfaches besser besucht ist.</p>



<p>Er erwähnt auch Herbie Hancock als eines seiner Vorbilder, und dies ist nicht zu überhören, wenn er in die Tasten seines E-Pianos greift. Da wird es dann schon mal funkig, rasant und in fortschreitenden musikalischen Bögen weiter hochkonzentriert bis zum Ende des Stückes. Anfangs dominiert das Spiel von Fields eindeutig die Szenerie, Bass und Drumming sind eher eine traumwandlerisch sichere Untermalung, aber mehr und mehr ist nach einiger Zeit eine virtuose Interaktion des Trios hörbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Groove-basierte Klänge aus Vergangenheit und Gegenwart</h3>



<p>Das Supersonic-Trio vermengt R&amp;B Element aus der Vergangenheit mit modernen Klängen aus der Gegenwart, was durchaus reizvoll ist, aber wenig prägnante Soundkanten hat. Etwas zu geschliffen kommt das Spiel der Drei rüber, musikalische Nettigkeiten, die nicht wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen. Allein die beiden virtuos gestalteten Drumsolos von Howell begeistern das Publikum und heben sich vom Rest der musikalischen Darbietung ab. Das Basssolo von Miles ist technisch recht gut, aber wie vieles an dem Abend zu „brav“.</p>



<p>Sanfte Klänge und groove-basierte Klänge stehen im Wechselspiel zu einander, fein dargeboten, aber eben ohne große Prägnanz. Gegen Schluss nimmt der Konzertabend doch nochmal Tempo auf, fast schon rockig mit treibendem Rhythmus und der anfangs beschrieben blitzschnellen Klaviertechnik von Fields, fügt sich das alles zu einem nahtlosen Ganzen zusammen. Und so endet ein gutes, zum Schluß hin überragendes, Konzert mit einer kraftvollen Zugabe.</p>



<p>Harald Kümmel</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields/"><strong>Lawrence Fields</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/kyle-miles/"><strong>Kyle Miles</strong></a></p>



<p></p>
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		<title>Michael Wollny &#038; Émile Parisien bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny-emile-parisien-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben Schneller, Höher und Weiter erinnert die Dramaturgie jedoch auch an Filmszenen mit Stimmungen, die tief unter die Haut gehen. Das ist...</p>
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<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Michael Wollny</strong> (Piano)<br><strong>Émile Parisien</strong> (Sopransaxophon)</p>



<p>Stuttgart. 28.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Brüder im Geiste</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Zwei Brüder im Geiste runden den ersten Abend der 36. Theaterhaus Jazztage ab &#8211; Spielfreude und Klangkunst par excellence</h4>



<p>Mit einem fast feierlichen Intro startet zu vorgerückter Stunde der zweite Akt eines Doppelkonzertes, nachdem Joachim Kühn und seine Young Lions die Bühne geräumt hatten. Nach <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny/">Michael Wollny</a></strong> hatte <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/emile-parisien/">Émile Parisien</a></strong>, das Sopransax unter den Arm geklemmt, die Bühne betreten. Lediglich ein Soprano? Mancher Besucher befürchtete wohl Langeweile, die mangelnde Vielfalt des Instrumentariums betreffend. Weit gefehlt! Nach kurzer Zeit spielt Parisien exzessive Licks und wippt auf seinem Barhocker, als wolle er abheben wie ein Vogel. Er behält Bodenhaftung, doch seine High Notes, die auf dem Soprano besonders schwer zu spielen sind, begeben sich in luftige Höhen und erinnern tatsächlich an Vogelgezwitscher.</p>



<p>Dazu Wollnys Klaviersaitenbegleitung. Aus einer zärtlichen Verspieltheit entwickelt sich ein rhythmischer Sturm und schließlich halsbrecherisch schnelle Unisoni. Dem folgt eine frühlingshafte Aufbruchstimmung. Die Stücke werden lang und länger und dennoch kommt keine Sekunde Langeweile auf. Die Beiden versprühen Energie bis zum Anschlag. Wollny scheint Tintenfischtentakel zu besitzen – acht Arme mit jeweils fünf Fingern und Saugnäpfe, die ihn mit dem Piano verschmelzen lassen. Wie sonst kann man so viele Noten in kürzesten Sequenzen spielen?!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ihm haben wir viel zu verdanken</h3>



<p>Seinem Vorgänger Joachim Kühn zu Ehren gibt es diese Nummer. „<em>Ihm haben wir viel zu verdanken</em>“, lässt er das Publikum wissen, sowie dass sich die beiden Musiker einst bei einem Festival in Südkorea kennengelernt hatten, wohin sie bereits am folgenden Tag wieder abheben wollten. „<em>We give him all our Love and passion!</em>“, fügt Parisien in Richtung Kühn noch anerkennend hinzu. Dann geht erneut die Post ab. Mit brillanter Phrasierung und gestochen scharfer Intonation scheint Parisien jede Note körperlich mitzuerleben, was später in fast turnerischen Einlagen mündet.</p>



<p><em>„Das Duo steht für radikale Präsenz und ein breites Spektrum an Einflüssen“</em> ist im Ankündigungsflyer zu lesen. Neben Schneller, Höher und Weiter erinnert die Dramaturgie jedoch auch an Filmszenen mit Stimmungen, die tief unter die Haut gehen. Das ist zweifelsohne hohe Kunst, die da dem Publikum geschenkt wird. Komplexe Kompositionen mit unglaublicher Raffinesse; Jazzerherz, was willst du mehr?! Es bleibt am Ende nicht bei einer frenetisch geforderten Zugabe; erst mit einer sanft und melancholisch verjazzten bretonischen Volksweise darf das Duo von Bord.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny/"><strong>Michael Wollny</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/emile-parisien/"><strong>Emile Parisien</strong></a></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny-emile-parisien-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/">Michael Wollny &amp; Émile Parisien bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Miles Davis Festival Band in der Kongresshalle Böblingen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/miles-davis-festival-band-in-der-kongresshalle-boeblingen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 13:51:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[JazzTime]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich des hundertsten Geburtstages von Miles Davis sollte es in umgekehrter Reihenfolge eine Neuauflage seiner Musik geben....</p>
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<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Miles_Davis_Festival_Band_9780_C_Rainer_Ortag.jpg" title="Miles Davis Festival Band:" alt="Miles Davis Festival Band in der Kongresshalle Böblingen 2026" /></div></div>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Ralf Hesse</strong> – Trompete<br><strong>Tilman Jäger</strong> – Piano<br><strong>Magnus Mehl</strong> – Alt-Saxophon<br><strong>Yaron Stavi</strong> – Kontrabass<br><strong>Ferenc Mehl</strong> – Schlagzeug</p>



<p>Böblingen, 17.4.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Reanimation von Miles Davis ist geglückt</h2>



<h4 class="wp-block-heading"><em>Wie schon in den Jahren 1964 und 1971 ist der stilprägende Ausnahmetrompeter wieder in Böblingen und Sindelfingen präsent – allerdings nicht persönlich, wäre dieser sonst ja bereits 100 Jahre alt. Eine hochkarätig besetzte Miles Davis Festival Band lässt den Meister wieder aufleben</em></h4>



<p>Der Württembergsaal der Böblinger Kongresshalle war rappelvoll; ausverkauft – das gab es fast nie seit Bestehen der JazzTime, die vor einem Vierteljahrhundert an den Start ging. Miles Davis, die Besetzung, gute Werbung; an was lag es? Der Pianist und Mitveranstalter des Abends, <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/tilman-jaeger/">Tilman Jäger</a></strong> meint: „<em>Ich denke ein Konglomerat von alledem</em>“. Letztendlich spielte das auch keine Rolle, der Veranstalter freute sich und das Publikum wurde für sein Erscheinen reichlich belohnt. </p>



<p>Co-Veranstalter <strong>Ralf Püpcke</strong> wies bei seiner Anmoderation darauf hin, welch epochalen Einfluss Davis auf die Entwicklung der Jazzszene hatte und ließ die Besucher schmunzelnd an einem Zeitungsausschnitt des Böblinger Boten aus dem Jahre 1971 teilhaben. Da hieß es unter anderem: „<em>Meisterlich führt Miles Davis seine „Hupe“ zu solch hohen Tönen, die man bei Blaskapellen nur von Querflöten und bestenfalls von Klarinetten gewohnt ist</em>“, In seinem Buch „<em>Von Abba bis Zappa</em>“ beschreibt<strong> Christoph Wagner</strong>, der ebenfalls einführende Worte sprach, wie sich von 1964 bis 1984 die Rock- und Jazzstars in Böblingen und Sindelfingen die Klinke in die Hand gaben und die „<em>Provinz</em>“ sich zum Zentrum dieser Musik mauserte. So war die Band um Davis zunächst „<em>akustisch</em>“ in Sindelfingen und sieben Jahre später „<em>elektrisch</em>“ in Böblingen. Anlässlich des hundertsten Geburtstages von Miles Davis sollte es in umgekehrter Reihenfolge eine Neuauflage seiner Musik geben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der „Electric Miles“ wird bei den Sindelfinger Jazztagen noch folgen</h3>



<p>Im Rahmen der Sindelfinger Jazztage wird die <strong>Miles Davis Festival Band</strong> am 25. April in der Sindelfinger Stadthalle den „<em>Electric Miles</em>“ spielen und hatte jetzt in der Kongresshalle den „<em>Acoustic Miles</em>“ im Programm. Christoph Wagners Buch kann man folgende Zeilen entnehmen: „<em>1964 galt das Miles Davis Quintett als die weltweit aufregendste Combo im Jazz. Die Gruppe bestand aus lauter jungen Talenten, von denen jedes bald selbst zu einem Star werden sollte: Am Piano saß der 24-jährige Herbie Hancock, Wayne Shorter &#8211; 31 Jahre alt &#8211; spielte Tenorsaxophon, der 27-jährige Ron Carter Bass und am Schlagzeug sorgte ein trommelndes Wunderkind für magischen Swing: Tony Williams. Gerade mal 18 Jahre alt.</em>“ Die Namen der Musiker dieses Abends dürften weltweit zwar weniger geläufig sein, dennoch stellten keine „<em>No Names</em>“ die Besatzung an Bord des Jazzdampfers. Die Passagiere durften sich auf eine zweistündige Kreuzfahrt durch Davis-Land freuen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das&nbsp; „<em>Kind Of Blue</em>“-Album stand vorne an </h3>



<p>Titel aus dem „<em>Kind Of Blue</em>“-Album durften hierbei natürlich nicht fehlen; denn dieses galt als Meilenstein in der Geschichte des Genres und ist zudem das kommerziell erfolgreichste Jazz-Album. Ob „<em>Blue In Green</em>“, „<em>So What</em>“ oder „<em>All Blues</em>“. Jede Nummer war geschmückt mit feinen Soli der jeweiligen Protagonisten; allen voran ein bestens aufgelegter <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/magnus-mehl/">Magnus Mehl</a></strong>, der mit extrovertierten Phrasen, skalenjagend, entfesselt ekstatisch und körperbetont in seine Jazzwelt einlud. Nach Ende des regulären Programms kamen die Akteure der frenetisch geforderten Zugabe gerne nach und wählten dafür „<strong>Bye Bye Black Bird</strong>“, ein Titel der lange im Programm des Klassischen Miles Davis Quintetts stand.</p>



<p>Die zeitgenössische Antwort auf 1964 ist der Formation mehr als gelungen und die Neugierde auf das Folgekonzert am darauffolgenden Wochenende dürfte auch bei denen geweckt worden sein, die noch nicht im Besitz eines Tickets waren.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von&nbsp;<a href="https://www.jazzreportagen.com/tilman-jaeger/"><strong>Tilman Jäger</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/magnus-mehl/"><strong>Magnus Mehl</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/ferenc-mehl/"><strong>Ferenc Mehl</strong></a></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/miles-davis-festival-band-in-der-kongresshalle-boeblingen-2026/">Miles Davis Festival Band in der Kongresshalle Böblingen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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		<title>Joachim Kühn &#038; The Young Lions bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/joachim-kuehn-the-young-lions-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 11:11:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Feuerwerk an Improvisationskunst mit Punktlandungen in Unisono-Passagen und die deutsche Jazzpiano-Ikone ist gerne Zündschnur desselben!...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/joachim-kuehn-the-young-lions-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/">Joachim Kühn &amp; The Young Lions bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Kuehn_Young_Lions_6540_C_Rainer_Ortag.jpg" title="Joachim Kühn &amp; The Young Lions" alt="Joachim Kühn &amp; The Young Lions im Theaterhaus Stuttgart 2026" /></div></div>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Joachim Kühn</strong> (Piano)<br><strong>Andrés Coll</strong> (Marimba)<br><strong>Jakob Bänsch</strong> (Trompete)<br><strong>Nils Kugelmann</strong> (Kontrabass)<br><strong>Sebastian Wolfgruber</strong> (Drums)</p>



<p>Stuttgart, 28.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forever Young &#8211; 82 und noch kein bisschen müde</h2>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/joachim-kuehn/">Joachim Kühn</a></strong> bildet mit seinen musikalischen Enkeln ein brandneues Quintett und versprüht beim Eröffnungskonzert der 36. Theaterhaus Jazztagen unbändige Energie wie in seinen besten Tagen</h4>



<p>Vieler Worte bedarf es nicht, wenn Kühn ans Werk geht. So gibt es auch im Theaterhaus keine Anmoderationen. Seine Spielkameraden könnten vom Alter her seine Enkel sein; was die aber musikalisch zu bieten haben entbehrt fast jeder Beschreibung. Ein Feuerwerk an Improvisationskunst mit Punktlandungen in Unisono-Passagen und die deutsche Jazzpiano-Ikone ist gerne Zündschnur desselben! Die jungen Löwen, zwischen 23 und 34 Jahre alt, sind kaum zu bändigen und Kühn honoriert das nach jedem Solo indem er väterlich und anerkennend lächelnd den Blick auf den jeweiligen Protagonisten richtet. </p>



<p>Klangfetzen finden zum Klangemälde zusammen und individuell geprägte Solopassagen kommen ebenfalls nicht zu kurz. &nbsp;<strong>Andrés Coll</strong> bearbeitet sein elektrisches Marimbaphon mit tänzerischer Leichtigkeit und nicht umsonst machen ihn sein offener Geist, sein Sinn für Qualität und seine unbekümmerte Art zu einem häufigen und höchst willkommenen Partner der etablierten, aber oft unbekannten musikalischen Elite gleichgesinnter Spitzenkünstler weltweit. Unter den Fittichen von Joachim Kühn entwickelte er sich schnell und reifte schon in sehr jungen Jahren. <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/jakob-baensch/">Jakob Bänsch</a></strong>, der Youngster, als Kind von klassischen Berufsmusikern im Ländle aufgewachsen, begann schon mit acht Jahren Trompete zu spielen und brachte es nach 15-jähriger „Lehrzeit“ zum Meister seines Fachs und begleitete bereits einige namhafte Künstler der internationalen Jazzszene. Im Theaterhaus haut er so ziemlich alles raus was in ihm steckt! </p>



<h3 class="wp-block-heading">Auch die jungen Löwen begeisterten</h3>



<p><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/nils-kugelmann/">Nils Kugelmann</a></strong> bearbeitet seinen Bass sehr körperbetont und präzise im Highspeed mit phantastischen Intervallsprüngen und Flageoletts. <strong>Sebastian Wolfgruber</strong> erfreut mit innovativen Drumfiguren und ebensolchen Soli. Die energetische Dichte des Vortrags, bekommt zur Erholung auch mal eine balladenartige Verschnaufpause, bei der Bänsch seine Trompete so butterweich spielt, dass man sie, Augen geschlossen, mit einem Flügelhorn verwechseln könnte. </p>



<p>Dann wieder explosive und ekstatische Klangkaskaden in denen sich Kühn besonders wohl zu fühlen scheint. Der Meister umarmt am Schluss die Junglöwen und ist glücklich, wie auch das Publikum. Eine fast rockige Zugabe im Stile von „<em>Cantaloop Island</em>“ rundet das Gesamtbild ab. Einmal mehr hätte Turnvater Jahn seine helle Freude an Colls Bewegungen an der Marimba gehabt.</p>



<p>Kühn lässt es sich nicht nehmen, sich im Anschluss freudestrahlend bei allen Akteuren zu bedanken. Sein Dank ans Publikum: „<em>Sie haben uns so angefeuert, dass wir noch besser spielten, als ich dachte!</em>“.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/joachim-kuehn/"><strong>Joachim Kühn</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/jakob-baensch/"><strong>Jakob Bänsch</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/nils-kugelmann/"><strong>Nils Kugelmann</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Hier gehts zur Fotogalerie der <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/36-theaterhaus-jazztage-2026-fotogalerie/">Theaterhaus Jazztage 2026</a></strong> </p>



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		<title>Dizzy &#038; Anselm Krisch &#8217;40 y&#8216; und sDELTA im Kulturbunker Stuttgart 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/dizzy-anselm-krisch-40-y-und-sdelta-im-kulturbunker-stuttgart-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 20:49:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[IG Jazz Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Doppelkonzert des Winterjazz 2026 - Ein Kontrastprogramm - Dizzy &#038; Anselm Krisch und sDelta von Marcus Weiss und Reinhold Braig</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/dizzy-anselm-krisch-40-y-und-sdelta-im-kulturbunker-stuttgart-2026/">Dizzy &amp; Anselm Krisch &#8217;40 y&#8216; und sDELTA im Kulturbunker Stuttgart 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Dizzy_Anselm_Krisch_4724_C_Rainer_Ortag.jpg" title="Dizzy &amp; Anselm Krisch:" alt="Dizzy &amp; Anselm Krisch &#039;40 y&#039; im Kulturbunker Stuttgart 2026" /></div></div>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Dizzy Krisch</strong>&nbsp;&#8211; Vibraphon<br><strong>Anselm Krisch</strong>&nbsp;&#8211; Piano</p>



<p>Stuttgart, 1.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Doppelkonzert des Winterjazz 2026 &#8211; Ein Kontrastprogramm</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Dizzy &amp; Anselm Krisch &#8217;40 y&#8216;</h3>



<p>„<em>Roof Songs</em>“ – intim und funkelnd – so war der letzte Abend des Winterjazz-Festivals der IG Jazz Stuttgart geplant. Doch kurzfristig kam es zu einer Änderung: Die großartige Tübinger Bassistin <em>Karoline Höfler</em> musste verletzungsbedingt absagen.</p>



<p>Kurzerhand lud ihr Duopartner <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/dizzy-krisch/">Dizzy Krisch</a></strong> seinen Sohn ein, um gemeinsam das Duo-Album „<em>40 y</em>“ vorzustellen, das anlässlich des Geburtstags von <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/anselm-krisch/">Anselm Krisch</a></strong> erschienen ist. So entstand eine Jazzbeziehung der besonderen Art: zwei Generationen, verbunden durch eine gemeinsame musikalische Leidenschaft.</p>



<p>Die Liebe, Jazzstandards und eigene Kompositionen auch in Duo-Besetzung auf die Bühne zu bringen, ist tief im Schaffen des renommierten Tübinger Vibraphonisten Dizzy Krisch verankert. Gerade in dieser reduzierten Form entfaltet sich der musikalische Dialog besonders eindringlich.</p>



<p>Wie in all seinen Projekten legt Krisch großen Wert auf ein atmosphärisch stimmiges Programm, in dem die Persönlichkeit und die individuellen Stärken seiner Duopartnerinnen und -partner organisch zur Geltung kommen. Mit seinem Sohn Anselm Krisch am Piano verbindet ihn dabei eine ganz besondere musikalische Beziehung.</p>



<p>Anselm Krisch, aufgewachsen mit der Musik seines Vaters, entwickelte bereits während seines Klavierstudiums konsequent eine eigene künstlerische Handschrift. Heute begegnen sich Vater und Sohn auf der Bühne respektvoll als gleichberechtigte Musiker. In ihrem Programm „Outstanding Songs“ verbinden sie Jazzstandards mit eigenen Kompositionen und begeistern damit ihr Publikum.</p>



<p>Dieses zeigte sich tief beeindruckt von der Darbietung und ließ das Duo erst nach einer Zugabe von der Bühne gehen.</p>



<hr class="wp-block-separator aligncenter has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<h3 class="wp-block-heading">sDelta</h3>



<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/sDELTA_4850_C_Rainer_Ortag.jpg" title="sDELTA:" alt="sDELTA im Kulturbunker Stuttgart 2026" /></div></div>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Marcus Weiss</strong> – sax<br><strong>Reinhold Braig</strong> – live-electronic</p>



<h3 class="wp-block-heading">mühelos und limitiert</h3>



<p><em>Auslotung der Gegensätze und ihrer Verschmelzung  in einem improvisatorischen und kompositorischen Kontext</em></p>



<p>Ein ganz besonderes Erlebnis – und zugleich ein deutlicher Kontrast zur Musik des Duos Krisch – folgte im Anschluss auf der Bühne. Zwei herausragende Musiker traten an, um klangliche Grenzen auszuloten.</p>



<p>Der Schweizer Saxophonist <strong>Marcus Weiss</strong>, seit 1995 Professor für Saxophon und Kammermusik an der Musikhochschule Basel, begegnete dabei <strong>Reinhold Braig</strong>, der seit 1998 als Klangregisseur und Musikinformatiker arbeitet und Live-Elektronik, Synthesizer und Raumklang selbstverständlich in seine Musik integriert.</p>



<p>Elektronisch erzeugte Klänge, scheinbar unbegrenzt in Dauer und Intensität, entfalten sich über Lautsprecher mit eindrucksvoller Präsenz. Ihnen gegenüber stehen die durch menschlichen Atem hervorgebrachten Saxophonklänge – naturgemäß begrenzt und körperlich gebunden.</p>



<p>Diesen spannungsvollen Gegensatz zwischen Maschine und Körperlichkeit machen Braig und Weiss zum Ausgangspunkt ihres Duoprojekts <em>sDELTA</em>. Dabei verschränken sich akustische und elektronische Ebenen zu einer klanglichen Einheit, die zugleich ihre Unterschiede hörbar macht – inklusive fließender Rollentausche.</p>



<p>Sowohl in der Jazztradition als auch in der zeitgenössischen Musik verwurzelt, verbinden die beiden Musiker spontane Improvisationen mit notierten Passagen. Diese treffen auf vielschichtige elektronische Texturen, die den gesamten Konzertraum einbeziehen und ihn selbst zum Teil der Komposition werden lassen.</p>



<p>Gerade darin dürfte jedoch auch eine Herausforderung gelegen haben: Der Aufführungsraum erwies sich als zu klein für die Wucht und Ausdehnung der Klänge. Einige Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich sichtlich überfordert von der Intensität und dem experimentellen Charakter der Darbietung.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/dizzy-krisch/"><strong>Dizzy Krisch</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/anselm-krisch/"><strong>Anselm Krisch</strong></a></p>



<p></p>
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