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	<title>Konzerte - Jazzreportagen.com</title>
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	<title>Konzerte - Jazzreportagen.com</title>
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		<title>Cyrille Aimée im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Treibende Drums, knallige Gitarrensolos, immer wieder zwischendurch eine sparsame Instrumentierung sanfter Songs...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/cyrille-aimee-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/">Cyrille Aimée im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Cyrille Aimée</strong> (voc)<br><strong>Michael Valeanu</strong> (git)<br><strong>Matteo Bortone</strong> (b)<br><strong>Pedro Segundo</strong> (dr)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Cyrille Aimée begeistert mit Sprachenvielfalt und der Sangeskunst der Karibik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl selten gab es im Stuttgarter BIX ein Konzert, das solch eine Sprachenvielfalt darbot. Englisch, französisch, portugiesisch kombiniert mit kunstvollem und äußerst virtuosen Vocal-Jazz. <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/cyrille-aimee/">Cyrille Aimèe</a></strong>, die das BIX bereits das dritte Mal beehrte, begeisterte das Stuttgarter Publikum im ausverkauften Club abermals, mit musikalischer Kreativität, Spontanität und unglaublicher Raffinesse in ihrem Auftritt. Man spürt bei der 1984 in Frankreich geborenen Sängerin, die inzwischen in New Orleans lebt, dass Musik für sie eine Lebensweise und vielfältige Kunstform ist, die ihr die Freiheit gibt ihren kreativen Talenten zu folgen. Sie hat eine bemerkenswerte, mehrfach preisgekrönte Karriere entwickelt, die Kontinente umspannt, als Sängerin, Songwriterin, Texterin und Pädagogin, während sie stets ihren Wurzeln treu bleibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis Cyrille 20 Jahre alt war, hatte sie bereits auf vier verschiedenen Kontinenten gelebt. Ein Aufenthalt in Santo Domingo wurde gefolgt von einem Umzug nach New York City. Tagsüber besuchte sie hier das SUNY Purchase College und nachts trat sie als Sängerin in den Jazzclubs von Manhattan auf. Ein Besuch in New Orleans führte dazu, dass sie sich in die Stadt verliebte und 2017 dorthin zog. Die einzigartige Mischung von New Orleans aus lateinamerikanischem, französischem und afroamerikanischem Jazz-Erbe ermöglichte es ihr, alle Facetten ihrer eigenen musikalischen Identität vollständig zu erkunden, frei von den Fesseln von Genres und sich mit ihrer eigenen inneren Kreativität zu verbinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Flow der Rhythmik und mit der Band</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Man spürt von Anfang an welche unvergleichliche Interpretin hier auf der Bühne steht. Poppig softer Sambarhythmen wechseln sich mit witzigen und einfallsreichen Improvisationen ab. <strong>Michael Valeanu</strong> steht mit seinen Gitarrensolos nahezu auf dem gleichem improvisatorischen Level. Das feine Bassspiel von <strong>Matteo Bortone</strong> und die unbändige Rhythmus-maschine <strong>Pedro Segundo</strong> legen die Basis für dieses musikalischer Feuerwerk. Gegen später zeigt Segundo was an einem relativ schlichten Drumset mit der entsprechenden Fantasie alles möglich ist. Sein außergewöhnliche Soloeinlage reißt die Leute fast von den Sitzen. Abgesehen davon fällt es an diesem Abend den anwesenden Zuschauern bei vielen der Songs außergewöhnlich schwer sitzen zu bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man fühlt sich beschwingt und eingehüllt in einen Kokon warmherziger, frischer und hoch emotionaler musikalischer Kunst. Besonders berührt es, wenn Aimèe in ihrer französischen Muttersprache das ein oder andere Chanson ins Publikum haucht. Man ist berührt, wenn die Sängerin mit brüchiger Stimme über gebrochene Herzen singt und einem Gänsehaut auf dem ganzen Körper bereitet. Es ist zudem faszinierend mit welche Bandbreite an musikalischer Vielfalt Sängerin und Band sich präsentieren. Der erste Teil des Abends ist eher der poppigen Kunstform im Sambarhythmus, dem&nbsp; amerikanischen und dem französischen Liedgut gewidmet.<em> “Marry Me a Little“</em>, ihre Version eines Stephen Sondheim Songs wurde 2019 sogar für einen Grammy nominiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">…und dann kommt doch noch der Jazz um die Ecke geflogen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Wir sind doch hier in einem Jazzclub, dann mach ich auch mal Jazz</em>“, ihre Ansage im zweiten Teil des Abends und dann legt sie auch entsprechend los. Man spürt sofort, dass Aimèe genügend Erfahrungen mit renommierten Jazzmusikern wie zum Beispiel mit Roy Hargrove gemacht hat, denn ihre Sicherheit und Improvisationskunst beim Scatgesang ist atemberaubend. Wieder eigentlich Zeit fürs Publikum aufzustehen um sich zum Rhythmus der Musik zu bewegen, was zum Großteil dann auch wirklich geschieht. Treibende Drums, knallige Gitarrensolos, immer wieder zwischendurch eine sparsame Instrumentierung sanfter Songs, das ganze musikalische Puzzle passt perfekt zusammen und ist äußerst reizvoll anzuhören. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn die Piaf Samba in den Straßen von New Orleans tanzt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Version des Klassikers <em>„Bye, bye Blackbird“</em> ruhig und mit einem unwiderstehlichen Schmelz in den Stimmbändern dargeboten ist traumhaft. Es ist ein „<em>Ying und Yang-Musikabend</em>“ der abwechslungsreicher kaum sein kann. Das wird einem am Ende der normalen Setlist klar, als Pedro Segundo noch einmal in einem aberwitzigem Drive sein Drumset inklusive eines antiken Waschbretts „<em>malträtiert</em>“ und das Publikum fassungslos und gleichzeitig staunend frenetisch applaudieren lässt. Und als Zugabe kommt, was kommen muss Edith Piafs „<em>La Vie en Rose</em>“, bis heute mehr als 6 Millionen Mal bei YouTube geklickt. Mit der Tiefe dieses Liedes und der Raffinesse des Jazz, der Direktheit des Pop und den unwiderstehlichen Tanzrhythmen der Karibik hat das Publikum alle Facetten, die diese Künstlerin und ihre famose Band bietet, an diesem Abend durchlebt. Chapeau Cyrille!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harald Kümmel</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/cyrille-aimee/"><strong>Cyrille Aimée</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Joey Calderazzo Open Air Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/joey-calderazzo-open-air-sudhaus-tuebingen-waldbuehne-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 12:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz im Prinz Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Sudhaus Tuebingen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Trio bleibt in der wohltönenden Mitte zu Hause, gleicht die Brüche aus, die andere vielleicht lustvoll betonen würden. Vor allem weigert es sich, mit Ironie...</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Das Joey Calderazzo Trio präsentiert auf der Tübinger Waldbühne fein ausbalancierten Pianojazz</h2>



<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/joey-calderazzo-open-air-sudhaus-tuebingen-3683.jpg" title="Joey Calderazzo Open Air Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026" alt="Joey Calderazzo beim Open Air der Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026" /></div></div>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Joey Calderazzo</strong> (Piano)<br><strong>Orlando Le Fleming </strong>(Bass)<strong><br>David Hawkins </strong>(Drums)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jazz mit nachhaltiger Wirkung &#8211; Joey Calderazzo Trio</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der 61-jährige Jazzpianist <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/joey-calderazzo/">Joey Calderazzo</a></strong>, der mit Bach und Chopin aufgewachsen ist, bewegt sich in Bahnen, die man zweifelsohne als traditionell bezeichnen kann. Und doch ist das New Yorker Trio ganz von heute. Dass es bei ihrem Auftritt im mit rund 250 Besuchern leidlich gefüllten Sudhaus-Biergarten so gut funktioniert, hat mehrere Gründe: Calderazzo und seine beiden Mitspieler <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/orlando-le-fleming/">Orlando Le Fleming</a></strong> am Kontrabass und <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/david-hawkins/">David Hawkins</a></strong> am Schlagzeug zieht es angesichts der Übermacht der Vergangenheit nicht an die Ränder. Das Trio bleibt in der wohltönenden Mitte zu Hause, gleicht die Brüche aus, die andere vielleicht lustvoll betonen würden. Vor allem weigert es sich, mit Ironie auf Distanz zu ihrem Material zu gehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich war Jazz schon mal mutiger. Auch gab es Zeiten, da hat Jazz mehr gewagt, tiefer in Abgründe geschaut und sich im Experimentier-Rausch selbst riskiert. Natürlich hat Jazz auch immer mal wieder vehement abgelehnt, was früher war und sich bewährt hat.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Seine Musik sucht nicht den schnellen Applaus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beiläufigkeit liegt den drei Musikern nicht, eher wird ihre Musik von einer kostbaren Ruhe getragen. Vor allem der langjährige Pianist von Branford Marsalis und Michael Brecker hat die Gabe, einen Klavierton gleichermaßen elegant und mit Tiefgang klingen zu lassen. Gleichwohl wäre es zu einfach, Joey Calderazzo über die Namen zu definieren, mit denen er schon musiziert hat. Michael Brecker, Branford Marsalis, Dave Liebman, Richie Beirach – sie gehören selbstverständlich zu seiner Biografie. Doch ebenso selbstverständlich gehört Calderazzo inzwischen selbst in diese Reihe. 13 Alben als Bandleader dokumentieren einen Künstler, der nie stehen geblieben ist. Vor allem sein Trio ist zu jener Werkstatt geworden, in der Komposition und Improvisation, Struktur und Freiheit immer wieder neu austariert werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis dieses Pianisten. Joey Calderazzo beeindruckt nicht durch demonstrative Virtuosität, obwohl er sie jederzeit abrufen könnte. Er spielt, als erzähle er Geschichten, deren Pointe nie im nächsten Akkord liegt, sondern im Schweigen dazwischen. Seine Musik sucht nicht den schnellen Applaus, sondern die nachhaltige Wirkung. Wer ihm zuhört, begegnet einem Pianisten, der vergessen lässt, wie schwierig es ist, Jazz so selbstverständlich klingen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jürgen Spieß</strong></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von&nbsp;<a href="https://www.jazzreportagen.com/joey-calderazzo/"><strong>Joey Calderazzo</strong></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von&nbsp;<a href="https://www.jazzreportagen.com/orlando-le-fleming/"><strong>Orlando Le Fleming</strong></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/david-hawkins/"><strong>David Hawkins</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/joey-calderazzo-open-air-sudhaus-tuebingen-waldbuehne-2026/">Joey Calderazzo Open Air Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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		<item>
		<title>Jazz Franco-Allemand feat. Hervé Meschinet im Jazz-Club Schloss Köngen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/jazz-franco-allemand-feat-herve-meschinet-im-jazz-club-schloss-koengen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 17:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz-Club Köngen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die vier Musiker kennen sich bereits seit Jahren aus unterschiedlichen Bandprojekten. Im Jahr 2023 gingen sie erstmals als festes Quartett auf Tour...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/jazz-franco-allemand-feat-herve-meschinet-im-jazz-club-schloss-koengen-2026/">Jazz Franco-Allemand feat. Hervé Meschinet im Jazz-Club Schloss Köngen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Virtuoser Brückenschlag: Das „Jazz Franco-Allemand“-Quartett begeistert im Schloss Köngen</h2>



<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/08/johannes-c-laxander-begruesst-die-gaeste-6249.jpg" title="Jazz Franco-Allemand feat. Hervé Meschinet im Jazz-Club Schloss Köngen 2026" alt="Johannes C. Laxander begruesst zu Jazz Franco-Allemand feat. Hervé Meschinet im Jazz-Club Schloss Köngen 2026" /></div></div>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>William Lecomte</strong>&nbsp;– Piano<br><strong>Hervé Meschinet de Richemond</strong>&nbsp;– Flöten, Alto-Sax<br><strong>Moritz Holdenried</strong> – Kontrabass<br><strong>Hans Fickelscher</strong>&nbsp;– Drums</p>



<h2 class="wp-block-heading">Historisches Ambiente und regionales Herzblut</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Einladung von<em> Johannes C. Laxander</em>, dem Vorstandsvorsitzenden des <em>Jazz-Club Schloss Köngen</em>, besuchten wir ein ganz besonderes Konzert. Als Veranstaltungsort und &#8222;Heimat&#8220; des Clubs diente die ehemalige Hauskapelle des im 14. Jahrhundert erbauten Schlosses. Der große, hohe Raum bietet Platz für rund 100 Gäste und besticht durch eine intime Atmosphäre. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: An der Bar gab es kleine Speisen, die von zahlreichen ehrenamtlichen Helfer*innen frisch und mit regionalen Zutaten zubereitet wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Ensemble der Extraklasse im ausverkauften Haus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem einladenden Ambiente im Rücken betrat ein Ensemble der Extraklasse die Bühne, um den ausverkauften Jazz-Club mit kraftvollem, swingendem und groovigem Jazz zu begeistern. Das Programm bot eine spannende Mischung aus Eigenkompositionen von Lecomte, Meschinet und Fickelscher sowie packend arrangierten Jazz-Standards. Auch ein Stück von <em>Jens Loh</em> stand auf dem Programm – der Bassist, der sonst fester Bestandteil dieser Formation ist, war an diesem Abend jedoch wegen Studioaufnahmen verhindert. Er wurde von dem jungen Bassisten Moritz Holdenried vertreten, der diese anspruchsvolle Aufgabe hervorragend meisterte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier Musiker kennen sich bereits seit Jahren aus unterschiedlichen Bandprojekten. Im Jahr 2023 gingen sie erstmals als festes Quartett auf Tour und wurden vom Publikum auf Anhieb gefeiert. Die musikalische Qualität dieser Besetzung ist kaum zu überhören.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vier Ausnahmekünstler an den Instrumenten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der französische Saxofonist und Flötist<strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/herve-meschinet-de-richemond/"> Hervé Meschinet</a></strong> ist besonders für sein virtuoses Flötenspiel bekannt. Er arbeitete bereits mit Weltstars wie Charles Aznavour und Michel Legrand zusammen. Am Flügel saß mit <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/william-lecomte/">William Lecomte</a></strong>, ein Pariser Weltklasse-Pianist, Komponist und Arrangeur. Er studierte bereits mit 17 Jahren als Schüler des legendären <em>Bill Evans</em> und tourt seit drei Jahrzehnten mit Größen wie Jean-Luc Ponty oder Nigel Kennedy über die internationalen Bühnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rhythmisch angetrieben wurde das Quartett von <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/hans-fickelscher/">Hans Fickelscher</a></strong>, einem der vielseitigsten Jazz-Percussionisten Süddeutschlands, der unter anderem bei <em>John Riley</em> in New York studierte. Komplettiert wurde das Ensemble durch den bereits erwähnten <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/moritz-holdenried/">Moritz Holdenried</a></strong>. Er ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Stuttgarter Jazzszene und an der dortigen Musikschule Kontrabass und E-Bass unterrichtet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unser Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten das Glück, diese großartige Formation – in der Originalbesetzung mit<em> Jens Loh </em>am Bass – bereits vor zwei Wochen in Böblingen zu erleben. Um Wiederholungen zu vermeiden, verweisen wir auf unsere <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/jazz-franco-allemand-in-der-boeblinger-kongresshalle-2026/">ausführliche Kritik des „Jazz Franco-Allemand“-Konzerts</a></strong> in der Kongresshalle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Setlist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sunday Afternoon (William Lecomte)<br>La Valse des Crayons (Patrice Caratini)<br>I will wait for you (Michel Legrand)<br>See you again (Hans Fickelscher)<br>Living in Chelsea (Hans Fickelscher)<br>Night in Tokyo (Hervé Meschinet de Richemond)<br>Still (Jens Loh)<br>Love your smile (Hans Fickelscher)<br>Cello Britten (J.B. Eisinger)<br>Matthieu (William Lecomte)<br>Zugabe:<br>Star light – Star bright (J.B. Eisinger)<br>Cantabile (Michel Petrucciani)</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von&nbsp;<strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/william-lecomte/">William Lecomte</a> / <a href="https://www.jazzreportagen.com/herve-meschinet-de-richemond/">Hervé Meschinet de Richemond</a> / <a href="https://www.jazzreportagen.com/moritz-holdenried/">Moritz Holdenried</a> / <a href="https://www.jazzreportagen.com/hans-fickelscher/">Hans Fickelscher</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Aaron Parks Little Big im Neuen Kunstmuseum Tübingen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/aaron-parks-little-big-im-neuen-kunstmuseum-tuebingen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 11:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz im Prinz Karl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Quartett „Little Big“ überrascht also mit ungewöhnlicher Besetzung: neben Schlagzeug, E-Gitarre, und Parks‘ Piano kommt ein E-Bass zum Einsatz. Die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/aaron-parks-little-big-im-neuen-kunstmuseum-tuebingen-2026/">Aaron Parks Little Big im Neuen Kunstmuseum Tübingen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Die magische Parallelwelt des Aaron Parks</h2>



<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/08/aaron-parks-little-big-im-nkt-rexze-janosch-2406.jpg" title="Aaron Parks Little Big im Neuen Kunstmuseum Tübingen 2026" alt="Aaron Parks Little Big mit Janosch im Neuen Kunstmuseum Tübingen 2026" /></div></div>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Aaron Parks </strong>-piano, keyboard<br><strong>Greg Tuohey</strong> &#8211; e-guitar<br><strong>Simon Jermyn </strong>&#8211; e-bass guitar<br><strong>Jongkuk Kim </strong>-drums</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jazzige Ohrwürmer im Neuen Kunstmuseum Tübingen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tübingen, 9.5.2026</strong> Da die Steaks für die Musiker noch einmal in die Pfanne mussten, begann das Konzert mit leichter Verspätung – was die Zuhörer jedoch kaum störte. So blieb genügend Zeit, um in aller Ruhe durch die Ausstellung „<em>95 Jahre Janosch</em>“ im „<em>Neues Kunstmuseum Tübingen</em>“ zu schlendern, wo <strong>Jazz im Prinz Karl</strong> erstmals ein Konzert veranstaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aaron Parks Little Big</strong> eröffnet den Abend mit Material aus den ersten drei Studioalben; dabei erweist sich das Stück „<em>Sports</em>“ schnell als erster Höhepunkt. Die leichtfüßige, tänzelnde und ausgesprochen eingängige Komposition des Gitarristen Greg Tuohey lebt von einer starken Melodie, die abwechselnd von Gitarre und Piano gespielt wird. Der Song entwickelt sich so zu einem echten Ohrwurm mit Hitpotenzial – wenn’s denn ein Rocksong wäre. Viel fehlt dazu allerdings nicht, denn Tuohey spielt seine Gitarre insgesamt auffallend rockig. Besonders deutlich wird das später bei „<em>The Machine Says No</em>“, einem Stück, in dem er klanglich und dynamisch alles aus seinem Instrument herausholt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Little Big mit ungewöhnlicher Besetzung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Quartett <strong>„Little Big“</strong> überrascht also mit ungewöhnlicher Besetzung: neben Schlagzeug, E-Gitarre, und Parks‘ Piano kommt ein E-Bass zum Einsatz. Die Musiker interpretieren das Jazzidiom auf ausgesprochen rockige Weise und interagieren dabei mit großer Intensität, bleiben dennoch deutlich im Jazz verwurzelt. Im Zentrum der Gruppe steht das beinahe symbiotische Zusammenspiel von <strong>Aaron Parks</strong> und dem neuseeländischen Gitarristen <strong>Greg Tuohey</strong>. Ständig suchen die beiden den Blickkontakt, werfen sich anerkennende Blicke zu, lachen miteinander und vermitteln spürbar die Freude an ihrem gemeinsamen Spiel. Hervorzuheben ist auch die phänomenale Rhythmusgruppe mit dem Bassisten <strong>Simon Jermyn</strong>, der kurzfristig für die Tour eingesprungen ist und verständlicherweise nach Noten spielt, sowie dem zurückhaltend, aber höchst wirkungsvoll agierenden südkoreanischen Schlagzeuger <strong>Jongkuk Kim</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selten tritt ein einzelner Musiker allein in den Vordergrund; expressive Soli, sonst ein prägendes Element des Jazz, spielen bei <strong>Little Big</strong> nur eine untergeordnete Rolle. Im Zentrum steht das kollektive Musizieren – der musikalische Flow und die intensive Kommunikation der Musiker untereinander. Parks überzeugt dabei nicht nur am Piano und an diversen Keyboards, sondern ebenso als Komponist komplexer und zugleich eingängiger Melodien. In Verbindung mit den pulsierenden Rhythmen entstehen so jene jazzigen Ohrwürmer, die den unverwechselbaren Charakter der Band ausmachen. Zu den Höhepunkten des Konzerts zählt das von einer unwiderstehlichen Melodie getragene, beinahe hypnotische und zugleich dunkel gefärbte Stück „<em>Delusions</em>“ aus der Feder von Parks.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Moderner Jazz mit Elementen aus Hip-Hop, R&amp;B und Pop</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der 42-jährige Aaron Parks aus dem amerikanischen Bundesstaat Washington ist von unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen geprägt; selbst nennt er unter anderem Eric Harland sowie Radiohead als wichtige Inspirationsquellen. In seiner Band verbindet er modernen Jazz mit Elementen aus Hip-Hop, R&amp;B und Pop zu einem eigenständigen, groove-orientierten Sound, der sich zwischen atmosphärischem Jazz und Indie-Rock bewegt und die unterschiedlichen Genres und Ideen fließend miteinander verknüpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende des zweiten Sets fordert das begeisterte Publikum vehement Zugaben, dem die Band gerne nachkommt. Als der Applaus danach nicht abreißen will, betritt Aaron Parks alleine die Bühne und gesteht auf entwaffnende Weise, dass keine weiteren Stücke mehr vorbereitet seien. Stattdessen spiele er gern einen neuen, noch unfertigen Song solo. Doch die Zuhörer lassen nicht locker, sodass Parks schließlich noch ein kurzes, etwa zweiminütiges Solostück anhängt, bevor er endgültig die Bühne verlassen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn sich einige Titel in Machart und Sound etwas ähneln, gelingt es der Band immer wieder, magische Momente entstehen zu lassen. Die Atmosphäre hätte stellenweise intimer wirken können, denn die Beleuchtung ist für die Ausstellung zwar passend, für das Konzert hätte eine stärkere Dimmung die Musiker deutlicher in den Fokus gerückt. Auch die Rückwand der Bühne mit einem übergroßen Porträt des Künstlers Janosch wirkte leicht ablenkend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Helmut Hugo Burkhardt</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/aaron-parks/"><strong>Aaron Parks</strong></a></p>
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		<title>Classic Rock Night mit Uriah Heep beim Winterbach Zeltspektakel 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/classic-rock-night-mit-uriah-heep-beim-winterbach-zeltspektakel-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Winterbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vollgas von Anfang an, was für die beindruckende Arbeitsmoral und Spielfreude der Band spricht. In den Pausen zwischen den Songs nimmt...</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Act 3: Hardrock-Band Uriah Heep&nbsp;</h2>



<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/08/uriah_heep-winterbach-zeltspektakel-51003.jpg" title="Uriah Heep beim Winterbach Zeltspektakel 2026" alt="Uriah Heep Bernie Shaw singt beim Winterbach Zeltspektakel 2026" /></div></div>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Bernie Shaw</strong> &#8211; Vocal<br><strong>Mick Box</strong> &#8211; Guitar<br><strong>Phil Lanzon</strong> &#8211; Keyboards<br><strong>Davey Rimmer</strong> &#8211; Bass<br><strong>Russell Gilbrook</strong> &#8211; Drums</p>



<h2 class="wp-block-heading">The Magician&#8217;s Farewell Tour</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Winterbach, 31. Juli 2026</strong> Schier unglaubliche 900 Konzerte hat die britische Formation seit Anfang der siebziger Jahren hierzulande gespielt – so viele wie in keinem anderen Land der Welt, inklusive der USA und ihrer Heimat Großbritannien. Wie viele noch hinzukommen ist ungewiss. Mit der „<em>Magician&#8217;s Farewell Tour</em>“ wollen sie sich noch nicht endgültig von der Bühne verabschieden, oder vielleicht doch? </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Gruppe <em>Spice </em>haben sich drei Musiker getroffen, die nach Auflösung der Band weiter zusammenarbeiten wollten. Sie gründeten 1969 <strong>Uriah Heep</strong>. Der Name der Gruppe kommt von einer Figur aus dem Roman <em>David Copperfield</em> von <em>Charles Dickens</em>. Mit &#8222;<em>Gypsy</em>&#8220; und &#8222;<em>Lady in Black</em>&#8220; hatten sie innerhalb von 2 Jahren ihre größten Hits veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt der Band steht natürlich <strong>Mick Box</strong>, der unzerstörbare Gitarrist und das letzte verbliebene Gründungsmitglied. Seit 1969 lenkt er die Geschicke der Band. Mit seinen inzwischen 78 Jahren wirkt Box unglaublich fit, gut gelaunt und scherzt unentwegt mit dem Publikum. Seine Finger fliegen immer noch über das Griffbrett, als wäre er 48 oder jünger – ein Meister der Riffs und Harmonien. Mit dem Opener “<em>Grazed By Heaven</em>“ hat Uriah Heep das Publikum von Anfang an gleich im Griff, was natürlich auch mit der über Jahrzehnte gereiften Fantreue zu tun hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vollgas von Anfang an</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vollgas von Anfang an, was für die beindruckende Arbeitsmoral und Spielfreude der Band spricht. In den Pausen zwischen den Songs nimmt Leadsänger <strong>Bernie Shaw</strong> das Publikum in seinen sympathischen, weil so nahbaren wie witzigen und mitunter sogar auf Deutsch gehaltenen Ansagen mit auf die Reise durch nunmehr 56 Jahre Bandgeschichte und die verschiedensten Stilrichtungen, die Uriah Heep in all den Jahren (vermeintlich) gespielt haben: Classic Rock („<em>Easy Livin’</em>“), Progressive Rock („<em>The Magician’s Birthday</em>“) bis hin zu Folk Rock, wie er schmunzelnd bemerkt.&nbsp; Nach dem unvermeidlichen “<em>Lady In Black</em>“ und dem letzten Song des Abends, dem rasant gespielten “<em>Easy Living</em>“ endet im Winterbacher Zelt eine grandiose und wahrscheinlich so nie mehr wiederholbare „<em>Classic Rock Night</em>“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text:&nbsp;Harald Kümmel<br>Fotos:&nbsp;<strong><a href="https://www.bettinameister.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bettina Meister</a></strong></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Hier gehts zu&nbsp;<strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/classic-rock-night-mit-wishbone-ash-beim-winterbach-zeltspektakel-2026/">Act 1: Wishbone Ash</a></strong>&nbsp;und<strong>t</strong>&nbsp;und zu&nbsp;<strong><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/classic-rock-night-mit-mothers-finest-beim-winterbach-zeltspektakel-2026/">Act 2: Mothers Finest</a></strong></strong></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Der Link zum <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/14-winterbach-zeltspektakel-programm/">ganzen Programm der 14. Winterbach Zeltspektakel</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Classic Rock Night mit Mothers Finest beim Winterbach Zeltspektakel 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/classic-rock-night-mit-mothers-finest-beim-winterbach-zeltspektakel-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Winterbach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Leadsängerin Joyce Kennedy tobt wie ein Derwisch über die Bühne, die Stimme kraftvoll wie eh und je und mit dem zweiten Leadsänger Glenn...</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Act 2: Funkrock-Band Mothers Finest</h2>



<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/08/mothers-finest-winterbach-zeltspektakel-1050859.jpg" title="Mothers Finest beim Winterbacher Zeltspektakel 2026" alt="Mothers Finest singen beim Winterbacher Zeltspektakel 2026" /></div></div>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Joyce Kennedy</strong> – Gesang<br><strong>Glenn Murdock</strong> – Gesang<br><strong>Kendria Bailey </strong>– Background Gesang<br><strong>April Bennett</strong> &#8211; Background Gesang<br><strong>Jerry Seay</strong> – Bass<br><strong>Gary „Mo Moses“ Moore</strong> – Gitarre<br><strong>John Hayes</strong> – Gitarre<br><strong><strong><strong>Riesha Fayson</strong></strong> </strong>– Schlagzeug</p>



<h2 class="wp-block-heading"> Kraftvoll wie eh und je</h2>



<p class="wp-block-paragraph">48 Jahre ist es nun schon her, dass die Funkrock Formation <strong>Mothers Finest</strong> in Europa bekannt wurde. Durch ihren Auftritt bei der zweiten ARD-Rockpalast-Nacht in der Essener Grugahalle haben sie schnell Kultstatus erreichte. Man durfte gespannt sein, ob diese unfassbare Energie, die diese Formation in den Siebzigern auf die Bühne zauberte noch vorhanden war. Doch bereits nach den ersten Sekunden des Auftritts waren alle Zweifel vom Tisch. Die inzwischen 76-jährige Leadsängerin<strong> Joyce Kennedy</strong> tobt wie ein Derwisch über die Bühne, die Stimme kraftvoll wie eh und je und mit dem zweiten Leadsänger <strong>Glenn Murdock</strong> an ihrer Seite konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben diesen Beiden sind die fantastischen Gitarristen <strong>Gary `Moses Mo` Moore</strong> und<strong> John Hayes </strong>von Originalbesetzung noch übrig-geblieben. Verstärkt wurde die Band durch zwei hervorragende Backgroundsängerinnen (<strong>Kendria Bailey</strong> und <strong>April Bennett</strong>) und der Rhythmusfraktion bestehend aus<strong> Jerry `Wyzard`Seay </strong>und der Schlagzeugerin <strong><strong>Riesha Fayson</strong></strong>. Die Präsenz von Joyce Kennedy ist immer noch schier unglaublich. Ihren dünnen Leopardenmantel zieht sie bereits beim Opener &#8222;<em>Burning Love</em>&#8220; aus, und das schwarze Lederkorsett kommt zum Vorschein. Stimmlich wurde sie schon immer mit Tina Turner verglichen, und diese Ähnlichkeit ist auch an diesem Abend frappierend.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Another Mother Further</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spielfreude von Mother&#8217;s Finest überträgt sich schnell auf das meist ältere Publikum. Das Album &#8222;<em>Another Mother Further</em>&#8220; aus dem Jahr 1977 zieht sich wie ein roter Faden durch einen kurzweiligen Auftritt der Band. Nach vier Songs gesellt sich Ehemann Glenn &#8222;Doc&#8220; Murdock, bekleidet mit Trainingsanzug, dazu und mit “<em>Mickey´s Monkey</em>“ zelebriert das Gesangspaar den puren Soul, der bis ins hinterste Eck des Zeltes für Ekstase sorgt. Es ist ein unfassbarer stimmlicher Schlagabtausch der beiden Gesangsprotagonisten, der gelegentlich durch die krachenden Gitarrensolos von Moore und Hayes durchbrochen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Schluss der Setlist kommt es natürlich zum musikalischen Inferno mit “<em>Baby Love</em>“, ein Song der immer noch diese kraftvolle Energie ausstrahlt wie vor fünf Jahrzehnten, was nicht zuletzt auf die enorme Spielfreude der Band zurückzuführen ist. Mit dem Jefferson Aiplane Hit “<em>Sombody To Love</em>“&nbsp; als Zugabe entlässt Mothers Finest das inzwischen völlig ekstatische und wahrscheinlich nassgeschwitzte Publikum aus dem Zelt um den Flüssigkeitshaushalt an den diversen Getränkeständen wieder aufzufüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text: Harald Kümmel<br>Fotos: <strong><a href="https://www.bettinameister.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bettina Meister</a></strong></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Hier gehts zu <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/classic-rock-night-mit-wishbone-ash-beim-winterbach-zeltspektakel-2026/">Act 1: Mothers Finest</a></strong> und hier zu <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/classic-rock-night-mit-uriah-heep-beim-winterbach-zeltspektakel-2026/">Act 3: Uriah Heep</a> </strong>der Classic Rock Night</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Der Link zum <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/14-winterbach-zeltspektakel-programm/">ganzen Programm der 14. Winterbach Zeltspektakel</a></strong></p>



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