Theaterhaus Jazztage 2026 – Programm

Die 36. Theaterhaus Jazztage 2026 stehen wieder ganz im Zeichen hochkarätiger Künstler:innen und neuer Talente. Vom 28. März bis 12. April präsentieren sie Ihnen ein vielseitiges Programm quer durch alle Jazzgenres.
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Sa. 28. März

Doppelkonzert im T1
Joachim Kühn & The Young Lions
Joachim Kühn & The Young Lions eröffnen am 28. März 2026 die 36. Theaterhaus Jazztage – mit einem brandneuen Quintett, das Kühns noch immer unstillbare Neugier mit der Energie herausragender junger Musiker bündelt.
Michael Wollny & Émile Parisien
Der vielfach ausgezeichnete deutsche Pianist und der französische Sopransaxophonist gelten als „Brüder im Geiste“. Ihr Duo steht für radikale Präsenz im Augenblick!

So. 29. März
Thomas D & The KBCS
Wenn ein Fantastische-Vier-Rapper auf eine hochmusikalische Jazz/Soul-Band trifft, wird aus Songs schnell ganz großes Kino mit einer neuen, überraschenden Platte im Gepäck und einer Show, in der Rap, Rock und Soul zu einem intensiven Live-Erlebnis verschmelzen.
Di. 31. März
Doppelkonzert im T1
KUHN FU
Sie bringen ihre explosive Jazz-Rock-Psychedelia mit einem Sound, der Zappa-Geist, Surfsounds, Metal-Riffs, Kabarett-Witz und improvisatorische Freiheit zu einer einzigen, packenden Erzählung verschmilzt.
Gilipojazz
Gilipojazz bringen die Grenzen des Jazz zum Bersten. Das madrilenische Power-Trio mit einer Show, die zwischen Jazzclub, Punkkeller und Prog-Arena zündet – unberechenbar, virtuos und herrlich respektlos
Do. 2. April

Doppelkonzert im T1
Olivia Trummer Quartett
20 years „Young, gifted and deutsch“ Gemeinsam mit ihren Musikern präsentiert Trummer ihre persönlichen Lieblingsstücke aus zwei Jahrzehnten – ergänzt um einige neue Songs. Die Kompositionen schöpfen aus Jazz, Soul, Singer-Songwriter-Tradition und Blues.
Triosence
Bandleader Bernhard Schüler, Omar Rodriguez Calvo und Tobias Schulte formen ein Trio, das seinen Stil selbstbewusst „Song Jazz“ nennt: klare, eingängige Melodien und songartige Strukturen, die dennoch reich an Nuancen, harmonischen Wendungen und Überraschungen sind.
Doppelkonzert im T2
Tara Lily Duo
Zwischen Punk, bengalischer Folklore und klassischem Jazz, entwickelte sie früh eine radikal offene musikalische Sprache. Live verwandelt sie diese Klangwelten in intensives Storytelling: dunkler, jazzgetränkter R&B, elektronische Texturen und eine unverwechselbare Stimme.
Enji
Lieder erzählen oft von Herkunft, Sehnsucht und dem Mut, sich selbst neu zu verorten. Genau darin liegt die stille Kraft der mongolischen Sängerin Enji mit ihrem Trio, das Jazz und Folk so selbstverständlich ineinanderfließen lässt, dass daraus ein ganz eigener Klangraum entsteht.
Fr. 3. April

Halle T1
Jakob Manz: Sounds between Two Worlds
Exklusiv für die Theaterhaus Jazztage präsentiert er „Sounds between Two Worlds„. Im der ersten Hälfte hat er Shuteen Erdenebaatar, Nils Kugelmann und Nesrine eingeladen. Nach der weiten und ausgedehnten Tiefe des ersten Sets, folgt im zweiten Set The Jakob Manz Project. Packende, mitreißende Grooves und eine hohe Explosivität.
Sa. 4. April

in Halle T1
Wolfgang Haffner Groove All Stars: Wolfgang Haffner, Nils Landgren, Flo Dauner, Tony Lakatos, Jakob Manz, Ulf Wakenius, Simon Oslender
Hier trifft Funk auf Acid Jazz und Soul, alles gespeist aus der unverwechselbaren rhythmischen Handschrift Wolfgang Haffners. An Haffners Seite stehen herausragende Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Funk-Szene: die ungarische Saxophon Legende Tony Lakatos, eine der spannendsten jungen Stimmen des Jazz Jakob Manz (alto Saxophone), Ulf Wakenius der Gitarrenpoet mit Groove-DNA, Fanta 4 Drummer Flo Dauner, und Simon Oslender, dessen Hammond Sounds moderne Funk- und Acid-Jazz-Vibes auf den Punkt bringen.
Halle T2
Youkali — eine musikalische Utopie mit Liedern von Weill, Eisler & Brecht
Operngesang trifft Jazzclub. Startenor Matthias Klink präsentiert seinen Brecht/Weill-Abend YOUKALI. Gemeinsam mit der Sopranistin Natalie Karl und dem vielfach ausgezeichneten Magnus Mehl-Quartett erkundet er Songs von Kurt Weill, Hanns Eisler und Bertolt Brecht
So. 5. April

Doppelkonzert in Halle T1
Amaro Freitas
Im Down Beat hieß es, er habe „einen Zugang zum Keyboard entwickelt, der schlicht einzigartig ist“! 2022 gab er ein Solo-Konzert beim Moers-Jazzfestival. Seither ist er in Europa ein hochgeschätzter Künstler, der in diesem Jahr auch die Hamburger Elbphilharmonie begeisterte.
The Bad Plus Chris Potter & Craig Taborn play the music of Keith Jarrett
Wenn vier Ausnahmekünstler mit gemeinsamen Wurzeln aufeinandertreffen, entsteht etwas Einzigartiges! Entsprechend gespannt sein darf man auf den Auftritt von The Bad Plus. Reid Anderson, Dave King, Chris Potter und Craig Taborn nehmen sich der Musik von Keith Jarretts legendärem „American Quartet“ an.
Halle T2
Groove Inclusion
Groove, Gemeinschaft, Teilhabe – dafür steht Groove Inclusion, die inklusive 27-köpfige Bigband aus dem Remstal. Musiker:innen mit und ohne Behinderung verbinden Jazz, Rock und Pop zu einem Sound, der Lebensfreude ausstrahlt, swingt und vor allem eines tut: Menschen zusammenführen. „Inklusion passiert hier einfach … ein Hochgenuss“, schrieb die Stuttgarter Zeitung
Mo. 6. April

Halle T1
An Evening with Abdullah Ibrahim
Abdullah Ibrahim solo – ein Abend von seltener Intensität. Der südafrikanische Pianist, Komponist und Anti-Apartheid-Aktivist wurde von Nelson Mandela einst „unser Mozart“ genannt – ein Hinweis auf jene stille Autorität, mit der Ibrahim seit Jahrzehnten Jazzgeschichte schreibt
Halle T2
Christian Brückner & Martin Auer Quintett: 100 Miles
Das 100-jährige Jubiläum eines der größten Jazzmusiker aller Zeiten ist ein schöner Anlass Miles Davis, in seiner Vielfältigkeit, Genialität und Zwiespältigkeit, musikalisch und als Persönlichkeit neu zu beleuchten. Entdecken Sie neue Facetten oder „Another Kind of Miles“ in einer humorvollen musikalischen Lesung über dieses „Enfant terrible des Jazz“, diesem Genius der zeitlosen Musikstile.
Do. 9. April

Halle T1
Rebekka Bakken: Nord
Die norwegische Ausnahmesängerin präsentiert ihr Album „Nord“ (VÖ 14.11.2025). Erstmals singt sie darauf nahezu ausschließlich in ihrer Muttersprache und verbindet spirituelle Hymnen und traditionelle Folk-Melodien mit neuen eigenen Songs – Tradition in Gegenwart verwandeln
Doppelkonzert Halle T2
Charlotte Planchou & Mark Priore
Das Duo Charlotte Planchou und Mark Priore präsentiert mit „Le Carillon“ ihr 2024 erschienenes Album, das in Frankreich hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet wurde. Planchou ist daraufhin zur „Vocaliste de l’année“ gewählt worden.

Robinson Khoury: MŸA
Robinson Khoury, französischer Posaunist und Komponist, gehört zu den markantesten Aufsteigern des aktuellen europäischen Jazz. Khoury verbindet Jazz und nahöstliche Tonleitern mit elektroakustischen Texturen aus modularem Synthesizer zu einem Sound der Suchtpotenzial hat – mitreißend, hypnotisch und toller Energie.
Fr. 10. April
Halle T1
Tony Ann
Ein echtes Klavierwunderkind ist der junge Kanadier Tony Ann. Mit seinem Spiel verbindet er zeitgenössische und klassische Stile nahtlos miteinander und erweitert dabei die Grenzen der neoklassischen Musik, indem er Elemente des Pop integriert.
100 Jahre John Coltrane: Nathan Ott Quartet feat. Christof Lauer // „Late Trane“ Oboman — Hanson — Cagwin
Nathan Ott und Christof Lauer bringen ein Quartett auf die Bühne, das Vergangenheit nicht nachstellt, sondern in die Gegenwart transportiert. Ott gilt als Drummer, der Räume schafft und die Musik mit eleganter Subtilität lenkt. In diesem Projekt trifft seine offene Ästhetik auf Lauers kompromisslose Klangforschung – ergänzt durch die markante Energie der Saxophonistin Camila Nebbia und den groovenden Basslines von Jonas Westergaard
Sa. 11. April
Doppelkonzert in Halle T3
Gaisma
Die Stuttgarter Musikerin Gaisma bringt eine speziell für die Theaterhaus Jazztage konzipierte Show auf die Bühne: Hip-Hop, Rap, Neo-Soul & Clubsounds mit zwei Musikerinnen und zwei Tänzerinnen. Basierend auf ihrem aktuellen und mit Dexter produziertem Album „Motherland“.
Sorvina
Sorvina, in New York geboren und in Berlin zu Hause, bringt ihren Mix aus Jazz-Rap, Neo-Soul, Gospel und alternativem Hip-Hop zu den Theaterhaus Jazztagen – „hip hop infused with gospel, jazz, soul and prose“, energiegeladen, preisgekrönt. Eine der spannendsten jungen Stimmen in der Welt der Vocalistinnen.
Halle T?

Lauren Newton Vocal Ensemble SenSing
Das Gesangsensemble SenSing bekennt sich zur Individualität und Vielfalt des Charakters und begibt sich auf eine Abenteuerreise durch die unendliche Klangwelt der Stimme. Ein Weg zwischen Sprechen und Singen, vom Vertrauten zum Unerwarteten, zu einer plötzlichen „Stimmigkeit“. Ein lebendiger Organismus, in dem ein kontinuierlicher kreativer Austausch zwischen den Einzelstimmen und dem vokalen Korpus stattfindet.
So. 12. April
Halle T2
40 Jahre Jazz in BWegung — Jubiläumskonzert des Jazzverbands BW e.V. mit dem Jugendjazzorchester BW & Special Guests
Der musikalische Kern des Abends liegt bei dem Landesauswahlensemble für junge Jazztalente. Anfang der 1980er-Jahre gegründet, gilt es als wichtige Talentschmiede: Musiker wie Claus Stötter, Klaus Graf, Mini Schulz oder Sebastian Studnitzky gingen aus dem Orchester hervor. Unter der künstlerischen Leitung von Klaus Graf präsentiert die Band Bigband-Jazz auf höchstem Niveau.
Mo. 30. März, Di 31. März, Mi. 1. April und Do 2. April
Improkids — Musikworkshop in den Osterferien für Kinder von 8-12 Jahren
Spielerisch-intuitiv und unter Anleitung eines versierten Teams wird an vier Tagen getanzt, gemalt, Musik gemacht. Nebenbei erhalten die jungen Teilnehmer:nnen einen Blick hinter die Kulissen eines großartigen Jazzfestivals
Tickets und weitere Informationen direkt beim Theaterhaus Stuttgart
