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	<title>Konzerte - Jazzreportagen.com</title>
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	<description>Online-Magazin und Bildagentur für Musik</description>
	<lastBuildDate>Mon, 11 May 2026 20:15:58 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Konzerte - Jazzreportagen.com</title>
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	<item>
		<title>Harriet Tubman im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 19:49:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Harriet Tubman sind: Brandon Ross (git, banjo, voc)Melvin Gibbs (b)JT Lewis (dr) Stuttgart, 19. März 2026 Psychodelischer „Jazz-Rock-Voodoozauber“ trifft Hendrix</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/harriet-tubman-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/">Harriet Tubman im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Harriet_Tubman_5852_C_Rainer_Ortag.jpg" title="Harriet Tubman:" alt="Der Gitarrist Brandon Ross von Band Harriet Tubman auf der Bühne" /></div></div>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Harriet Tubman</strong> sind: <br><strong>Brandon Ross</strong> (git, banjo, voc)<br><strong>Melvin Gibbs</strong> (b)<br><strong>JT Lewis</strong> (dr)</p>



<p>Stuttgart, 19. März 2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Psychodelischer „Jazz-Rock-Voodoozauber“ trifft Hendrix und Marley</h2>



<p>Von der ersten Sekunde an spürt man im renommierten Stuttgarter Jazzclub BIX, dass an diesem Abend musikalisch nichts Alltägliches passieren wird, als drei „<em>seltsame Gestalten</em>“ wortlos die kleine Bühne des Clubs entern und beginnen ihren Soundzauber auszustreuen. Das Trio hat sich nach der bekanntesten amerikanischen Fluchthelferin <em>Harriet Tubman</em> benannt, die im 19. Jahrhundert Tausenden von Sklaven zur Flucht von den Südstaaten in die Nordstaaten oder nach Kanada verhalf. Flucht war auch im Laufe der nächsten 2 Stunden das Schlagwort für ein paar wenige Konzertbesucher, die das BIX kopfschüttelnd, oder vielleicht auch etwas verstört vorzeitig verließen.</p>



<p>Auf der Bühne stehen drei Ausnahmemusiker, die auch in ihrem Erscheinungsbild nicht den konventionellen „Jazzrichtlinien“ gerecht werden. Am Drumset sitzt ein Mensch, der durchaus als alter weißer Voodoo-Zauberer durchgehen könnte, in die Gitarrensaiten greift ein Musiker der wie ein Abziehbild von Bob Marley aussieht. Lediglich der Mann am Bass wirkt dagegen relativ unauffällig, sein Spiel an den dicken Saiten ist jedoch alles andere als unauffällig was sich im Laufe des Abends herausstellen wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein musikalischer LSD-Trip mit tausend Facetten</h3>



<p>Gitarrist <strong>Brandon K. Ross </strong>streichelt anfangs zart sein Instrument, entlockt ihm schwebende Töne, der Bass wummert sanft darunter, die Becken des Schlagzeugs erklingen zurückhaltend, bevor sich das Soundgebilde nach wenigen Minuten in ein psychodelisches Inferno steigert. Die Gitarre jault, stöhnt in diversen Rückkoppelungen, der Bass kracht urplötzlich verzerrt und ohrenbetäubend in dieses musikalische LSD-Trip Gemälde. In diesen ersten Momenten meint man eine Melange aus <em>Pat Metheny</em>, einem <em>Larry Coryll</em> der unter Drogen steht und dem Sound einer Grungegroup aus Seattle zu hören. Nicht zu vergessen ist der „Voodooman“ an den Drums der inzwischen auch wie ein Derwisch seine Felle bearbeitet.</p>



<p>Dieses bizarre Soundgebilde hinterlässt beim Publikum, offenen Münder, freudvolles Grinsen, oder Kopfschütteln. Es ist nicht einzuordnen was da gerade passiert, aber irgendwie total faszinierend, jenseits jeglichen Mainstreams, weit entfernt vom üblichen Swinging-Bebop-Jazz, der oft hier im Club dargeboten wird. In manchen Momenten denkt man, dass die Soundanlage streikt, falsch eingestellt ist oder die Hochtöner ausgefallen sind. Dem ist aber nicht so, es halt alles Methode in dieser facettenreichen Jazz-Rock-Improshow, die alles andere als gefällig rüber kommt und für mache Ohren wahrscheinlich nicht konsumierbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Ich weiß nicht genau was wir spielen, aber jetzt spielen wir mal.“</h3>



<p>Wenn man sich einmal die musikalische Vita der drei Protagonisten anschaut, kommt durchaus Erstaunenswertes zu Tage. Gitarrist Brandon K. Ross, der optisch mit seinen langen Rastalocken wie ein „Jungfünfziger“ wirkt, zählt bereits 71 Lenze und hat schon in der 70ger Jahren mit <em>Archie Shepp</em> musiziert und war eine Zeitlang musikalischer Arrangeur bei <em>Cassandra Wilson</em>. Die musikalische Vielfalt von Bassist <strong>Melvin Gibbs</strong> ist äußerst eindrucksvoll, stehen doch Musiker verschiedenster Gattungen in seiner Vita. Von den Jazzern wie <em>John Zorn</em> und <em>Bill Frisell</em> über den Rockpoeten <em>Henry Rollins</em> zu <em>Marisa Monte</em> und <em>Defunkt</em> ist eine nahezu unüberschaubare Palette an Musikrichtungen vertreten.</p>



<p>Nicht minder eindrucksvoll ist die Liste der Stars bei denen „<em>Voodoo-Drummer</em>“<strong> JT Lewis</strong> als Sideman agierte. <em>Lou Reed, Sting, Whitney Housten, Tina Turner</em>, oder <em>Vanessa Williams</em> sind nur einige der vielen Superstars mit denen Lewis auf der Bühne stand. Und jetzt machen die drei ihr eigenes Ding. Musik die Ihnen am Herzen liegt, die Spaß macht und Bezug zu kritischen Themen hat, wie zum Beispiel das Leben in der USA in Trumps kriegerischen Zeiten, oder der immer noch präsente Rassismus gegenüber Minderheiten, Flüchtlingen und <em>„Coulered People</em>“. Repräsentativ für diese Themen ist der Song „<em>Greenbook-Blues</em>“, der sehr strukturiert bluesrockig dargeboten wird. Wie fantasievoll und flexibel das Trio ist, kann man erahnen als Gibbs bei seiner Ansage anklingen lässt, dass er nicht genau weiß, was wir jetzt spielen, aber wir spielen halt mal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Freakige „Jazz-Rock-Hybriden“ und der Song of Freedom</h3>



<p>Nach der Pause hat sich das Publikum minimal reduziert, denn diejenigen deren Gehörgewohnheiten überstrapaziert wurden haben die Flucht ergriffen, trotzdem ist das BIX noch äußerst gut gefüllt. Die Musik ist trotz ihrer Wildheit perfekt zusammengefügt, ein Rausch elastischer Songformen, die von einem hochkreativen Improvisationsstil hin und her gezogen werden, ohne einen einzigen Ton zu verschwenden. Alle Elemente fügen sich mit einer Leichtigkeit zusammen, die den großen Abenteuersinn der Musik verrät. Aber das ist das Kennzeichen großer Musiker. Ob jetzt John Abercrombie oder die Band of Gypsies von Jimi Hendrix bei manchen Soundcollagen Pate standen, ist nicht von Belang, denn die Ästhetik passt nahtlos zum Originalmaterial.</p>



<p>Apropos Cover, nach siebzig Minuten, lugt dann doch noch <em>Bob Marley</em> um die Ecke. Brandon Ross zelebriert den „<em>Redemption Song</em>“ mit seiner Sopranstimme in einer unnachahmlichen zarter Art und Weise, leise zurückhaltend, aber so intensiv, dass es einen im positiven Sinn erschaudern lässt. Man hätte sich mehr von diesen Gesangspassagen gewünscht, aber so oder so, die Darbietung fasziniert und erzeugt in vielen Momenten ungläubiges Staunen. Die Zugabe nutzt das Trio nochmal als musikalischen „<em>Tobe-Spielplatz</em>“, es kracht, rauscht, wummert und jault aus allen Ecken, bevor die Sanftheit wieder die Oberhand gewinnt und das Publikum völlig berauscht zurück lässt.</p>



<p>Für alle Konzertbesucher war dieser Abend (zumindest für diejenigen die bis zum Schluss da waren) wohl eine unvergessliche Performance, die in solch einer Weise musikalisch selten im BIX dargeboten wurde. Ein „<em>Jazz-Rock-Voodoo-Zauber-Abend</em>“ eben, eine Reise durch Zeit und Raum musikalischer Möglichkeiten. Einen Trip den man gerne wiederholt.</p>



<p>Harald Kümmel</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong><a href="https://www.bix-stuttgart.de/programm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier das Programm</a></strong> des Jazzclub Bix Stuttgart</p>



<p></p>
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		<title>Gee Hye Lee Trio feat. Bänsch &#038; Kuhn im Mauerwerk Herrenberg 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/gee-hye-lee-trio-feat-baensch-kuhn-im-mauerwerk-herrenberg-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 17:51:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Mauerwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Konzertabend hatte sie ihr Trio um zwei besonders innovative Spielkameraden ergänzt: Jakob Bänsch und Sandi Kuhn. Zusammen legten sie...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0978.jpg" alt="Gee Hye Lee erklärt ihre Kompositionen im Mauerwerk Herrenberg 2026" class="wp-image-26818" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0978.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0978-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0978-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0978-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gee Hye Lee</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Gee Hye Lee</strong> – Piano<br><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/joel-locher/">Joel Locher</a></strong> – Kontrabass<br><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/silvio-morger/">Silvio Morger</a></strong> – Schlagzeug<br><strong>Jakob Bänsch</strong> – Trompete<br><strong>Sandi Kuhn</strong> – Tenorsaxophon</p>



<p>Herrenberg, 29.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading"> Die Sonne geht im Osten auf</h2>



<p>…meint, dass die aus Seoul (Südkorea) stammende Pianistin<strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/gee-hye-lee/"> Gee Hye Lee </a></strong>genau diese Strahlkraft innehat.</p>



<p><em>Der Herrenberger Jazz Frühling findet am 29. März mit dem Gee Hye Lee Trio und besonderen Gästen im Mauerwerk seinen runden Abschluss</em></p>



<p>Wie nicht anders zu erwarten, endete das gut einwöchige Jazzfestival von Jazzin‘ Herrenberg mit einem besonderen Leckerbissen, wenngleich auch die vorangegangenen Konzerte nicht minder spannend und hochwertig waren. Dem Veranstalter sei Dank für ein überaus gelungenes Festival.</p>



<p>Gee Hye Lee begann bereits im Alter von drei Jahren mit dem Klavierunterricht und erhielt früh mehrere Auszeichnungen als klassische Pianistin, bevor sie mit 16 Jahren vom klassischen Fach zum Jazz wechselte. An der Stuttgarter Musikhochschule und am Berklee College of Music erhielt sie schließlich den letzten Feinschliff und machte im Ländle schnell auf sich aufmerksam.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0968.jpg" alt="Bänsch, Locher und Kuhn in Aktion beim Gee Hye Lee Trio" class="wp-image-26817" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0968.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0968-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0968-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bänsch, Locher und Kuhn</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Plus zwei innovative Spielkameraden</h3>



<p>Am Konzertabend hatte sie ihr Trio um zwei besonders innovative Spielkameraden ergänzt: <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/jakob-baensch/">Jakob Bänsch</a></strong> und <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/alexander-sandi-kuhn/">Sandi Kuhn</a></strong>. Zusammen legten sie mit „<em>Introduction &amp; A Journey of Nonsense</em>“ einen frischen Start hin, bei dem Bänsch und Kuhn gleich ihren wilden Unisono-Koffer öffneten und der Tenorsaxophonist schwebend in High Note-Lüfte abhob. „<em>My Favourite Things</em>“ kam in einer rhythmisch vertrackten Version mit einem Tenorsax, das und mit der Ballade „<em>Sangee</em>“ (Sandi und Gee) , geprägt von schönen Zweistimmigkeiten (Trompete und Tenorsax) wieder Bodenhaftung erlangte. „<em>How High The Moon</em>“ mit bebopartigen Unisono Licks wurde zur Spielwiese Bänsch‘s, der sich nach einer vorangegangenen langen Theaterhaus Jazztage -Nacht keinerlei Müdigkeit anmerken ließ und mit einem explosiven Solo glänzte. Danach hieß es erst mal „<em>runterkommen</em>“, was Lee mit einem lyrischen Piano-Solo, zwischen Verdichtungen und zarten Melodien atmend, mit „<em>Encounters</em>“ bestens gelang.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0956.jpg" alt="Das Gee Hye Lee Trio feat. Bänsch &amp; Kuhn auf der Mauerwerk-Bühne in Herrenberg 2026" class="wp-image-26816" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0956.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0956-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0956-768x307.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gee Hye Lee Trio mit den Gästen</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Korea here we come</h3>



<p>„<em>Korea here we come</em>“ hieß es nach der Pause und die Besucher kamen ebenfalls zurück auf ihre Plätze, angelockt von gospelartigen Grooves. Ein weiteres Mal durfte sich Bänsch austoben, sehr zum Genuss aller Anwesenden! Nach einem á capella Tenorsax/Drum Solo jubilierte Kuhn abermals mit High Notes, die er spielerisch beherrscht wie nur wenige seiner Zunft. Nach dem Sturm muss Ruhe folgen oder wie in diesem Fall ein sehr melodisches Piano; in „<em>Mannam</em>“ flächig und intensiv zelebriert. „<em>Seoul my Soul</em>“ begann mit einem knackigen Trompetensolo, gefolgt von Piano, das die ganze Extraklasse ihrer Spielerin aufzeigte. </p>



<p>Nach der zärtlichen Ballade <em>„Letter to her</em>“, für die Mama in Korea geschrieben, ging es dem Ende des Konzertes entgegen. „<em>For Today</em>“ bot Raum für polyrhythmische Drum-Figuren und einen jubelnden Abschluss, der aufgrund der Zugabe natürlich noch keiner war. „<em>Cottage On an Isle</em>“ mit leisen Tönen war bestens für einen positiven Absacker geeignet, nach welchem die Besucher mit verklärter Mine den Ort des Geschehens verließen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="370" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0001.jpg" alt="Gee Hye Lee am Piano und Silvio Morger am Schlagzeug im Mauerwerk" class="wp-image-26815" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0001.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0001-600x288.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Gee_Hye_Lee_0001-768x369.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gee Hye Lee, Silvio Morger</figcaption></figure>



<p>Text und Fotos Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/gee-hye-lee/">Gee Hye Lee</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/joel-locher/">Joel Locher</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/silvio-morger/">Silvio Morger</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/jakob-baensch/">Jakob Bänsch</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/alexander-sandi-kuhn/" type="post" id="5928">Sandi Kuhn</a></strong></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Jazz Franco-Allemand in der Böblinger Kongresshalle 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/jazz-franco-allemand-in-der-boeblinger-kongresshalle-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 16:14:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[JazzTime]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selten sah man solch ein begeistertes Publikum bei der JazzTime-Reihe im Württemberg-Saal. Langsam schaukelte sich die Band von Stück zu Stück ...</p>
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<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>William Lecomte</strong> – Piano<br><strong>Hervé Meschinet de Richemond</strong> – Flöten, Alto-Sax<br><strong>Jens Loh</strong> – Kontrabass<br><strong>Hans Fickelscher</strong> – Drums</p>



<p>Böblingen, 13. 03. 2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energiekrise? Nicht bei der JazzTime Böblingen</h2>



<p><em>„Jazz Franco-Allemand“ sorgt mit unbändiger Spielfreude für strahlende Gesichter bei der ersten JazzTime-Veranstaltung des Jahres in der Böblinger Kongresshalle</em>.</p>



<p>Musik ist die Sprache, die überall verstanden wird und einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leistet. Das ist eine der Antriebsfedern weshalb <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/hans-fickelscher/">Hans Fickelscher</a></strong>, einer der vielseitigsten Jazz-Schlagzeuger Süddeutschlands, beschloss, nach rund sechs Jahren die Zusammenarbeit mit dem Weltklassepianisten <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/william-lecomte/">William Lecomte</a></strong> und dessen französischen Landsmann <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/herve-meschinet-de-richemond/">Hervé Meschinet de Richmond</a></strong> (Querflöte/Saxofon) zu reaktivieren. Zusammen mit <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/jens-loh/">Jens Loh</a></strong>, einem gefragten Bassisten der europäischen Jazzszene tourt die TGV-Achse Paris-Stuttgart nun für ein paar Konzerte im Ländle. Wie sich am Freitag, den Dreizehnten (März) zeigen sollte, war der Stopp in Böblingen ein Volltreffer. Selten sah man solch ein begeistertes Publikum bei der JazzTime-Reihe im Württemberg-Saal. Langsam schaukelte sich die Band von Stück zu Stück immer weiter hoch bis die energiegeladene Formation auch den letzten Besucher erreichte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Jazzflöte – leider zu selten gespielt</h3>



<p>Mit brachialen und aufgelösten Pianoakkorden deutete Lecomte bereits im <em>Valse des crayons</em>-Intro an, was da noch zu erwarten sein könnte. Meschinet stieg mit frischen Flötentönen á la Herbie Mann oder Jeremy Steig der Rhythmusgruppe zu &#8211; der erste Aufhorcher; kommt dieses Instrument im Jazz doch nicht gerade häufig vor. Wie intensiv und breit aufgestellt sich dieser Jazz-Flötist, einer der virtuosesten Europas, präsentierte war dann spätestens im Folgestück <em>Sunday Afternoon</em> (Lecomte) auszumachen. Überblastechniken unter Miteinbeziehung seiner Gesangsstimme ließen hier, sowie in einer später folgenden funky Nummer an Jan Anderson oder Roland Kirk erinnern. Michel Legrands <em>I Will Wait for You</em> mit breitflächigem Piano-Intro deutete die ganze Klasse von Lecomte an, ein Eindruck, der sich nach der Pause noch steigern sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lecomte – Tastentänzer der Extraklasse</h3>



<p>Mit einer wahnwitzigen Geschwindigkeit tanzten die Pianisten Finger von Tief nach Hoch und wieder zurück, oft mit einer übergreifenden linken Hand. Bisweilen ein Griff auf die Saiten des Flügels, um gedämpfte Klänge zu erzeugen. Der Mann, der seit 1999 in unterschiedlichen Konstellationen immer wieder mit&nbsp;der Jazzgeigen-Koryphäe Jean-Luc Ponty auftrat, glänzt mit melodischem Einfallsreichtum und legt bei schwierigsten Spieltechniken dennoch eine spielerische Leichtigkeit an den Tag. Fickelschers Ballade <em>When Will I See You Again</em> ist vor der Pause ein Stück bei dem Meschinet wiederholt zum Altsaxofon griff. Er spielt es mit singendem und forderndem Ton wie einst Charlie Mariano. Seine Mitstreiter sind an Präzision ebenfalls kaum zu überbieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenenapplaus zuhauf und frenetisches Beklatschen jedes Stückes</h3>



<p><em>Living in Chelsea, </em>eine weitere Fickelscher-Komposition führte in eine Art Drum/Altosax- Battle und fand ihren Höhepunkt in einem McCoy Tyner-artigem Piano-Solo. Nach der (Verschnauf-) Pause nahm der Funky-TGV mit <em>Night in Tokio</em>(Meschinet) nochmals an Fahrt auf. Ein á capella Flötensolo verzückte die Besucher schließlich in besonderem Maße; Meschinet grunzt, schreit, singt und spielt dabei irrwitzige Läufe. Welch einfühlsamer und versierter Drummer Fickelscher ist, zeigte er bei seinem <em>Love Your Smile</em>, wo er auch solistisch glänzte – und immer wieder Lecomte, der mit jeder Pore Musik zu atmen scheint. Jens Loh bekam natürlich ebenfalls seine Soli, u.a. in <em>Still</em> (Loh); allesamt mit größter Präzision und einem grandiosen Gefühl für melodische Räume gespielt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Standing Ovation der begeisterten Besucher</h3>



<p>Mit <em>Matthieu</em>, ein Stück das Lecomte für seinen Sohn schrieb, ging der Abend langsam und dennoch samba-artig schnell zuende. Fazit: Frisch, energiegeladenen und verspielt &#8211; und das auch noch am Ende eines nahezu dreistündigen Konzertes. Zugabe? Selbstverständlich! Den vier sympathischen Könnern blieb nach den Standing Ovations auch kaum eine andere Wahl.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/william-lecomte/"><strong>William Lecomte</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von<strong> <a href="https://www.jazzreportagen.com/herve-meschinet-de-richemond/">Hervé Meschinet de Richemond</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von<strong> <a href="https://www.jazzreportagen.com/jens-loh/">Jens Loh</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/hans-fickelscher/"><strong>Hans Fickelscher</strong></a></p>



<p><br></p>



<p></p>
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		<title>Preisverleihung des Deutschen Jazzpreises 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/preisverleihung-des-deutschen-jazzpreises-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 14:10:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Jazzpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier feiert der deutsche Jazz sich selbst und vielleicht vergewissert er sich auch tapfer seiner selbst, so als Inselkunst in einem Meer banaler Tonfolgen, die...</p>
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<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Preisverleihung des Jazzpreises an 22 KünstlerInnen und Bands</h2>



<p>In Congress Centrum Bremen wird am 26. April 2026, im Rahmen der <em>jazzahead!</em>, zum 6. Mal der <em>Deutsche Jazzpreis</em> verliehen: Ein Preis, der kraft seiner physischen Gestalt in jedem Sonntagabendkrimi eine veritable Tatwaffe abgeben würde. Die Veranstaltung findet vor beeindruckender und anregender Kulisse statt, die Laudatoren der improvisierten Musik lesen vom Blatt und manch ein Geehrter, manch eine Geehrte wirkt überrascht, überwältigt und bisweilen sympathisch verlegen bei der Preisübergabe. Hier feiert der deutsche Jazz sich selbst und vielleicht vergewissert er sich auch tapfer seiner selbst, so als Inselkunst in einem Meer banaler Tonfolgen, die zunehmend AI-generiert die Taschen der Industrie füllt und die Köpfe und Herzen ihrer Zuhörer leert. Wie auch immer, die Stimmung in Bremen ist jedenfalls gut, das Programm zur Auflockerung des Preisverleihs ist hochkarätig und verdient haben die hier geehrten Talente ihre Preise allemal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aki Takase für ihr Lebenswerk geehrt</h3>



<p>Aki Takase, die krankheitsbedingt nicht persönlich erscheinen konnte und sich von ihrem langjährigen Saxofonisten <strong>Daniel Erdmann</strong> vertreten liess, war natürlich nicht die einzige Preisträgerin. Zahlreiche weitere Auszeichnungen gingen an Musiker, Musikerinnen, Bands und Musikjournalisten. Die so Geehrten erhalten nicht nur etwas für&#8217;s Regal, sondern auch 12.000 Euro auf&#8217;s Konto. Immerhin noch 4.000 Euro durften die Nominierten mit nach Haus nehmen, die es nicht auf&#8217;s Treppchen schafften. Hauptförderer des Preises ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).<br><br>Moderiert wurde die Veranstaltung von <em>Thelma Buabeng</em> und <em>Götz Bühler</em>, die nicht nur das Schwermetall verteilten, sondern auch die Acts ankündigen durften, die den Verleihmarathon segmentierten. Die fantastische Bühne wurde bespielt vom <strong>Moses Yoofee Trio</strong> mit dem agilen <strong>Noah Fürbringer</strong> am Drumkit, dem groovigen <strong>Adeolu</strong>, dem ungewöhnlich besetzten Quartett <strong>hilde</strong> und der Vokalistin <strong>ganavya</strong>, die sich lediglich von einer Harfinistin begleiten liess. Beeindruckend.<br><br>Es gab Dankesworte in großer Zahl, im Anschluss hat sich die Jazzcommunity noch bis 2 Uhr morgens ausgetauscht. Über ihr Schaffen, Pläne, Trends, Gigs, Alben, Insta, Aufnahmen, Clubs, Verträge und gewiss auch darüber, wie prekär das Leben als Jazzmusiker, als Jazzmusikerin bisweilen sein kann.</p>



<p><a href="https://herrnfrickesbuero.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Wolfgang Fricke</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Die Namen aller <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/verleihung-des-deutschen-jazzpreis-2026-in-bremen/">Preisträger finden sie hier</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Link zu youtube mit der <strong><a href="https://www.youtube.com/live/GcR64a2hKeQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aufzeichnung der Preisverleihung</a></strong></p>



<p></p>
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		<title>Lawrence Fields Supersonic Trio im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields-supersonic-trio-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 12:19:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er erwähnt auch Herbie Hancock als eines seiner Vorbilder, und dies ist nicht zu überhören, wenn er in die Tasten seines E-Pianos greift. Da wird es dann...</p>
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<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Lawrence Fields</strong> (p)<br><strong>Kyle Miles</strong> (b)<br><strong>Ele Howell</strong> (dr)</p>



<p>Stuttgart, 14.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Statt Computer-Nerd Klaviertalent</h2>



<p>Es hätte nicht viel gefehlt, dann wäre aus dem jungen <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields/">Lawrence Fields</a></strong> ein „Computer-Nerd“ geworden, waren doch die Interessen in seiner Jugend mehr in der Computerwelt, im Sport und in anderen Freizeitaktivitäten angesiedelt. Nachdem er eine gewissen Frustration in dieser Welt verspürte, wandte er sich doch der Musik zu und fasste Fuß in der lokalen Jazzszene. Er gründete 2002 ein Klaviertrio und studierte bis 2008 am Berkley College of Music in Boston. Anschließend ging er mit Jazzgrößen wie Christian McBride und Branford Marsalis auf Tour. Schon früh entwickelte auf Grund seiner Erfahrungen einen ausdrucksstarken persönlichen Sound. Gleich zu Beginn des Abends im Bix dominiert er mit seiner blitzschnellen Klaviertechnik die Bühne, bevor seine Mitspieler sich nach Minuten dazu gesellen.</p>



<p><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/kyle-miles/">Kyle Miles</a></strong> am Bass ist Absolvent des Berklee College of Music und schon lange mit den New Yorker Musikerperönlichkeiten seiner Generation unterwegs. Auch Marcus Strickland, Keyon Harrold und Meshell Ndegeocello gehören dazu. Der gebürtige Kalifornier <strong>Ele Howell</strong> am Drumset hat sich inzwischen in der New Yorker Jazzszene einen Namen als junger aufstrebender Schlagzeuger gemacht und mit Basslegende Stanley Clarke und John Coltranes Sohn Ravi zusammen musiziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geschichten am Klavier und über das „Abenteuer Deutsche Bahn“</h3>



<p>Nicht nur am Klavier kann Fields Geschichten erzählen, auch in den Pausen zwischen den Stücken erzählt der inzwischen 43-jährige ausschweifend über seinen musikalischen Werdegang und darüber wie schön es ist mit seinen Freunden Kyle und Ele auf der Bühne zu stehen um ihre moderne Version von Jazz, gepaart mit Folk, Hip-Hop und Improvisationen zu präsentieren. Um nochmal auf seine Geschichten zurückzukommen, besonders beeindruckt hat ihn in Deutschland auf seiner letzten Tournee „<em>the Adventure Deutsche Bahn</em>“, was natürlicherweise viele Lacher und Zustimmung erzeugte. Doch in diesem Jahr sei die Bahn gnädig gewesen und noch ein Unterschied den er hervorhebt ist, dass das BIX im Gegensatz zu seinem letzten Auftritt vor einigen Jahren um ein Vielfaches besser besucht ist.</p>



<p>Er erwähnt auch Herbie Hancock als eines seiner Vorbilder, und dies ist nicht zu überhören, wenn er in die Tasten seines E-Pianos greift. Da wird es dann schon mal funkig, rasant und in fortschreitenden musikalischen Bögen weiter hochkonzentriert bis zum Ende des Stückes. Anfangs dominiert das Spiel von Fields eindeutig die Szenerie, Bass und Drumming sind eher eine traumwandlerisch sichere Untermalung, aber mehr und mehr ist nach einiger Zeit eine virtuose Interaktion des Trios hörbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Groove-basierte Klänge aus Vergangenheit und Gegenwart</h3>



<p>Das Supersonic-Trio vermengt R&amp;B Element aus der Vergangenheit mit modernen Klängen aus der Gegenwart, was durchaus reizvoll ist, aber wenig prägnante Soundkanten hat. Etwas zu geschliffen kommt das Spiel der Drei rüber, musikalische Nettigkeiten, die nicht wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen. Allein die beiden virtuos gestalteten Drumsolos von Howell begeistern das Publikum und heben sich vom Rest der musikalischen Darbietung ab. Das Basssolo von Miles ist technisch recht gut, aber wie vieles an dem Abend zu „brav“.</p>



<p>Sanfte Klänge und groove-basierte Klänge stehen im Wechselspiel zu einander, fein dargeboten, aber eben ohne große Prägnanz. Gegen Schluss nimmt der Konzertabend doch nochmal Tempo auf, fast schon rockig mit treibendem Rhythmus und der anfangs beschrieben blitzschnellen Klaviertechnik von Fields, fügt sich das alles zu einem nahtlosen Ganzen zusammen. Und so endet ein gutes, zum Schluß hin überragendes, Konzert mit einer kraftvollen Zugabe.</p>



<p>Harald Kümmel</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields/"><strong>Lawrence Fields</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/kyle-miles/"><strong>Kyle Miles</strong></a></p>



<p></p>
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		<title>Michael Wollny &#038; Émile Parisien bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny-emile-parisien-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben Schneller, Höher und Weiter erinnert die Dramaturgie jedoch auch an Filmszenen mit Stimmungen, die tief unter die Haut gehen. Das ist...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny-emile-parisien-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/">Michael Wollny &amp; Émile Parisien bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Wollny_Parisien_6936_C_Rainer_Ortag.jpg" title="Michael Wollny &amp; Émile Parisien:" alt="Michael Wollny &amp; Émile Parisien im Theaterhaus Stuttgart 2026" /></div></div>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Michael Wollny</strong> (Piano)<br><strong>Émile Parisien</strong> (Sopransaxophon)</p>



<p>Stuttgart. 28.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Brüder im Geiste</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Zwei Brüder im Geiste runden den ersten Abend der 36. Theaterhaus Jazztage ab &#8211; Spielfreude und Klangkunst par excellence</h4>



<p>Mit einem fast feierlichen Intro startet zu vorgerückter Stunde der zweite Akt eines Doppelkonzertes, nachdem Joachim Kühn und seine Young Lions die Bühne geräumt hatten. Nach <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny/">Michael Wollny</a></strong> hatte <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/emile-parisien/">Émile Parisien</a></strong>, das Sopransax unter den Arm geklemmt, die Bühne betreten. Lediglich ein Soprano? Mancher Besucher befürchtete wohl Langeweile, die mangelnde Vielfalt des Instrumentariums betreffend. Weit gefehlt! Nach kurzer Zeit spielt Parisien exzessive Licks und wippt auf seinem Barhocker, als wolle er abheben wie ein Vogel. Er behält Bodenhaftung, doch seine High Notes, die auf dem Soprano besonders schwer zu spielen sind, begeben sich in luftige Höhen und erinnern tatsächlich an Vogelgezwitscher.</p>



<p>Dazu Wollnys Klaviersaitenbegleitung. Aus einer zärtlichen Verspieltheit entwickelt sich ein rhythmischer Sturm und schließlich halsbrecherisch schnelle Unisoni. Dem folgt eine frühlingshafte Aufbruchstimmung. Die Stücke werden lang und länger und dennoch kommt keine Sekunde Langeweile auf. Die Beiden versprühen Energie bis zum Anschlag. Wollny scheint Tintenfischtentakel zu besitzen – acht Arme mit jeweils fünf Fingern und Saugnäpfe, die ihn mit dem Piano verschmelzen lassen. Wie sonst kann man so viele Noten in kürzesten Sequenzen spielen?!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ihm haben wir viel zu verdanken</h3>



<p>Seinem Vorgänger Joachim Kühn zu Ehren gibt es diese Nummer. „<em>Ihm haben wir viel zu verdanken</em>“, lässt er das Publikum wissen, sowie dass sich die beiden Musiker einst bei einem Festival in Südkorea kennengelernt hatten, wohin sie bereits am folgenden Tag wieder abheben wollten. „<em>We give him all our Love and passion!</em>“, fügt Parisien in Richtung Kühn noch anerkennend hinzu. Dann geht erneut die Post ab. Mit brillanter Phrasierung und gestochen scharfer Intonation scheint Parisien jede Note körperlich mitzuerleben, was später in fast turnerischen Einlagen mündet.</p>



<p><em>„Das Duo steht für radikale Präsenz und ein breites Spektrum an Einflüssen“</em> ist im Ankündigungsflyer zu lesen. Neben Schneller, Höher und Weiter erinnert die Dramaturgie jedoch auch an Filmszenen mit Stimmungen, die tief unter die Haut gehen. Das ist zweifelsohne hohe Kunst, die da dem Publikum geschenkt wird. Komplexe Kompositionen mit unglaublicher Raffinesse; Jazzerherz, was willst du mehr?! Es bleibt am Ende nicht bei einer frenetisch geforderten Zugabe; erst mit einer sanft und melancholisch verjazzten bretonischen Volksweise darf das Duo von Bord.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny/"><strong>Michael Wollny</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/emile-parisien/"><strong>Emile Parisien</strong></a></p>



<p></p>
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