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	<title>Theaterhaus Stuttgart - Jazzreportagen.com</title>
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	<title>Theaterhaus Stuttgart - Jazzreportagen.com</title>
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		<title>Wolfgang Haffner Groove All Stars bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 21:05:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>... im Stuttgarter Theaterhaus anfangs noch nicht, welche Woge da auf sie zurollen sollte. Am Ende jedoch standen alle Kopf und tanzten in den ...</p>
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<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/06/wolfgang-haffner-mit-den-groove-all-stars-8049.jpg" title="Wolfgang Haffner Groove All Stars:" alt="Wolfgang Haffner dirigiert die Groove All Stars im Theaterhaus Stuttgart 2026" /></div></div>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Wolfgang Haffner</strong> (drums)<br><strong>Tony Lakatos</strong> (tenor Saxophone)<br><strong>Jakob Manz</strong> (alto Saxophone)<br><strong>Ulf Wakenius</strong> (guitar)<br><strong>Simon Oslender</strong> (hammond)<br><strong>Thomas Stieger </strong>(ebass)<br><strong>Shuteen Erdenebaatar</strong> (piano)<br><strong>Nils Kugelmann</strong> (bass)</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Very Special Guest:<br><strong>Nils Landgren (</strong>trombone)</p>



<p>Stuttgart, 4.4.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">What a Party &#8211; Die europäische Jazz- und Funkszene rockt das Theaterhaus</h2>



<p><em>Der international renommierte Drummer <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/wolfgang-haffner/">Wolfgang Haffner</a></strong> versammelt seine Groove All Stars und feiert mit ihnen und dem Publikum eine rauschende Party</em></p>



<p>Vermutlich ahnten die Besucher des ausverkauften T1 im <em>Stuttgarter Theaterhaus</em> anfangs noch nicht, welche Woge da auf sie zurollen sollte. Am Ende jedoch standen alle Kopf und tanzten in den Stuhlreihen. Was ist geschehen? Mit der Entenjagd („<em>Duck Chasing</em>“) zu der man am Anfang blies, gings umgehend in die Vollen: Geradliniger Funk ohne Kompromisse und ein durchgängig strahlender Drummer, der die Mannschaft mit brachialer Stockarbeit zusammenhielt! Kraftvolle Gitarre/Tenorsax-Licks in der Folgenummer „<em>Chris Came Across</em>“, bei der <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/tony-lakatos/">Tony Lakatos</a></strong> im Anschluss die Skalen rauf und runter jagte bevor auch <strong>Simon Oslender</strong>, sichtlich gut gelaunt, mit heißer Hammond-Orgel dem Stück seinen Stempel aufdrückte.</p>



<p>Im selben Strickmuster auch „<em>Keep Going</em>“, ergänzt durch Call/Response-Einlagen von Tenorsax und E-Gitarre. „<em>Alter Schwede</em>“, mag sich manch einer gedacht haben, als die kreative Spielweise des schwedischen Gitarristen <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/ulf-wakenius/">Ulf Wakenius</a></strong> offenbar wurde. Der leitete mit einem „<em>á capella</em>“-Solo Stevie Wonders „<em>Isn’t She Lovely</em>“ ein, das sich im weiteren Verlauf zu einer Spielwiese für Saxophon und Gitarre entwickelte&nbsp; – feines Bluesfeeling und kleine Verschnaufpause zugleich bevor <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/jakob-manz/">Jakob Manz</a></strong> auf der Bühne erschien. Damit stand die Blaskapelle und diese sprühte nur so vor Energie. „<em>Wanna Make You Happy</em>“ – Nomen est Omen; wer kann ob Manz‘ ekstatischen Altsax-Soli noch in Depressionen versinken?! Sein tiefer Griff in die emotionsgeladene Technikkiste sorgte für Zungenschnalzer und fröhliche Gesichter. Schöne zweistimmige Intervalle der beiden Saxophone sowie Manz‘ wunderbare Fillings leiteten in die Pause.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Special Guests kamen auf die Bühne</h2>



<p>Danach wuchs die Formation mit <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/nils-landgren/">Nils Landgren</a></strong> zum Septett an und dessen rote Posaune schuf nach einem schönen Intro-Solo die ideale Ergänzung zum Bläsersatz, der in Folge immer wieder den Power Tower erstrahlen ließ. &nbsp;„<em>So What</em>“, Miles Davis zu Ehren, der in diesem Jahr seinen Hundertsten feiern würde, wollten sich schließlich auch <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/shuteen-erdenebaatar/">Shuteen Erdenebaatar</a></strong> und <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/nils-kugelmann/">Nils Kugelmann</a></strong> nicht entgehen lassen. Beide waren bereits am Vortag mit Jakob Manz auf der Bühne und kurzerhand von Haffner zu einem Nonett einberufen. Die Pianistin kann nicht nur gefällig, das wurde umgehend deutlich als sie hinter dem Stage Piano Platz nahm; und dass ihr Partner Nils Kugelmann ein Bass-Tausendsassa ist, hatte dieser schon beim Eröffnungskonzert der Theaterhaus Jazztage mit Joachim Kühn bewiesen.</p>



<p><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/simon-oslender/">Simon Oslender</a></strong> glänzte mit einem ominösen Hammond-Solo und die ganze Kapelle versprühte einen Heidenspaß! Nach einem weiteren grandiosen Altsax-Solo bei „<em>Put It Where U Want It</em>“ kam Landgren nicht umhin, seinen jungen Kollegen voll Bewunderung zu umarmen und auch Wakenius ließ seinen brillanten Spieltechniken freien Lauf. Danach ließ es die Formation etwas ruhiger angehen. Lakatos‘ zart hauchendes Sax und Landgrens „<em>singende</em>“ Posaune bekamen nun ausreichend Raum, doch schon bei „<em>Chicken</em>“ flatterte der wilde Hühnerhaufen wieder in die Lüfte. Ganz nebenbei wurde dann irgendwo auch noch die Sau rausgelassen (Manz/Lakatos).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tanzparty zum Finale</h2>



<p>Und endlich das erwartete Drumsolo, bei dem Haffner bewies, dass er nicht nur „<em>geradeaus funky</em>“ draufhat. „<em>You Dig</em>“ war dann schließlich bestens geeignet, <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/thomas-stieger/">Thomas Stieger</a></strong> auf die Spielwiese zu lassen. Haffner hatte anfangs angekündigt, dass er einer der besten Bassisten sei, die es momentan gebe. Bis zu diesem Zeitpunkt spielte er weitgehend unauffällig, um jetzt mit seiner Slap-Technik für strahlende Gesichter zu sorgen. „<em>Same Old Story</em>“, und wenn das Publikum andächtig lauscht, obwohl es eigentlich in den Tanzbeinen juckt, braucht es einen Entertainer wie Landgren, der das erkannte. Somit forderte er die Besucher auf, sich zu erheben und ihrem Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen. Die Tanzparty war eingezählt und fand ihren krönenden Abschluss in der „<em>Ain’t Nobody</em>“- Zugabe. Zu guter Letzt schließlich die spontan aufgestellten „<em>Theaterhaus Fischerchöre</em>“ im Wechselgesang mit Landgren &#8211; was für ein Fest!</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Hier Portraits von</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><a href="https://www.jazzreportagen.com/wolfgang-haffner/"><strong>Wolfgang Haffner</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><a href="https://www.jazzreportagen.com/tony-lakatos/"><strong>Tony Lakatos</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><a href="https://www.jazzreportagen.com/jakob-manz/"><strong>Jakob Manz</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><a href="https://www.jazzreportagen.com/ulf-wakenius/"><strong>Ulf Wakenius</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><a href="https://www.jazzreportagen.com/simon-oslender/"><strong>Simon Oslender</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><a href="https://www.jazzreportagen.com/thomas-stieger/"><strong>Thomas Stieger</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><a href="https://www.jazzreportagen.com/shuteen-erdenebaatar/"><strong>Shuteen Erdenebaatar</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><a href="https://www.jazzreportagen.com/nils-kugelmann/"><strong>Nils Kugelmann</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><a href="https://www.jazzreportagen.com/nils-landgren/"><strong>Nils Landgren</strong></a></p>



<p><br></p>



<p></p>
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		<title>Nesrine</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/nesrine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 04:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nesrine singt und spielt Cello bei der European Jazz Night von Jakob Manz der Theaterhaus Jazztage Stuttgart 2026</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/nesrine/">Nesrine</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="770" height="770" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7464_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Nesrine spielt Cello bei der European Jazz Night der Theaterhaus Jazztage Stuttgart 2026" class="wp-image-27065" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7464_C_Rainer_Ortag.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7464_C_Rainer_Ortag-600x600.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7464_C_Rainer_Ortag-768x768.jpg 768w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7464_C_Rainer_Ortag-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nesrine bei den Theaterhaus Jazztage Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7453_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Nesrine singt und spielt Cello bei den Theaterhaus Jazztage Stuttgart 2026" class="wp-image-27064" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7453_C_Rainer_Ortag.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7453_C_Rainer_Ortag-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7453_C_Rainer_Ortag-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7453_C_Rainer_Ortag-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nesrine bei den Theaterhaus Jazztage Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="718" height="800" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7488_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Nesrine mit Cello bei der European Jazz Night der Theaterhaus Jazztage Stuttgart 2026" class="wp-image-27066" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7488_C_Rainer_Ortag.jpg 718w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7488_C_Rainer_Ortag-539x600.jpg 539w" sizes="(max-width: 718px) 100vw, 718px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nesrine bei den Theaterhaus Jazztage Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="800" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7446_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Die Cellistin Nesrine bei der European Jazz Night der Theaterhaus Jazztage Stuttgart 2026" class="wp-image-27067" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7446_C_Rainer_Ortag.jpg 696w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Nesrine_Jazztage_Stuttgart_7446_C_Rainer_Ortag-522x600.jpg 522w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nesrine bei den Theaterhaus Jazztage Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Unser Konzertbericht: <a href="https://www.jazzreportagen.com/european-jazz-night-bei-den-theaterhaus-jazztagen-stuttgart-2026/"><strong>European Jazz Night bei den Theaterhaus Jazztagen Stuttgart 2026</strong></a></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/nesrine/">Nesrine</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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		<title>European Jazz Night bei den Theaterhaus Jazztagen Stuttgart 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/european-jazz-night-bei-den-theaterhaus-jazztagen-stuttgart-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 04:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jakob Manz (as)Nesrine (cello, voc)                                      Shuteen Erdenebaatar (p)                             Nils Kugelmann (b/cl) Stuttgart, 3.4.2026 Ein Abend der Superlative. Jakob Manz lässt mit ‚Sounds</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/european-jazz-night-bei-den-theaterhaus-jazztagen-stuttgart-2026/">European Jazz Night bei den Theaterhaus Jazztagen Stuttgart 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Manz_European_7419_C_Rainer_Ortag.jpg" title="European Jazz Night:" alt="Shuteen Erdenebaatar am Klavier bei der European Jazz Night der Theaterhaus Jazztagen Stuttgart 2026" /></div></div>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Jakob Manz</strong> (as)<br><strong>Nesrine </strong>(cello, voc)                                      <br><strong>Shuteen Erdenebaatar</strong> (p)                             <br><strong>Nils Kugelmann</strong> (b/cl)</p>



<p>Stuttgart, 3.4.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Abend der Superlative. Jakob Manz lässt mit ‚<em>Sounds between two worlds‘</em> tief in seine Musikerseele blicken</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Highlight der Theaterhaus Jazztage 26 war dieser Karfreitag-Abend allemal. Denn das Ausnahmetalent <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/jakob-manz/">Jakob Manz</a></strong> präsentierte mit seinen 6 Begleitmusikern eine große Bandbreite seines musikalischen Schaffens</h4>



<p>Der Landesjazzpreisträger 2022 hatte sich nach seiner Einladung zu den <em>Theaterhaus Jazztagen</em> ein besonderes Programm ausgedacht. Er wollte Einblick in seine zwei musikalischen Welten gewähren, wobei es sicherlich mehr als zwei sind, wie sein Bühnenauftritt verriet. Für die stillere und Melodie-durchwobene Welt scharte er die mongolische Pianistin <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/shuteen-erdenebaatar/">Shuteen Erdenebaatar</a></strong>, deren Bass-Spiel- und Lebenspartner <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/nils-kugelmann/">Nils Kugelmann</a></strong> und die algerienstämmige französische Cellistin und Sängerin <strong>Nesrine </strong>um sich. Zunächst erschien Kugelmann alleine auf der Bühne und produzierte mittels diverser Pfeifen ein Vogelgezwitscher in das sich Manz mit Sax-Phrasen aus dem Hintergrund sukzessive einbrachte. Schließlich entwickelte sich daraus ein Kontrabass/Saxophon-Duo, das sich bald durch Erdenebaatar’s Pianoeinsatz zum „<em>Frühsommerseele</em>“-Intro entwickelte. </p>



<p>Das Warm Up war gelungen. Danach griff Manz zur Blockflöte und Kugelmann tauschte seinen Kontrabass gegen eine Kontra-Alt-Klarinette. Was folgte waren „<em>herzzerreißende Melodien</em>“, wie Manz diese bezeichnete. In der Tat wirkten diese wie musikalische Widerspiegelungen von weiten Landschaften, blauem Himmel und vorüberziehenden Schönwetterwolken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nesrine – eine komplette Musikerin</h3>



<p>Als Nesrine die Bühne betrat und das Trio mit ihrem Cello ergänzte, durfte das Publikum weiter in Träumen schwelgen und mit Staunen Manz‘ körperbetonte Altsaxophon-Höhenflüge genießen. Im weiteren Verlauf zeigte Nesrine dass sie nicht nur eine hervorragende Cellistin ist, sondern auch eine facettenreiche Sängerin. Einfühlsam, energie- und kraftvoll ließ sie aufhorchen. Neben Anklängen an ihre arabischen Wurzeln sind auch Passagen im Stile einer großen Bluessängerin von ihr zu hören. Dazu schlug sie die Saiten akkordgreifend wie ein Gitarrist an. Ihre Stimme ging tief unter die Haut und manch ein Besucher hatte wohl mit Tränen zu kämpfen angesichts einer Gesamtdarbietung, die kaum zu toppen war. <em>„Der nächste Song ist ausnahmsweise von mir. Wenn’s euch nicht gefällt, bleibt in der zweiten Hälfte einfach weg“</em>, witzelte Manz gegen Ende von Teil Eins – alle blieben gerne.</p>



<p><br>„<em>Under the Sea</em>“ begann mit einem sonnigen Piano/Cello Intro, bevor die Manz‘sche Handschrift wieder Raum einnahm. „<em>Unexpected Love</em>“ von Nils Kugelmann rundete schließlich diesen ersten Vortrag des Abends ab. Die Nummern, allesamt wunderschön, wirkten meditativ und trafen voll und ganz den Nerv des Publikums, das sich mit Standing Ovations erhob und damit einen meditativen Vortrag honorierte, der gut auch auf Schlagzeug und einzeln beklatschte Soli verzichten konnte.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Nach der Pause die zweite Welt am selben Ort: <strong>The Jakob Manz Project</strong> folgt</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von<strong> <a href="https://www.jazzreportagen.com/jakob-manz/">Jakob Manz</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/shuteen-erdenebaatar/"><strong>Shuteen Erdenebaatar</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/nils-kugelmann/"><strong>Nils Kugelmann</strong></a></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Olivia Trummer Quartett bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/olivia-trummer-quartett-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 12:53:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Olivia Trummer (p, voc)Johannes Lauer (tb)Makar Novikov (b)Bodek Janke (dr, perc) Stuttgart, 2.4.2026 So schön kann Zeit vergehen „Hast du</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/olivia-trummer-quartett-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/">Olivia Trummer Quartett bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Olivia_Trummer_Quartett_7076_C_Rainer_Ortag.jpg" title="Olivia Trummer Quartett:" alt="Die große Bühne im Theaterhaus mit dem Olivia Trummer Quartett mit Olivia Trummer, Makar Novikov, Johannes Lauer, Bodek Janke" /></div></div>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Olivia Trummer</strong> (p, voc)<br><strong>Johannes Lauer</strong> (tb)<br><strong>Makar Novikov</strong> (b)<br><strong>Bodek Janke</strong> (dr, perc)</p>



<p>Stuttgart, 2.4.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">So schön kann Zeit vergehen</h2>



<p><em>„Hast du schon mal die Zeit gespürt…“</em> eine einfache, fast schlichte Zeile aber auch tief-philosophische Frage. So beginnt <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/olivia-trummer/">Olivia Trummer</a></strong> ihr Konzert im großen Theaterhaussaal. &nbsp;Alleine zuerst, am Piano, nach und nach, sacht und trotzdem akzentuiert kommt ihre Band mit ins Spiel. „<em>Hast Du schon mal die Zeit gespürt…einfach wie die Zeit vergeht…?“</em> so geht dieser erste Song weiter, ein Stück aus dem Jahr 2009, zeitlos schön, ein eindringlicher Moment als Einstieg in dieses Konzert einer Künstlerin, die vor zwei Jahrzehnten von Stuttgart aus aufgebrochen ist auf ihren musikalischen Weg. Und jetzt – in diesem Theaterhaus – Konzert &#8211; lädt sie ein zu einer gemeinsamen Zeitreise einlädt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Poesiealbum aus zwei Jahrzehnten</h3>



<p>Olivia Trummers Stimme ist hell und klar. Da verbindet sich Zartheit mit Bestimmtheit. Ihr Piano klingt voll, steckt voller Melodien, Ideen und Klängen. Die Band ist eine vertraute Gemeinschaft, die Mitspieler kennen die Musik seit langem und von tief Innen. Bei ‘<em>Nobody Knows</em>’ &#8211; ebenfalls aus dem Jahr 2009 – steigt der Posaunist <strong>Johannes Lauer</strong> ein, ergänzt das Trio immer wieder mit seiner instrumentalen zweiten Stimme. Er steuert fein aufgebaute Soli bei, fügt sich auch organisch in den Gesamtklang der Band ein. </p>



<p>‘<em>Stehaufmännchen</em>’ ist ein rhythmisch verzwicktes und mitreißendes Stück mit raschen Breaks und einem furiosen Solo von Lauer. Ein Song aus dem Album ‘<em>Poesiealbum</em>’ ein Stück, erzählt Olivia Trummer, das im Lauf der Jahre immer wieder Wandlungen erfahren hat. Ihr aktuelles Programm ist selbst so eine Art Poesiealbum, in dem die Pianistin, Sängerin, Komponistin und Songwriterin ihre Lieblingslieder um sich und vertraute Weggefährten um sich versammelt hat</p>



<h3 class="wp-block-heading">Olivia Trummer hat das Theaterhaus verzaubert</h3>



<p>Sie will nicht viel erzählen, sagt sie in einer der wenigen Ansagen, will dafür lieber die Zeit nutzen für die Musik. Aber sie greift das Angangsgedanken der vergehenden Zeit nochmal auf: „<em>Ohne die Zeit gibt es keine Musik…</em>“ gibt sie zu bedenken und begleitet uns durch ihre Songs und durch ihre Jahrzehnte und sie nimmt das Publikum mit auf den eigenen Exkursionen durch Stimmungen, Begegnungen und &#8211; eben die eigene Zeit. ‘<em>Strange Day</em>’, allein am Flügel, ein Song aus dem aktuellen Album, das ist großes Kino. </p>



<p>‘<em>Verrückt</em>’ ein älteres Stück, ist eine Art Power – Finale der ganzen Band und lässt die Pianistin auf dem Klavierhocker tanzen. Eindringlich, einfühlsam, bunt, und in keiner Sekunde aufgesetzt ist diese Zeitreise, es ist purer Genuss. ‘<em>Snow Colored Streets</em>’, eine Ballade als Zugabe. Sternenstaub flirrt vom Himmel. Olivia Trummer hat uns verzaubert. Und: tatsächlich haben wir’s äußerst selten so schön erlebt, dass und wie die Zeit vergeht.</p>



<p>Tom Hagenauer</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/olivia-trummer/"><strong>Olivia Trummer</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/bodek-janke/"><strong>Bodek Janke</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von&nbsp;<a href="https://www.jazzreportagen.com/makar-novikov/"><strong>Makar Novikov</strong></a></p>
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		<title>Michael Wollny &#038; Émile Parisien bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny-emile-parisien-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben Schneller, Höher und Weiter erinnert die Dramaturgie jedoch auch an Filmszenen mit Stimmungen, die tief unter die Haut gehen. Das ist...</p>
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<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Michael Wollny</strong> (Piano)<br><strong>Émile Parisien</strong> (Sopransaxophon)</p>



<p>Stuttgart. 28.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Brüder im Geiste</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Zwei Brüder im Geiste runden den ersten Abend der 36. Theaterhaus Jazztage ab &#8211; Spielfreude und Klangkunst par excellence</h4>



<p>Mit einem fast feierlichen Intro startet zu vorgerückter Stunde der zweite Akt eines Doppelkonzertes, nachdem Joachim Kühn und seine Young Lions die Bühne geräumt hatten. Nach <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny/">Michael Wollny</a></strong> hatte <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/emile-parisien/">Émile Parisien</a></strong>, das Sopransax unter den Arm geklemmt, die Bühne betreten. Lediglich ein Soprano? Mancher Besucher befürchtete wohl Langeweile, die mangelnde Vielfalt des Instrumentariums betreffend. Weit gefehlt! Nach kurzer Zeit spielt Parisien exzessive Licks und wippt auf seinem Barhocker, als wolle er abheben wie ein Vogel. Er behält Bodenhaftung, doch seine High Notes, die auf dem Soprano besonders schwer zu spielen sind, begeben sich in luftige Höhen und erinnern tatsächlich an Vogelgezwitscher.</p>



<p>Dazu Wollnys Klaviersaitenbegleitung. Aus einer zärtlichen Verspieltheit entwickelt sich ein rhythmischer Sturm und schließlich halsbrecherisch schnelle Unisoni. Dem folgt eine frühlingshafte Aufbruchstimmung. Die Stücke werden lang und länger und dennoch kommt keine Sekunde Langeweile auf. Die Beiden versprühen Energie bis zum Anschlag. Wollny scheint Tintenfischtentakel zu besitzen – acht Arme mit jeweils fünf Fingern und Saugnäpfe, die ihn mit dem Piano verschmelzen lassen. Wie sonst kann man so viele Noten in kürzesten Sequenzen spielen?!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ihm haben wir viel zu verdanken</h3>



<p>Seinem Vorgänger Joachim Kühn zu Ehren gibt es diese Nummer. „<em>Ihm haben wir viel zu verdanken</em>“, lässt er das Publikum wissen, sowie dass sich die beiden Musiker einst bei einem Festival in Südkorea kennengelernt hatten, wohin sie bereits am folgenden Tag wieder abheben wollten. „<em>We give him all our Love and passion!</em>“, fügt Parisien in Richtung Kühn noch anerkennend hinzu. Dann geht erneut die Post ab. Mit brillanter Phrasierung und gestochen scharfer Intonation scheint Parisien jede Note körperlich mitzuerleben, was später in fast turnerischen Einlagen mündet.</p>



<p><em>„Das Duo steht für radikale Präsenz und ein breites Spektrum an Einflüssen“</em> ist im Ankündigungsflyer zu lesen. Neben Schneller, Höher und Weiter erinnert die Dramaturgie jedoch auch an Filmszenen mit Stimmungen, die tief unter die Haut gehen. Das ist zweifelsohne hohe Kunst, die da dem Publikum geschenkt wird. Komplexe Kompositionen mit unglaublicher Raffinesse; Jazzerherz, was willst du mehr?! Es bleibt am Ende nicht bei einer frenetisch geforderten Zugabe; erst mit einer sanft und melancholisch verjazzten bretonischen Volksweise darf das Duo von Bord.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny/"><strong>Michael Wollny</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/emile-parisien/"><strong>Emile Parisien</strong></a></p>



<p></p>
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		<title>Joachim Kühn &#038; The Young Lions bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/joachim-kuehn-the-young-lions-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 11:11:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Feuerwerk an Improvisationskunst mit Punktlandungen in Unisono-Passagen und die deutsche Jazzpiano-Ikone ist gerne Zündschnur desselben!...</p>
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<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Kuehn_Young_Lions_6540_C_Rainer_Ortag.jpg" title="Joachim Kühn &amp; The Young Lions" alt="Joachim Kühn &amp; The Young Lions im Theaterhaus Stuttgart 2026" /></div></div>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Joachim Kühn</strong> (Piano)<br><strong>Andrés Coll</strong> (Marimba)<br><strong>Jakob Bänsch</strong> (Trompete)<br><strong>Nils Kugelmann</strong> (Kontrabass)<br><strong>Sebastian Wolfgruber</strong> (Drums)</p>



<p>Stuttgart, 28.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forever Young &#8211; 82 und noch kein bisschen müde</h2>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/joachim-kuehn/">Joachim Kühn</a></strong> bildet mit seinen musikalischen Enkeln ein brandneues Quintett und versprüht beim Eröffnungskonzert der 36. Theaterhaus Jazztagen unbändige Energie wie in seinen besten Tagen</h4>



<p>Vieler Worte bedarf es nicht, wenn Kühn ans Werk geht. So gibt es auch im Theaterhaus keine Anmoderationen. Seine Spielkameraden könnten vom Alter her seine Enkel sein; was die aber musikalisch zu bieten haben entbehrt fast jeder Beschreibung. Ein Feuerwerk an Improvisationskunst mit Punktlandungen in Unisono-Passagen und die deutsche Jazzpiano-Ikone ist gerne Zündschnur desselben! Die jungen Löwen, zwischen 23 und 34 Jahre alt, sind kaum zu bändigen und Kühn honoriert das nach jedem Solo indem er väterlich und anerkennend lächelnd den Blick auf den jeweiligen Protagonisten richtet. </p>



<p>Klangfetzen finden zum Klangemälde zusammen und individuell geprägte Solopassagen kommen ebenfalls nicht zu kurz. &nbsp;<strong>Andrés Coll</strong> bearbeitet sein elektrisches Marimbaphon mit tänzerischer Leichtigkeit und nicht umsonst machen ihn sein offener Geist, sein Sinn für Qualität und seine unbekümmerte Art zu einem häufigen und höchst willkommenen Partner der etablierten, aber oft unbekannten musikalischen Elite gleichgesinnter Spitzenkünstler weltweit. Unter den Fittichen von Joachim Kühn entwickelte er sich schnell und reifte schon in sehr jungen Jahren. <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/jakob-baensch/">Jakob Bänsch</a></strong>, der Youngster, als Kind von klassischen Berufsmusikern im Ländle aufgewachsen, begann schon mit acht Jahren Trompete zu spielen und brachte es nach 15-jähriger „Lehrzeit“ zum Meister seines Fachs und begleitete bereits einige namhafte Künstler der internationalen Jazzszene. Im Theaterhaus haut er so ziemlich alles raus was in ihm steckt! </p>



<h3 class="wp-block-heading">Auch die jungen Löwen begeisterten</h3>



<p><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/nils-kugelmann/">Nils Kugelmann</a></strong> bearbeitet seinen Bass sehr körperbetont und präzise im Highspeed mit phantastischen Intervallsprüngen und Flageoletts. <strong>Sebastian Wolfgruber</strong> erfreut mit innovativen Drumfiguren und ebensolchen Soli. Die energetische Dichte des Vortrags, bekommt zur Erholung auch mal eine balladenartige Verschnaufpause, bei der Bänsch seine Trompete so butterweich spielt, dass man sie, Augen geschlossen, mit einem Flügelhorn verwechseln könnte. </p>



<p>Dann wieder explosive und ekstatische Klangkaskaden in denen sich Kühn besonders wohl zu fühlen scheint. Der Meister umarmt am Schluss die Junglöwen und ist glücklich, wie auch das Publikum. Eine fast rockige Zugabe im Stile von „<em>Cantaloop Island</em>“ rundet das Gesamtbild ab. Einmal mehr hätte Turnvater Jahn seine helle Freude an Colls Bewegungen an der Marimba gehabt.</p>



<p>Kühn lässt es sich nicht nehmen, sich im Anschluss freudestrahlend bei allen Akteuren zu bedanken. Sein Dank ans Publikum: „<em>Sie haben uns so angefeuert, dass wir noch besser spielten, als ich dachte!</em>“.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/joachim-kuehn/"><strong>Joachim Kühn</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/jakob-baensch/"><strong>Jakob Bänsch</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/nils-kugelmann/"><strong>Nils Kugelmann</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Hier gehts zur Fotogalerie der&nbsp;<strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/36-theaterhaus-jazztage-2026-fotogalerie/">Theaterhaus Jazztage 2026</a></strong>&nbsp;</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/joachim-kuehn-the-young-lions-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/">Joachim Kühn &amp; The Young Lions bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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