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	<title>Gastbeitrag - Jazzreportagen.com</title>
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	<description>Online-Magazin und Bildagentur für Musik</description>
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	<title>Gastbeitrag - Jazzreportagen.com</title>
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		<title>Robin McKelle im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 18:56:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An diesem Abend soll es eine Reise werden, die sich zwischen Jazz, Blues, Soul und Swing bewegt, wie die Sängerin gleich zu Anfang bemerkt...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8789_by_harald.jpg" alt="Robin McKelle im Jazzclub Bix Stuttgart 2026" class="wp-image-26679" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8789_by_harald.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8789_by_harald-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8789_by_harald-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8789_by_harald-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Robin McKelle im Bix Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Robin McKelle</strong> (voc)<br><strong>Jonathan Thomas</strong> (keys)<br><strong>Blake Meister</strong> (bass)<br><strong>Diego Ramirez</strong> (drums)</p>



<p>Stuttgart, 25.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Hommage an Jazzlegenden im ganz eigenen Stil</h2>



<p>Wenn man zu einem Konzertabend der US-Sängerin Robin McKelle, die schon des Öfteren auf der Bix-Bühne stand, geht, erfährt man den unermesslichen Reichtum der US-amerikanischen Musik. Manchmal sind es spezielle Konzertabende, wie zum Beispiel „<em>A Tribute to Ella Fitzgerald</em>“, aber diesen Abend soll es eine Reise werden, die sich zwischen Jazz, Blues, Soul und Swing bewegt, wie die Sängerin gleich zu Anfang bemerkt. Und so beginnt die Konzertreise locker swingend und entspannt. Die musikalischen Begleiter McKelles`s stellen sich mit kurzen Solos gleich mal vor und die Spielfreude und Virtuosität ist sofort erkennbar.</p>



<p>McKelle hat von Kindesbeinen an musikalische Wurzeln in viele Richtungen geschlagen. Die 50zig-jährige Sängerin hatte sehr musikalische Eltern und erhielt bereits mit fünf Jahren klassischen Klavierunterricht, zudem erlernte sie zehn Jahre lang das Spiel am Flügelhorn. Schon in ihrer Kindheit wurde sie von Sängerinnen wie <em>Aretha Franklin, Gladys Knight</em> oder <em>Nina Simone</em> beeinflusst. So nach und nach wandte sie sich der Jazzmusik zu und absolvierte 1999 ihr Masterstudium am Berklee College of Music.</p>



<p>Sie machte sich schnell einen Namen in der Szene, belegte 2004 den dritten Platz beim Thelonious Monk Vocal Jazz Competition und arbeitete in den Folgejahren mit musikalischen Größen wie <em>Wayne Shorter, Herbie Hancock, Bobby McFerrin</em> oder <em>David Bowie</em> zusammen. Als Leadsängerin des Boston Pops Orchestra interpretierte sie klassische amerikanische Songs im Big Band Sound, was 2006 auf ihrem Debutalbum „<em>Introducing Robin McKelle</em>“ verewigt wurde.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8707_by_harald.jpg" alt="Robin McKelle im Bix Stuttgart 2026" class="wp-image-26678" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8707_by_harald.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8707_by_harald-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8707_by_harald-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Robin McKelle im Bix Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Musikalische Vielfalt in ihrer schönsten Form</h3>



<p>Auf ihren zahlreichen Alben hat die Sängerin schon gezeigt wie vielfältig ihr Repertoire ist und wie ideenreich sie Songs von den <em>Beatles</em>, den <em>Bee Gees, Leonard Cohen, Janis Joplin, Carole King</em> oder <em>Billie Holiday</em> interpretieren kann. An diesem Abend präsentierte sie neben den eigenen Kompositionen unter anderem Songs von <em>Lana Del Rey, Sade</em> und ganz im speziellen von Jazz-Ikone <em>Ella Fitzgerald</em>. „<em>Ellas Musik war mein Zugang zum Vocal-Jazz und von ihr habe ich so so viel gelernt</em>“ erzählt die Sängerin.</p>



<p>Mit ihrer gereiften Stimme und vollgepackt mit viel Lebenserfahrung, interpretiert sie Ella’s Songs mit neuer Tiefe und in einem ganz persönlichen Stil. Jede Notenzeile birgt eine Geschichte in sich, jedes Lied trägt Spuren von Liebe, Verlust, Sehnsucht und Hoffnung. Sie setzt dabei auf durchdachte Arrangements und feinsinnige Musikalität, die diesen zeitlosen Standards zu neuem Leben erwecken. Es ist kein distanziertes Konzert, sondern ein intensives Erlebnis, es ist Musik in ihrer pursten Form, getragen von der Virtuosität und Spielfreude der Band, ganz im speziellen verzückt <strong>Jonathan Thomas</strong> am Klavier mit seinen instrumentalen Ausflügen das Publikum.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="375" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_0002_by_harald.jpg" alt="Robin McKelle im Bix Stuttgart 2026" class="wp-image-26681" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_0002_by_harald.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_0002_by_harald-600x292.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_0002_by_harald-768x374.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Robin McKelle im Bix Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Eine magische Bühnenpräsenz die elektrisiert</h3>



<p>Vom Jazz zu Country zu Rhythm &amp; Blues – Robin McKelle hat ihre Live-Konzerte und auch ihre Karriere darauf aufgebaut, die ganze Bandbreite&nbsp;US-amerikanischer Musik zu erkunden. Sie zieht das Publikum mit ihrer vielfältigen, variablen Stimme in den Bann, diese fließt mühelos durch die Melodien und haucht den klassischen US-Songs neue Energie ein. Die Übergänge zwischen lebhaften Tempi und gefühlvollen Balladen lassen das Publikum nicht mehr los. Gefeiert für ihre Kunstfertigkeit, weckt sie Nostalgie und erkundet gleichzeitig neue Wege. Dieser Auftritt ist&nbsp; wie eine denkwürdige Reise durch das Herz des Jazz, die verzaubert und noch lange in einem nachklingt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8805_by_harald.jpg" alt="Robin McKelle mit Band im Bix Stuttgart 2026" class="wp-image-26680" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8805_by_harald.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8805_by_harald-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/robin_mckelle_8805_by_harald-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Robin McKelle mit Band im Bix Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<p>Und so ist ein Konzertabend mit Robin McKelle kein gewöhnlicher, es ist eine musikalische Reise durch Stilvielfalt, durchsetzt von Emotionen und von zeitloser Eleganz. Die Sängerin besticht durch ihre Bühnenpräsenz, ganz Besonders nochmal am Schluss des Abends, als sie eine ganz persönliche Version vom <em>Ray Charles</em> Klassiker „<em>Halleluja, I just love her so</em>“ aus dem Hut zaubert. Magisch eben! Das Publikum verlässt sie mit einem Lächeln, verzaubert von ihrer Energie und ihrem Talent. </p>



<p>Text und Fotos Harald Kümmel</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"></p>
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		<item>
		<title>Judith Goldbach Quartett mit Glox im Klösterle in Weil der Stadt 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/judith-goldbach-quartett-mit-glox-im-kloesterle-in-weil-der-stadt-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 17:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Quartett ließ umgehend den „Speedking“ mit jagenden Unisonophrasen vom Stapel, bevor bei „Chondritchen“, mit einem fulminante...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0869.jpg" alt="Judith Goldbach Quartett mit Glox" class="wp-image-26346" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0869.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0869-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0869-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0869-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Judith Goldbach Quartett mit Glox</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong><em>Judith Goldbach Quartett</em></strong><br><strong>Sebastian Böhlen</strong> – Gitarre<br><strong>Claus Kiesselbach</strong> – Vibraphon<br><strong>Judith Goldbach</strong> – Kontrabass, Komposition<br><strong>Martin Grünenwald</strong> – Percussion/ Schlagzeug<br>featuring<br><strong><em>Glox</em></strong><br><strong>Klaus Hügl </strong>(Ltg.)<br><strong>Hannah Schlayer </strong>         <br><strong>Luna Mohr<br>Sandra Graf<br>Gabi Schlayer</strong></p>



<p>Weil der Stadt, 18.01.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Glöckner vom Klösterle</h2>



<h4 class="wp-block-heading"><em>Die Bassistin Judith Goldbach hatte mit ihrem Quartett zu einem besonderen Konzert eingeladen</em></h4>



<p>„Handglockenchor, was ist das?“ mag sich der ein oder andere Jazzfan gefragt haben. Die Antwort bekam er bei der Jazzmatinee am 18. Januar im Weil der Städter Klösterle geliefert. Vor der Bühne ein langer Tisch, auf dem gut 20 Glocken unterschiedlichster Größe platziert waren. Dazu kamen noch 10 Chimes und etliche Notenblätter. Neugierde bei den Besuchern im Vorfeld der ersten Glockentöne. Die sollten dann schließlich erstmals nach den Opener- Stücken des Judith Goldbach Quartetts erklingen: „<em>Freie Variationen</em>“ und „<em>Change</em>“.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0826.jpg" alt="Judith Goldbach Quartett mit Glox" class="wp-image-26344" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0826.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0826-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0826-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Judith Goldbach Quartett</figcaption></figure>



<p>Das Quartett ließ umgehend den „<em>Speedking</em>“ mit jagenden Unisonophrasen vom Stapel, bevor bei „<em>Chondritchen</em>“, mit einem fulminanten Vibraphon-Solo (Claus Kiesselbach) der Handglockenchor Glox erste Akzente setzte. <strong>Klaus Hügl</strong>, der Leiter des Ensembles, hatte das Arrangement für die Nummern der Jazzband zu Papier gebracht und punktgenau wurden entsprechende Glocken und Chimes intoniert; mit einer Qualität, die beim Publikum für staunende Gesichter sorgte. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0863.jpg" alt="Judith Goldbach Quartett mit Glox" class="wp-image-26345" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0863.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0863-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0863-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Glox</figcaption></figure>



<p>Musikalische Interaktion auf höchster Stufe, die auch lächelnde Minen bei den Akteuren hervorrief. Im weiteren Verlauf des Vormittags glänzten die Werke, die teilweise eine jazzige Weiterführung von Béla Bartók – Kompositionen waren, mit Groove und Präzision, faszinierenden Harmonien, überraschenden Breaks und natürlich solistischer Klasse.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="380" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0001.jpg" alt="Judith Goldbach Quartett mit Glox" class="wp-image-26347" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0001.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0001-600x296.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0001-768x379.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Claus Kiesselbach  &#8211; Judith Goldbach     </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Quartett mit Variation</h3>



<p>Klangplattenzauberer <strong>Claus Kiesselbach</strong> war durchgehend mit vier Schlägeln unterwegs, die er effektvoll, nuancenreich und teils in einem atemberaubenden Tempo einsetzte. Gitarrist <strong>Sebastian Böhlen</strong> versank oft in melodischen Klanggemälden aus denen dann rasende Gitarrenriffs ausbrachen. <strong>Martin Grünenwald</strong> war an diesem Morgen für Michael Fischer eingesprungen und spielte, als wäre er festes Mitglied des Quartetts: leicht, einfühlsam und bei der Samba „<em>Bartiktok</em>“ auch mal brasilianisch treibend. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="380" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0002.jpg" alt="Judith Goldbach Quartett mit Glox" class="wp-image-26343" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0002.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0002-600x296.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/Goldbach_Glox_0002-768x379.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sebastian Böhlen &#8211; Martin Grünenwald </figcaption></figure>



<p>Über <strong>Judith Goldbach</strong> braucht man eigentlich nicht mehr viele Worte zu verlieren. In unserem Online-Magazin wurde ihre musikalische Klasse mehrmals beschrieben und die Bassistin darf man durchaus in der Champions League der Viersaiten-Zupfer ansiedeln. „<em>Ederlezi</em>“ rundete das Konzert mit einem Akkordeon-Beitrag von Klaus Hügel gefühlvoll ab. Er und seine vier Mitstreiterinnen hatten bewiesen, dass die aus dem sakralen Kontext (USA) bekannten Instrumente durchaus auch im Jazz ihren Platz haben können. Insgesamt eine runde Sache, die gerne fortgeführt werden darf!</p>



<p>Fotos und Text Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von<strong> <a href="https://www.jazzreportagen.com/judith-goldbach/">Judith Goldbach</a></strong></p>
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			</item>
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		<title>Skin of Clazz in der Sindelfinger Stadthalle 2025</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/skin-of-clazz-in-der-sindelfinger-stadthalle-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2026 11:41:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Region weiß man seit Jahren was man an ihnen hat. Also strömten die Fans, wie schon beim ersten Heimspiel im vergangenen Jahr, in Scharen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/skin-of-clazz-in-der-sindelfinger-stadthalle-2025/">Skin of Clazz in der Sindelfinger Stadthalle 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0686.jpg" alt="Skin of Clazz in der Sindelfinger Stadthalle 2025" class="wp-image-26235" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0686.jpg 1200w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0686-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0686-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0686-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Skin of Clazz und der Chor der Jungen Bühne Sindelfingen </figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Jule Borchhardt</strong> – vocals<br><strong>Julian Wirth</strong> – alto sax<br><strong>Jonas Stephan</strong> – percussion<br><strong>Nico Ellinger</strong> – percussion<br><strong>Nicolas Baumann</strong> – percussion</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Special guests:<br><strong>Daniel Fix</strong> &#8211; vocals, tenor<br><strong>Chor der Jungen Bühne Sindelfingen</strong></p>



<p>Sindelfingen, 13.12.2025</p>



<h2 class="wp-block-heading">Multi Media Spektakulum beim zweiten Heimspiel von SKIN OF CLAZZ</h2>



<p><em>Sie sind jung, ambitioniert, perkussiv, kreativ und ziemlich versiert. Eine gut gefüllte Sindelfinger Stadthalle durfte am 13. Dezember 2025 eine Show der Extraklasse erleben</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0664.jpg" alt="Skin of Clazz in der Sindelfinger Stadthalle 2025" class="wp-image-26242" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0664.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0664-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0664-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Julian Wirth, der Chor, Nico Ellinger </figcaption></figure>



<p>In der Region weiß man seit Jahren was man an ihnen hat. Also strömten die Fans, wie schon beim ersten Heimspiel im vergangenen Jahr, in Scharen. &nbsp;Bevor der Top Act des Abends die Bühne betrat, durfte noch die <em>Bigband des Böblinger Albert-Einstein-Gymnasiums</em> ran. Schließlich machten einige SKIN OF CLAZZ-Akteure dort ihre ersten musikalischen Schritte, weshalb die Verbindung zum musischen Gymnasium auch heute noch lebendig ist. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Jonas_Jule.jpg" alt="Skin of Clazz in der Sindelfinger Stadthalle 2025" class="wp-image-26238" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Jonas_Jule.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Jonas_Jule-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Jonas_Jule-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jonas Stephan, Jule Borchhardt</figcaption></figure>



<p>Nach diesem Publikums-Warm Up wird auf einer großen Bühnenleinwand erst mal Spannung erzeugt: Ein Film, der die Musiker bei den Probearbeiten zeigt, Pink Floyd-artige Sounds – die Leinwand fällt und die Band mit 10-köpfigem Backgroundchor wird von zahlreichen Strahlern ins rechte Licht gesetzt. 2x Mallets, ein Drumset, Wirths Saxophonsound und Borchhardts Stimme stehen fulminant im Raum. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Julian-Wirth.jpg" alt="Skin of Clazz in der Sindelfinger Stadthalle 2025" class="wp-image-26239" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Julian-Wirth.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Julian-Wirth-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Julian-Wirth-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Julian Wirth </figcaption></figure>



<p>Was sich die folgenden 3 Stunden abspielen sollte ist ein Multimediaspektakel erster Güte. Sauber durcharrangierte Stücke, dynamische Licht- und Ton-Kaskaden, leuchtende Drumsticks, Pyrotechnik, Trommeln auf Röhren (Pipes), Ölfässern und Alltagsgegenständen. Die Trommel-Jungs haben bereits zu Schulzeiten eine reine Percussiongruppe ins Leben gerufen und mit ihrer Kreativität schnell auf sich aufmerksam gemacht. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Daniel_Fix.jpg" alt="Skin of Clazz in der Sindelfinger Stadthalle 2025" class="wp-image-26237" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Daniel_Fix.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Daniel_Fix-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Daniel_Fix-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Daniel Fix</figcaption></figure>



<p>Seit einigen Jahren spielen nun auch Saxophon und Gesang eine tragende Rolle und haben das Klang-Spektrum beachtlich erweitert. Neben Eigenkompositionen schöpft man aus zahlreichen Genres. Pop, Klassik, Jazz, Techno? No matter what &#8211; es groovt und ist Musik mit viel Spaß, Leidenschaft und Engagement! Eine Show dieser Klasse kann so nur stattfinden, wenn ein entsprechend großer Stab an Mitstreitern mit von der Partie ist, wie es auch Perkussionist Jonas Stephan beschreibt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Nico-Jonas.jpg" alt="Skin of Clazz in der Sindelfinger Stadthalle 2025" class="wp-image-26240" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Nico-Jonas.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Nico-Jonas-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_Nico-Jonas-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nico Ellinger, Jonas Stephan</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Jonas Stephan im Kurzinterview</h2>



<p><strong><em>Jazzreportagen</em>: Mit welchem finanziellen Background könnt ihr diesen Aufwand betreiben? Sponsoren mal ausgenommen. </strong><br><em><strong>Jonas</strong></em>: <em>Das Ganze hat funktioniert, da die Junge Bühne Sindelfingen der Veranstalter war und dadurch in den Genuss einer Vereinsförderung kommt. Somit bekamen wir die Stadthalle günstiger. Ansonsten gehen wir natürlich in private Vorkasse und tragen das finanzielle Risiko als Skin of Clazz.</em></p>



<p><strong><em>Jazzreportagen</em>: Wo bekommt ihr die vielen Helfer her und machen sie das ehrenamtlich?</strong><br><em><strong>Jonas</strong></em>: <em>Die Helfer kamen vor allem aus dem Netzwerk der Jungen Bühne, aber auch Freunde, die Lust auf solche Projekte haben unterstützen uns. Sie machen das gerne ehrenamtlich! Insgesamt waren am heutigen Abend knapp 100 Leute im Hintergrund oder auf der Bühne beschäftigt.</em></p>



<p><strong><em>Jazzreportagen</em>: Wer denkt sich die Lichteffekte plus Pyro aus und wer koordiniert das?</strong><br><em><strong>Jonas</strong></em>: <em>Das hat sich unser Lichttechniker Fabian Balle ausgedacht und auch vorprogrammiert &#8211; natürlich in Absprachen mit uns. </em></p>



<p><strong><em>Jazzreportagen</em>: Was treibt euch an?</strong><br><em><strong>Jonas</strong></em>: <em>Erstmal natürlich die pure Lust und Leidenschaft an der Musik. Die Energie, die man durch solch ein Konzert erlebt und auch das positive Feedback treibt uns an, weitere Konzerte dieser Art auf die Beine zu stellen. Und scheinbar machen wir ja etwas richtig, wenn wir die Begeisterung der Konzertbesucher wahrnehmen und ihnen einen unbeschwerten Abend bereiten, der sie hoffentlich auch aus dem Alltag herausholt.</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0740.jpg" alt="Skin of Clazz in der Sindelfinger Stadthalle 2025" class="wp-image-26236" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0740.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0740-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/skin_of_clazz_0740-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Skin of Clazz</figcaption></figure>



<p><em>Das Credo unseres Projektes:</em><br><em>Manchmal gibt es diesen einen Moment, indem die Musik alles trifft und wir spüren: Wir sind hier. Im Jetzt. Wir schauen uns um, sehen die Menschen neben uns &#8211; und plötzlich wird’s ganz deutlich: Kultur lebt nur, wenn wir sie teilen. Wenn wir da sind. Miteinander. Jeder Ton, jede freiwillige Hand, jede Bühne, das alles ist unser Herzschlag. Und unsere Träume? Keine Chance, dass wir die loslassen. Die klingen weiter. Gemeinsam. Takt für Takt. Gehen wir Schritt für Schritt für Musik, für Kultur und für das Publikum … keinen Meter zurück.</em></p>



<p>Fotos und Text Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Weitere <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/category/gastbeitrag/">Gastbeiträge </a></strong></p>



<p></p>
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		<title>Alvin Mills Project im Jazzclub Bix Stuttgart 2025</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/alvin-mills-project-im-jazzclub-bix-stuttgart-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 16:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>...dynamisch geht’s an diesem Abend mit „Don‘t catch this“ gleich los, gnadenlos funkig, und der Sound ist in der Tat kaum greifbar, ob jetzt eher...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_0.jpg" alt="Alvin Mills Project im Jazzclub Bix Stuttgart 2025" class="wp-image-25971" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_0.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_0-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_0-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_0-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Alvin Mills Project im Jazzclub Bix Stuttgart 2025</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Arno Haas</strong> (sax)<br><strong>Rainer Scheithauer</strong> (keys)<br><strong>Alvin Mills</strong> (b)<br><strong>Stephan Schuchardt</strong> (dr)</p>



<p>Stuttgart, 3.1.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anspruchsvoller „Schönwetter-Jazz“ und das Bassgewitter im BIX</h2>



<p>Erstes Konzert des Jahres im Bix, ausverkauft und stimmungsvoller kann das Jazz-Jahr kaum beginnen, denn die aufregende musikalische Formation, das <em>Alvin Mills Project</em> eröffnet die Konzertsaison im renommierten Jazzclub. <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/alvin-mills/">Alvin Mills</a></strong> hat wie immer seine treuen Gefährten um sich geschart, mit denen er seit viel mehr als zehn Jahren die Bühnen weit über Europa hinaus bespielt. Das Quartett hat eine feste Fangemeinde gebildet, sei es für diese Formation oder für die    „<em>Zwillingsband</em>“  Blue Fonque, seines Zeichens einer der besten Coverbands in der Szene, die in vielen Clubs immer wieder für unfassbare Stimmung sorgt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="555" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_4.jpg" alt="Alvin Mills Project im Jazzclub Bix Stuttgart 2025" class="wp-image-25970" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_4.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_4-600x432.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_4-768x554.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Arno Haas </figcaption></figure>



<p>Aufregend und dynamisch geht’s an diesem Abend mit „<em>Don‘t catch this</em>“ gleich los, gnadenlos funkig, und der Sound ist in der Tat kaum greifbar, ob jetzt eher rockig oder jazzig. Egal, die Zuschauer sind sofort in Bewegung und das ist in erster Linie dem knalligen Bass von Mills und dem treibenden, dynamischen Schlagzeugspiel von <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/stephan-schuchardt/">Stephan Schuchardt</a></strong> zu verdanken. <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/arno-haas/">Arno Haas</a></strong> am Saxophon und <a href="https://www.jazzreportagen.com/rainer-scheithauer/"><strong>Rainer Scheithauer</strong> </a>an den Keyboards legen innovative, virtuose und trotzdem für den Zuhörer gut konsumierbare Solis über die treibenden Rhythmuslinien.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Wencke Myhre über Grönemeyer und Toto bis Duke Ellington</h3>



<p>Wenn man sich die musikalischen Lebensgeschichten der vier Protagonisten einmal anschaut, ist man verwundert, erstaunt oder gar amüsiert über die Bandbreite, die sich einem da offenbart. Drummer Stephan Schuchardt erzählt mit einem Schmunzeln im Gesicht, dass er und Saxophonist Arno Haas früher in einer richtige „<em>Fernsehband</em>“ spielten. Samstagabentlich in der <em>Florian Silbereisen Show</em> begleiteten sie regelmäßig Schlagerstars wie <em>Wencke Myhre</em> oder <em>Helene Fischer,</em>  was für das Bankkonto eines Musikers wahrscheinlich lukrativer war, oder wahrscheinlich immer noch ist, als die Gage in einem kleinen Jazzclub.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="555" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_3.jpg" alt="Alvin Mills Project im Jazzclub Bix Stuttgart 2025" class="wp-image-25969" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_3.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_3-600x432.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_3-768x554.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Stephan Schuchardt </figcaption></figure>



<p>Auch die musikalische Vita von Arno Haas liest sich recht abenteuerlich, was die Vielfalt angeht. Er arbeitete mit Künstlern verschiedenster Musikrichtungen zusammen. Zeitweilig war er sehr dem Blues zugetan und war mehr als 10 Jahre festes Mitglied in der Band des amerikanischen Blues-Musikers <em>Sidney „Guitar Crusher“</em>. Ebenso arbeitete er mit Gitarrenlegende <em>Alvin Lee</em> und dem Rolling Stones Gitarristen <em>Mick Tayler</em> zusammen, oder auch mit Superstar <em>Al Jarreau</em>. Nicht selten hat er jährlich bis zu 250 Verpflichtungen in diversen Konstellationen, wie zum Beispiel bei <em>Peter Herbolzheimer</em> und dem <em>Duke Ellington Orchestra</em>. Rainer Scheidhauer hat sich zu einem den gefragtesten Keyboardern im deutschsprachigen Raum entwickelt und gehört seit vielen Jahren zum festen Tourensemble von <em>Herbert Grönemeyer</em>. Um aufzuzählen, bei wie vielen Künstlerin, der seit 1991 in Deutschland lebende Bassist und Bandleader Alvin Mills, als Sideman mitgewirkt hat, bräuchte man noch einige Zeilen mehr in diesem Artikel. <em>Nena, Ronan Keating, Kim Wilde, Gloria Gaynor</em> und <em>Toto</em> sind nur einige Stationen in seiner musikalischen Laufbahn.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein musikalischer Schönwetterflug durchs Bassgewitter</h3>



<p>Der Abend vergeht wie im Fluge, kein Wunder, ist es doch ein musikalischer Höhenflug durch wunderbare Soundkaskaden, die das Quartett durchweg bietet. Im Gegensatz zur ihrer „<em>Zwillingsband“ Blue Fonque </em>sind es bei den Projektkonzerten ausschließlich Eigenkomposition, meist von Namensgeber Alvin Mills und Saxofonist Arno Haas, der einiges aus seinen Soloeinspielungen mitbringt. Der Sound kommt meist mit einer funkigen Dynamik rüber, der begeistert und die Zuschauer unwillkürlich zur ständigen Bewegung animiert. Es ist kaum möglich, bei diesem mitreißenden Sound still zu sitzen, aber es gibt auch diese ruhigen musikalischen Momente, bei denen Scheidhauer ganz in sich vertieft gefühlvoll die Tasten streichelt, oder Arno Haas seine Töne, die sein Saxophon verlassen sanft durch den Club schweben lässt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="555" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_2.jpg" alt="Alvin Mills Project im Jazzclub Bix Stuttgart 2025" class="wp-image-25968" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_2.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_2-600x432.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_2-768x554.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rainer Scheithauer </figcaption></figure>



<p>Es ist eine perfekte Symbiose, die von dem Quartett dargeboten wird und man spürt die vielen Jahre, die diese vier Ausnahmemusiker schon zusammenspielen. Vor allem kommt der Spaß und die Spielfreude ungeschminkt rüber, was auch an den Ansagen und den Statements, die Mills zwischen den Songs, teils in Englisch, teils in Schwäbisch von sich gibt. Das Highlight ihrer Konzerte wird dem Publikum am Schluss beschert und wie soll es auch anders sein, ein immer wieder faszinierendes und unvergleichliche Bass solo vom „<em>Bass-Großmeister</em>“ und Namensgeber der Band &#8211; Alvin Mills. Das kann schon mal zehn Minuten und länger dauern, aber das Entscheidende ist, es kommt dabei keine Sekunde Langeweile auf, denn man traut seinen Augen und Ohren kaum, wenn man sieht und vor allem hört, was man mit solch einem Instrument alles anstellen kann.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="555" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_1.jpg" alt="Alvin Mills Project im Jazzclub Bix Stuttgart 2025" class="wp-image-25967" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_1.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_1-600x432.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Alwin_Mills_Projekt_1-768x554.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Alvin Mills </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Watch the Slap</h3>



<p>Es ist ein regelrechter funkiger instrumentaler „<em>Gewittersturm</em>“, der über das Publikum herniedergeht. Mills streichelt, schlägt, slapt (Titel des Stücks: „<em>Watch the Slap</em>“) sein geliebtes Instrument und man fragt sich unwillkürlich, ob man so etwas schon mal gesehen hat und warum der Mann noch keinen Award als „<em>Bassplayer of the Year</em>“ erhalten hat, was durchaus nachvollziehbar wäre. Zu erwähnen wäre noch, dass Mills Autodidakt und Linkshänder ist und dementsprechend auch sein Instrument auf dieser Seite spielt, was normalerweise zur Folge hätte, dass die Saiten umgekehrt aufgezogen sein müssten.</p>



<p>Nicht so bei Mills, die tiefste Saite liegt bei seinem Instrument unten statt oben, ein Alleinstellungsmerkmal, das besonderer Beachtung wert ist. Ungeachtet dessen ist das Spiel von Mills einfach Weltklasse, oder noch differenzierter gesagt, wie von einem anderen Stern. Schuchardt am Drumset unterlegt das Ganze mit einer gefühlvollen Dynamik und gegen Schluss gliedern sich die beiden anderen Protagonisten musikalisch perfekt ein um dann die offizielle Setlist krachend zu beenden. Die Zuschauer sind völlig aus dem Häuschen, stehende Ovationen bis dann Mills und Co mit „<em>Check Yourself</em>“ noch ein weiteres musikalisches Sahnestückchen kredenzen. Ein fantastischer Abend für Fans des funkigen Jazzrocks und man freut sich schon auf den nächsten Konzertbesuch bei einem Alvin Mills Project Konzert.</p>



<p>Harald Kümmel</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/arno-haas/"><strong>Arno Haas</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/rainer-scheithauer/"><strong>Rainer Scheithauer</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/stephan-schuchardt/"><strong>Stephan Schuchardt</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/alvin-mills/"><strong>Alvin Mills</strong></a></p>



<p></p>
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		<title>Just 4 Jazz im Deufringer Schloss 2025</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/just-4-jazz-im-deufringer-schloss-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 05:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jazzreportagen.com/?p=25895</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im ersten Päckchen befand sich „Traci“ von Nils Landgren – funky. lässig und laid back, bestens geeignet die Besucher aufzuwärmen. Bereits hier...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0771.jpg" alt="Just 4 Jazz im Deufringer Schloss 2025" class="wp-image-25888" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0771.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0771-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0771-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0771-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Just 4 Jazz &#8211; Tobias Wernado</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Biggi Glaser</strong> (Gesang)<br><strong>Alexander Bühl</strong> (Saxofon)<br><strong>Stefan Burrer</strong> (Tasten)<br><strong>Tobias Wernado</strong> (Gitarre)<br><strong>Martin Wernado </strong>(Bass)<br><strong>Benny Böhm</strong> (Schlagzeug)</p>



<p>Deufringen, 14.12.2025</p>



<h2 class="wp-block-heading">Just 4 Jazz verteilt Weihnachtsgeschenke</h2>



<p><em>Beim letzten Konzert des Jahres greift Martin Wernado, der Vorsitzende des Jazzforums Aidlingen selbst in die Saiten und lädt mit seiner Band, bei freiem Eintritt, zu einer Reise durchs Jazzland ein – mit von der Partie ein Landesjazzpreisträger</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0765.jpg" alt="Just 4 Jazz im Deufringer Schloss 2025" class="wp-image-25887" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0765.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0765-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0765-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Just 4 Jazz im Deufringer Schloss 2025</figcaption></figure>



<p>Musste das Konzert mit dem Michael Flügel Quartett am vorangegangenen Abend aufgrund des mangelnden Vorverkaufs noch abgesagt werden, pilgerten am Sonntagabend doch rund 50 Jazzfreunde in den Gewölbekeller des Deufringer Schlosses. „<em>Koscht nix</em>“ könnte eine Triebfeder gewesen sein, am Abend des 3.Advents die gute Stube dennoch zu verlassen. Eine andere „<em>Was hat denn der Wernado musikalisch zu bieten?“</em> oder „<em>Ja, wenn Saxofonist Alexander Bühl auch dabei ist…“</em> Doch <strong>Benny Böhm</strong> (Schlagzeug), <strong>Stefan Burrer</strong> (Tasten), <strong>Martin Wernado</strong> (Bass) und dessen Sohn <strong>Tobias Wernado</strong> (Gitarre), die Musiker von „<em>Just 4 Jazz</em>“, überraschten als Amateur-Quartett mit Professionalität und außergewöhnlich hohem Niveau.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0754.jpg" alt="Just 4 Jazz im Deufringer Schloss 2025" class="wp-image-25884" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0754.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0754-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0754-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Just 4 Jazz &#8211; Stefan Burrer, Alexander Bühl</figcaption></figure>



<p>Im Schlosskeller packte „<em>Just 4 Jazz</em>“ nun die Weihnachtsgeschenke für die Besucher aus. Im ersten Päckchen befand sich „<em>Traci</em>“ von Nils Landgren – funky. lässig und laid back, bestens geeignet die Besucher aufzuwärmen. Bereits hier zeichnete sich ab, in welcher Liga die „<em>Amateure</em>“ spielen. Als dann bei Wes Montgomery‘s „<em>Four or Six</em>“ auch noch <strong>Alexander Bühl</strong> die Bühne betrat, war Dampf im Kessel. Martin Wernado‘s Sohn Tobias glänzte mit professionellen Gitarrenlicks und die Saxofonkünste des Landesjazzpreisträgers Alexander Bühl kennt man ohnehin von seinem Sextett oder seiner Mitwirkung in der Tobias Becker Bigband.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0763.jpg" alt="Just 4 Jazz im Deufringer Schloss 2025" class="wp-image-25886" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0763.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0763-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0763-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Just 4 Jazz &#8211; Martin Wernado, Biggi Glaser </figcaption></figure>



<p>Über den Allrounder müssen also nicht mehr viele Worte verloren werden; über Tobias Wernado allerdings schon. Was der 24-jährige an diesem Abend von sich gab, war vom Feinsten. Kreative Soli, filigrane Fingerakrobatik, sowie gestochen scharfe und anspruchsvolle Unisono-Passagen mit Bühl. Seine Komposition „<em>Once Again</em>“ erlebte im Schloss eine Uraufführung, eine Ballade mit schwebendem Gitarrensolo, breitem Tenorsax-Ton und feinen Unisono-Melodien der beiden Protagonisten. Zur Freude des Saxofonisten zupfte E-Bassist Wernado bei „<em>Lullaby of Birdland“, „Worksong“ </em>und<em> „Angel Eyes</em>“ auch mal den Kontrabass und Sängerin <strong>Biggi Glaser</strong> kam bei diesen und einigen anderen Nummern ebenfalls zum Einsatz. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0757.jpg" alt="Just 4 Jazz im Deufringer Schloss 2025" class="wp-image-25885" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0757.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0757-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Just4Jazz_0757-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Just 4 Jazz &#8211;  Tobias Wernado, Martin Wernado, Alexander Bühl, Benny Böhm</figcaption></figure>



<p>Ein erstes Drum-Ausrufezeichen setzte Neu-Schlagzeugstudent Benny Böhm kurz vor der Pause bei der im Höllentempo präsentierten „<em>Ginza Samba</em>“. Danach hieß es erst mal Durchschnaufen! In Halbzeit Zwei dann Freddie Hubbards „<em>Sunflower</em>“, ein modales Jazzstück, das den Solisten viel Freiheit ließ. „<em>So What</em>“ (Miles Davis) und zuletzt ein gnadenlos abgehender „<em>Blues for John</em>“(Matteo Mancuso) stellte höchste Ansprüche an die Akteure. Die Geschenke waren nun alle ausgepackt und die Besucheraugen glänzten vor Freude. Da musste das Christkind mit „<em>Just The Two Of Us</em> “ noch eines hinterherschieben.</p>



<p>Text und Fotos Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Hier ghts zum <strong><a href="https://www.jazzforumaidlingen.de/konzerte" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jazz Aidlingen</a></strong></p>



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		<title>Rachel Z Omar Hakim Trio im Stuttgarter Jazzclub BIX 2025</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/rachel-z-omar-hakim-trio-im-stuttgarter-jazzclub-bix-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 20:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Anfang an wird an diesem Abend klar, dass diese musikalische Reise eine unvergessliche wird. Eine unwahrscheinliche Musikalität von...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_25_C_wpsteinheisser.jpg" alt="Rachel Z Omar Hakim Trio im Stuttgarter Jazzclub BIX 2025" class="wp-image-25892" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_25_C_wpsteinheisser.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_25_C_wpsteinheisser-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_25_C_wpsteinheisser-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_25_C_wpsteinheisser-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rachel Z Omar Hakim Trio im Stuttgarter Jazzclub BIX</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Rachel Z</strong> &#8211; Piano<br><strong>Omar Hakim</strong> &#8211; Drums<br><strong>Jonathan Toscano </strong>&#8211; Bass</p>



<p>Stuttgart, 7.11.2025</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Magie der Drumming-Ikone und der „Queen of Piano-Fusion“</h2>



<p><em>Von Weather Report zu Dire Straits, David Bowie, Sting, Madonna und die perfekte Schwingung</em></p>



<p>Wohl selten wurde im BIX eine Ehekonstellation in so einer perfekten und liebevollen Schwingung demonstriert. Diese beiden miteinander verheirateten Fusion-Ikonen teilen nicht nur Tisch und Bett miteinander, sondern auch musikalische Vorlieben. Seit Dekaden bereichern die Pianistin / Keyboarderin <strong>Rachel Z</strong> und ihr Göttergatte, der Schlagzeuger <strong>Omar Hakim</strong>, die Szene und prägten unter anderem unsere Vorstellung davon, wie Musik zwischen Jazz und Rock im Idealfall klingen kann. Die Biografien dieser beiden Größen lesen sich wie ein Who´s Who der jüngeren Musikgeschichte. Rachel Z legte eine Reihe bemerkenswerter Solo-Alben vor, spielte mit Al Di Meola oder Steps Ahead und hatte maßgeblichen Anteil am Gelingen von Wayne Shorters Grammy-gekröntem Album High Life.</p>



<p>Der inzwischen 69-jährige Omar Hakim begann im Alter von fünf Jahren Schlagzeug zu spielen. Sehr früh jammte er mit seinem Jugendfreund&nbsp;<em>Marcus Miller</em> und stieg im jungen Alter von 22 Jahren bei der legendären Jazzformation <em>Weather Report</em> ein, was ihm ermöglichte von Jazz Legenden wie <em><a href="https://www.jazzreportagen.com/wayne-shorter/">Wayne Shorter</a></em> und <em>Joe Zawinul</em> in großem Masse musikalisch zu profitieren. Omar Hakim, an diesem Namen kommt man einfach nicht vorbei, wenn man an einige Welthits aus der „<em>goldenen Pop-Ära</em>“ denkt. Einige Beispiele gefällig? <em>Dire Straits „Money For Nothing“, David Bowies „Let’s Dance“</em> oder „<em>China Girl</em>“, Stings erstes Soloalbum „<em>The Dream Of The Blue Turtles</em>“, aber auch&nbsp;<em>Daft Punks „Get Lucky“</em>&nbsp;und unzählige andere ikonische Songs und Alben mehr, die sich seit mittlerweile Jahrzehnten in den Playlisten halten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="555" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_6_11_C_wpsteinheisser.jpg" alt="Rachel Z Omar Hakim Trio im Stuttgarter Jazzclub BIX" class="wp-image-25890" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_6_11_C_wpsteinheisser.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_6_11_C_wpsteinheisser-600x432.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_6_11_C_wpsteinheisser-768x554.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rachel Z Omar Hakim Trio &#8211; Omar Hakim</figcaption></figure>



<p>Auch live war er mit <em>Madonna, Céline Dion, Kate Bush</em> und vielen anderen unterwegs. Aber Omar Hakim ist natürlich kein Relikt aus vergangenen Tagen, sondern ein nach wie vor höchst agiler Musiker, der neben seinen technischen Fertigkeiten und kreativen Ideen über einen nahezu unvergleichbar großen Erfahrungsschatz verfügt. Diesen immensen Erfahrungsschatz teilte er an diesem Tag bereits am Nachmittag in einem Workshop für Schlagzeuger der Musikhochschule Stuttgart und andere Interessierte. Das Trio wird komplettiert durch den Bassisten <strong>Jonathan Toscano</strong>, der für seine melodischen und komplexen Basslinien bekannt ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von der Liebe zur Musik, beschwörenden Grooves und Sinnlichkeit</h3>



<p>Von Anfang an wird an diesem Abend klar, dass diese musikalische Reise eine unvergessliche wird. Eine unwahrscheinliche Musikalität von drei Individualisten mit perfektem Timing und Gespür für den Partner erschaffen eine musikalische Synergie die beschwörend und zutiefst bewegend ist. Von intimen Balladen bis hin zu ansteckenden Grooves lädt jeder einzelne Track auf eine sinnliche klangliche Reise ein. Rachel Z betört mit ihrem ausdrucksstarken Spiel, ihre innovativen Kompositionen verschieben die Grenzen der zeitgenössischen Musik indem sie Elemente aus Jazz, Rock, Folk und Global Sound kombiniert. Die breite musikalische Palette die Rachel Z aufbereitet ist nicht zuletzt das Ergebnis ihrer Kindheit, die sie in New York verbrachte.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="555" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_3_14_C_wpsteinheisser.jpg" alt="Rachel Z Omar Hakim Trio im Stuttgarter Jazzclub BIX" class="wp-image-25889" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_3_14_C_wpsteinheisser.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_3_14_C_wpsteinheisser-600x432.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_3_14_C_wpsteinheisser-768x554.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rachel Z Omar Hakim Trio &#8211; Rachel Z</figcaption></figure>



<p>Ihre Mutter war eine renommierte Opernsängerin, ihr Vater Kunstmaler. Bereits mit zwei Jahren bekam sie Gesangsunterricht, mit sieben saß sie am Klavier und mit neun besuchte sie das erste Mal das große New Yorker Opernhaus. „<em>Mein erstes Puppenhaus war das Metropolitian Opera Haus, komplett mit Bühne und Puppen, die als Sänger fungierten</em>“ erzählte sie einmal in einem Interview. Mit fünfzehn gab es dann die Kehrtwendung Richtung Jazz, als sie zum ersten Mal <em>Miles Davies</em> hörte und nicht viel später ihre erste eigene Band gründete. Beeinflusst wurde sie in den folgenden Jahren von Jazzern wie Dexter Gordon oder Bill Evans die sie in Clubs wie dem Village Vanguard live sah und hörte. Rachel hat ebenso wie ihr Ehemann eine enge Beziehung zu <em>Wayne Shorter</em>, was sie an diesem Abend bei Ihren Ansagen mehrfach betonen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die empfindsame Seele der Musik und der Bodhisattva</h3>



<p>Vom ersten Ton an hat man das Gefühl einer „<em>Seelenberührung</em>“ so sanft und eindrücklich verfestigt sich dieser harmonische Klangteppich beim Zuhörer. Kein Wunder, ist der erste Titel des Abends mit „<em>Save my Soul</em>“ betitelt. Die Bandbreite dieser musikalischen Reise an diesem Abend ist wie ein nichtendendes Füllhorn aus dem eine Überraschung nach der anderen herausfließt. Ruhige harmonische Melodien die aus Rachels Klavier herausschweben, bei denen Omar Hakim sein Drumset sanft streichelt und die leisen Bassklanglinien von Toscano das Ganze „<em>unterfüttern</em>“, erfüllen den Jazzclub mit einer kaum zu greifenden Energie, die Gänsehaut erzeugt und wohlige Schauer auslöst. </p>



<p>Das Musikerehepaar hat viele Geschichten auf Lager, die sie zwischen den Songs erzählen, Die Harmonie zwischen den Beiden ist nicht nur musikalisch spürbar, auch bei den Geschichte aus dem Musiker- und Eheleben erlebt man diese Einheit und die Liebe zwischen den Beiden. Augenzwinkernd mit liebevoller Ironie necken die beiden sich immer wieder, zwischen den äußerst interessanten Erzählungen aus der Musikerleben der beiden Ausnahmekünstler.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="555" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_8_13_C_wpsteinheisser.jpg" alt="Rachel Z Omar Hakim Trio im Stuttgarter Jazzclub BIX" class="wp-image-25891" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_8_13_C_wpsteinheisser.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_8_13_C_wpsteinheisser-600x432.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/RachelZ_8_13_C_wpsteinheisser-768x554.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rachel Z Omar Hakim Trio &#8211; Jonathan Toscano</figcaption></figure>



<p>Auch Bassist Toscano darf mal das Mikro ergreifen um eine eigene Komposition anzusagen. Humorvoll bemerkt er: „<em>Das ist das erste Mal, dass ich auf der Bühne etwas sagen darf“</em>. Toscano ist kein Anhängsel der Beiden, er ist vollkommen integriert ist das Spiel, dass in den gut neunzig Minuten wie aus einem Guss rüberkommt. Jeder der Drei fasziniert auf seine Weise das Publikum, alle drei Musiker spielen äußerst virtuos, vielfältig und auf höchstem Niveau. </p>



<p>Besonders, wie nicht anders zu erwarten, hinterlässt Hakim bei seinem an Geschwindigkeit aber auch an Leichtigkeit kaum zu überbieteten Schlagzeugsolo, erst Fassungslosigkeit dann überbordende Begeisterung bei Stuttgarter Publikum. Manches stimmt auch nachdenklich an diesem Abend, wenn Rachel Z über Straßenkinder, Armut und Mitgefühl spricht. Passend dazu spielen die Drei dann das unter die Haut gehende Stück „<em>Bodhisattva</em>“, was nicht anderes bedeutet als, der Buddha des Mitgefühls, was dann übergangslos mit dem Song „<em>What about the Kids</em>“ komplettiert wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nur dreimal exklusiv in Deutschlands Jazz Clubs</h3>



<p>„<em>Wir kommen gerne nach Europa, irgendwie sind die Leute hier gechillter und begeisterungsfähiger als in unserer Heimat und dafür ist sie äußerst dankbar</em>“ erzählt Rachel Z vor dem letzten Stück der offiziellen Setlist. Trotzdem sind es nur drei exklusive Clubkonzerte in Deutschland (Stuttgart, München, Hamburg) bevor es zurück geht in die Staaten. Beim abschließenden „<em>Sensual</em>“ sind durchaus europäische Einflüsse hörbar, das Esbjörn Svensson Trio lässt grüßen. Das begeisterte Publikum lässt die Drei nicht von der Bühne und wieder hat die Pianistin eine passende Geschichte für den folgenden Song auf Lager. Als die amerikanische Rockgruppe „<em>Foo Fighters</em>“ im Madison Square auftraten, wollte das Musikerehepaar, die Fans dieser Band sind, das Konzert besuchen, was wie immer bei den Fighters, ausverkauft war. </p>



<p>Kurzentschlossen versuchte Hakim den Schlagzeuger der Band zu kontaktieren, was auch gelang. Es gab Tickets für das Konzert und zudem entstand eine Freundschaft zwischen den Beiden und der Rockband, die bis heute Bestand hat. Entsprechend stellten sie sich dann der Challenge, Coversongs der Foo Fighter Songs einzustudieren. „<em>These Days</em>“ einer der bekanntesten Songs wird wunderbar und phantasievoll in einer Rachel-Hakimschen Version gespielt und danach ist immer noch nicht Schluss. „<em>Forgive me</em>“ ein traditionelles Hawaiianisches Volkslied beschließt den musikalischen Teil des Abends, aber nur den musikalischen. Selbst nach dem diesem energiegeladenen und intensiven Musikabend nimmt sich Omar Hakim noch die Zeit für Selfies und Gespräche mit den vielen anwesenden Schlagzeugern und seinen Schülern vom Workshop am Nachmittag. Was bleibt, ist ein Meilenstein in der BIX-Konzert-Historie und der Eindruck einen unvergleichlichen Abend mit äußerst sympathischen Musiklegenden verbracht zu haben.</p>



<p>Fotos Wolf-Peter Steinheisser<br>Text Harald Kümmel</p>



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