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	<title>Album - Jazzreportagen.com</title>
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	<title>Album - Jazzreportagen.com</title>
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		<title>paulo almeida &#8211; love in motion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 19:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Album vereint brasilianische Wurzeln, einen europäischen Kontext und ein klares Bewusstsein für die eigene Tradition und zeichnet so ein...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="770" height="470" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love.jpg" alt="paulo almeida - love in motion" class="wp-image-26488" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love-600x366.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love-768x469.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">paulo almeida &#8211; love in motion</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Lorenzo Vitolo</strong> &#8211; piano and synths<br><strong>Josh Schofield</strong> &#8211; alto and soprano saxophone<br><strong>Joan Codina</strong> &#8211; acoustic bass<br><strong>Paulo Almeida</strong> &#8211; drums, vocals, percussion</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Jorge Rossy</strong> &#8211; vibes in Ipê<br><strong>Lisette Spinnler</strong> &#8211; vocal in Nenhum Talvez</p>



<p>Veröffentlichung 24. April 2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auseinandersetzung mit Struktur, Atem und Interaktion</h2>



<h4 class="wp-block-heading">In Brasilien aufzuwachsen bedeutet, mit Rhythmus aufzuwachsen. Er ist Teil des Alltags – in der Sprache, bei gemeinschaftlichen Zusammenkünften, religiösen Zeremonien und in der Art, wie Musik gelernt und geteilt wird. Auf seinem sechsten Album leugnet Almeida diese Grundlage zwar nicht, versteift sich aber auch nicht darauf. Anstatt den Groove in den Mittelpunkt zu stellen, schafft er ein neues Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Elementen der Musik.</h4>



<p>Der mittlerweile in Basel lebende Schlagzeuger&nbsp;<strong>Paulo Almeida</strong>&nbsp;geht an das Komponieren ebenso fließend heran, wie er sich zwischen Kontinenten und Traditionen bewegt, und&nbsp;<strong><em>Love in Motion</em></strong>&nbsp;macht diesen Prozess hörbar. Das Studioalbum entstand während einer intensiven Phase am Klavier, in der er Ideen gesanglich durchspielte, bevor er sie auf das Schlagzeug und seine Band übertrug. Almeida arbeitet am liebsten auf diese Weise. Er nutzt seine Stimme nicht als Verzierung, sondern als kompositorisches Werkzeug, um eine Richtung zu formen und zu phrasieren, noch bevor auch nur ein einziges Schlagzeugmuster feststeht.</p>



<p>Das Singen begleitet ihn seit seiner Kindheit, und hier wird dieser Hintergrund unmittelbar spürbar. Er fügt sich ganz natürlich in seine Herangehensweise an das Schlagzeug ein. Anstatt es als rein rhythmischen Motor zu betrachten, versteht Almeida es als Instrument der&nbsp;Klangfarbe, der Kontur und der melodischen Präsenz. Das Schlagzeug gibt nicht einfach nur den Takt vor; es ist an dessen Gestaltung beteiligt und reagiert auf Atem und Phrasierung, anstatt eine Struktur aufzuzwingen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Musiker</h3>



<p>Dieser Ansatz setzte sich auch im Aufnahmeprozess fort. Das Album entstand in Zusammenarbeit mit Musikern aus Almeidas engstem Kreis in Basel – Musikern, die seine Sprache verstehen, darunter&nbsp;<strong>Lorenzo Vitolo</strong>,&nbsp;<strong>Josh Schofield </strong>und <strong>Joan Codina,</strong>&nbsp;sowie ein Gastauftritt des einflussreichen und international anerkannten&nbsp;<strong>Jorge Rossy</strong>. Die Sessions wurden weniger von festen Arrangements als vielmehr vom gegenseitigen Zuhören und kollektiven Abstimmen geleitet. Die Rollen innerhalb der Band wechseln auf subtile Weise, und die Musik entfaltet sich eher durch gemeinsames Gespür als durch Hierarchien.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love_band.jpg" alt="paulo almeida - love in motion-band" class="wp-image-26486" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love_band.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love_band-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love_band-768x307.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">paulo almeida &#8211; love in motion-band</figcaption></figure>



<p>In diesem Zusammenhang bildet Almeidas langjährige Verbindung zum brasilianischen Komponisten Hermeto Pascoal einen roten Faden. Da er an Orten studiert hat, an denen Pascoals Musik im Mittelpunkt stand, und mit Musikern aus dessen Umfeld zusammen-gearbeitet hat, führt Almeida diese Tradition hier fort und bewahrt dabei die Unmittelbarkeit und spirituelle Offenheit, die Pascoals Einfluss auf ihn seit jeher geprägt haben.</p>



<p><strong><em>Love in Motion</em></strong>&nbsp;präsentiert Almeida nicht unter einem einzigen stilistischen Etikett, sondern durch eine fortwährende Auseinandersetzung mit Struktur, Atem und Interaktion. Das Stück vereint brasilianische Wurzeln, einen europäischen Kontext und ein klares Bewusstsein für die eigene Tradition und zeichnet so ein fokussiertes Porträt eines Künstlers, der seine Ausdrucksweise verfeinert, dabei aber stets eng mit ihren Ursprüngen verbunden bleibt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_.jpg" alt="Paulo Almeida © Yaroslav Monchak" class="wp-image-26487" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_-768x307.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Paulo Almeida © Yaroslav Monchak</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Almeida über seine Tracks</h3>



<p><strong>„Burning Skin“</strong>&nbsp;– Ich habe diesen Song in einer Zeit geschrieben, in der ich mit Angstzuständen zu kämpfen hatte, und eines der Symptome war ein brennendes Gefühl auf meiner Haut. Die Melodie ist stark von Hermeto Pascoal beeinflusst, der mich mein ganzes Leben lang inspiriert hat.</p>



<p><strong>„Um Sopro“</strong>&nbsp;– Dieser Song entstand aus der Reflexion darüber, dass das Leben wie ein Atemzug ist – „sopro“ auf Portugiesisch. Die Musik wurde von den Ideen von Malcolm Braff inspiriert, einem Komponisten, mit dem ich auch das Vergnügen hatte, zusammenzuspielen.</p>



<p><strong>„Lembranças do Boi“</strong>&nbsp;– Dieses Stück wurde von der brasilianischen Kulturbewegung „Boi do Maranhão“ sowie vom Impressionismus inspiriert, bei dem Rhythmus und Melodie manchmal die Rollen tauschen.</p>



<p><strong>„Nenhum Talvez“</strong>&nbsp;(Hermeto Pascoal) – Dieser Song wurde erstmals von Miles Davis aufgenommen, nachdem er Hermeto Pascoal kennengelernt hatte. Da Hermetos Musik mich tief geprägt hat, habe ich ihn zu seinen Ehren aufgenommen und die wunderbare Schweizer Sängerin Lisette Spinnler eingeladen, mich dabei zu begleiten.</p>



<p><strong>„Wintermorgen“</strong>&nbsp;– An einem Wintermorgen während der Entstehungszeit des Albums kam mir diese Melodie auf einmal in den Sinn. Ich schickte sie an Lorenzo Vitolo, um zu erfahren, wie er sie harmonisch umsetzen würde, und so begann unsere erste Zusammenarbeit.</p>



<p><strong>„Resilienz“</strong>&nbsp;– Dieses Stück entstand in einer Zeit, in der ich über die Jahreszeiten in Europa nachdachte. Da ich aus Brasilien stamme, war der Winter etwas Neues für mich und erforderte Widerstandsfähigkeit. Ich habe diesen Gedanken auch mit Claude Monets „Les Nymphéas“ verglichen – in der Überzeugung, dass ein Musikstück, genau wie diese Gemälde, bei jeder Aufführung ein neues Licht auf sich werfen kann.</p>



<p><strong>„Saudade“&nbsp;</strong>– „Saudade“ ist eines der schönsten Wörter im brasilianischen Portugiesisch, und es lässt sich nur schwer genau übersetzen. Ich habe diesen Song in einem nachdenklichen Moment geschrieben, als ich Heimweh nach meiner Heimatstadt, meinen Freunden und meiner Familie hatte.</p>



<p><strong>„Ipê“&nbsp;</strong>– Ipê ist der indigene Name eines brasilianischen Baumes und eine der ältesten Kompositionen auf diesem Album. Für dieses Stück habe ich den großen Meister und Freund Jorge Rossy eingeladen, mit uns zu spielen.</p>



<p><strong>„Saci“&nbsp;</strong>– Saci ist eine legendäre Figur der brasilianischen Kultur – ein einbeiniger Schelm, der durch den Wald hüpft und ihn beschützt. Dieser Song versucht, diesen Geist einzufangen. Im zweiten Teil habe ich mich stark von Paul Motian inspirieren lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">TRACKS </h3>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">1. Burning Skin&nbsp;4.37<br>2. Um Sopro&nbsp;6.46<br>3. Lembranças do Boi&nbsp;5.23<br>4. Nenhum Talvez&nbsp;5.50<br>5. Winter Morning&nbsp;5.15<br>6. Resilience&nbsp;4.19<br>7. Saudade&nbsp;2.12<br>8. Ipê&nbsp;5.52<br>9. Saci&nbsp;5.12</p>



<p>All compositions by Paulo Almeida, except&nbsp;„Nenhum Talvez“ from&nbsp;Hermeto Pascoal and&nbsp;„Winter Morning“ in partnership with&nbsp;Lorenzo Vitolo.<br>Produced by Paulo Almeida.<br>Recorded by Guillem Salles at Jazz Campus in Basel in April 2025. Mixed and mastered by Thiago Monteiro.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über Paulo Almeida</h3>



<p>Paulo Almeida ist ein brasilianischer Schlagzeuger, Perkussionist und Komponist, der in Basel lebt. In den letzten zehn Jahren hat er sich als unverwechselbare Stimme in der brasilianischen Instrumentalmusikszene etabliert, indem er afro-brasilianische Rhythmen mit einem sehr melodischen Ansatz am Schlagzeug verbindet. Er begann seine musikalische Ausbildung in São Paulo und setzte sie später am Konservatorium von Tatuí fort, wo er sowohl klassische als auch populäre Musik studierte und auf zahlreichen Festivals spielte. </p>



<p>Als Instrumentalist ist Almeida weltweit bei bedeutenden Festivals und in Jazzclubs aufgetreten und hat mit Künstlern wie Hermeto Pascoal, Dhafer Youssef, Guillermo Klein, Lionel Loueke, Wolfgang Muthspiel, Jorge Rossy, Anat Cohen, Ralph Alessi, Filó Machado und Leny Andrade zusammengearbeitet. Neben seiner Tätigkeit als Bandleader unterrichtet er am Jazzcampus Basel und ist weiterhin in einer Vielzahl von Projekten in ganz Europa aktiv. Zu seiner Diskografie als Bandleader zählen „Constatações“ (2013), „Corpo e Alma“ (2017), „Parceria“ (2017), „Unity – Live at Bird’s Eye Jazz Club“ (2020) und „Oferenda“ (2023).</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>jazzreportagen.com: </strong>Der brasilianische Schlagzeuger Paulo Almeida verbindet auf seinem Album <em>Love in Motion</em> seine rhythmischen Wurzeln mit einem gesanglich geprägten Kompositionsstil, bei dem das Schlagzeug weniger als Taktgeber, sondern vielmehr als melodisches, farbenreiches Instrument im fließenden Zusammenspiel mit seiner Band fungiert. Hörenswert!</p>



<p></p>
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		<title>Reverso &#8211; Between Two Silences</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/reverso-between-two-silences/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 18:17:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinter ihrer scheinbaren Einfachheit verbirgt sich eine emotionale Mehrdeutigkeit und eine stille Radikalität, die sich noch immer...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="470" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso.jpg" alt="Reverso - Between Two Silences" class="wp-image-26368" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso-600x366.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso-768x469.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reverso &#8211; Between Two Silences</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Ryan Keberle</strong> – Trombone<br><strong>Frank Woeste</strong> – Piano<br><strong>Vincent Courtois</strong> – Cello</p>



<h2 class="wp-block-heading">Poesie, Absurdität und Provokation</h2>



<p><strong>Reverso </strong>haben am 2. Februar ihr neues Album <strong><em>Between Two Silences</em></strong> angekündigt, das am 27. März 2026 via <strong>Alternate Side Records </strong>erscheint. Parallel zur Ankündigung gibt es mit <strong><em>Café des fantômes mélancoliques</em></strong> die erste Singleauskopplung zu hören.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="813" height="407" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band2.jpg" alt="Reverso - Between Two Silences" class="wp-image-26370" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band2.jpg 813w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band2-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band2-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 813px) 100vw, 813px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reverso</figcaption></figure>



<p>Gab es jemals einen anderen Komponisten in der westlichen klassischen Musik, der gleichzeitig so bewundert und missverstanden wurde wie Erik Satie? Zu seiner Zeit galt er als Exzentriker – ein Image, das er als langhaariger Bohemien mit Zylinder und Gehrock selbst pflegte –, doch heute wird Satie als innovativer Querdenker angesehen, als Künstler, der den Weg für die musikalische Postmoderne, den Minimalismus und sogar die Ambient-Musik ebnete. Sein Einfluss reicht über seine Zeitgenossen und Protegés hinaus und umfasst so unterschiedliche Künstler wie John Cage, John Adams, Brian Eno und Gary Numan.</p>



<p><em>„Saties Musik zeichnet sich durch eine seltene Balance zwischen Klarheit und Geheimnis aus“</em>, sagt der französische Pianist <strong>Frank Woeste</strong>, Gründungsmitglied des einzigartigen transatlantischen <em>Trios Reverso</em>, dessen neues Album <em>Between Two Silences</em> eine Hommage an diesen einzigartigen und geheimnisvollen französischen Komponisten ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Scheinbaren Einfachheit</h3>



<p>„Hinter ihrer scheinbaren Einfachheit verbirgt sich eine emotionale Mehrdeutigkeit und eine stille Radikalität, die sich noch immer modern anfühlt“, sagt Woeste. „Seine Ablehnung von Überfluss, sein trockener Humor und seine Distanz zur romantischen Grandiosität finden bei mir starken Anklang. Seine Musik wirkt sowohl intim als auch konzeptionell kühn, frei von Schnörkeln und doch voller Persönlichkeit.“ Es ist keine Überraschung, dass Reverso – Woeste, der amerikanische Posaunist <strong>Ryan Keberle</strong> und der französische Cellist <strong>Vincent Courtois</strong> – sich für Satie interessieren. Die charakteristische Albumreihe der Band, die den großen französischen Konzertkomponisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts gewidmet ist, hat zuvor bereits Maurice Ravel und dem Kollektiv Les Six Tribut gezollt – die alle tief von Satie inspiriert waren.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band.jpg" alt="Reverso - Between Two Silences" class="wp-image-26369" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reverso</figcaption></figure>



<p><strong>Tracklist</strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Le chat qui mangeait des nuages</strong> – Frank Woeste – 5:51<br><strong>Danse des horloges sans aiguilles</strong> – Frank Woeste – 4:58<br><strong>Désespoir agréable</strong> – Vincent Courtois – 3:37<br><strong>Origins of the Unseen</strong> – Ryan Keberle – 5:57&nbsp;<br><strong>Café des fantômes mélancoliques</strong> – Frank Woeste – 4:17<br><strong>Espanana</strong> – Collectively Improvised &#8211; :57<br><strong>Valse des chapeaux sans tetes</strong> – Frank Woeste – 4:41<br><strong>Gyrostride </strong>– Ryan Keberle – 5:03<br><strong>After Last</strong> – Ryan Keberle – 5:18<br><strong>Choral Hypocrite</strong> – Vincent Courtois – 3:53<br><strong>Le Tango des ombres oubliées </strong>– Frank Woeste – 3:57</p>



<p>Produced by Ryan Keberle, Frank Woeste, and Vincent Courtois<br>Recorded on December 13 and 14, 2024 at Studio Sextan in Paris, France<br>Engineered, Mixed and Mastered in February 2025 by Erwan Boulay in Paris, France<br>Artwork and Design: David Stith<br>Photography: Maxime de Bollivier</p>



<p>Zwei Singles wurden bereits veröffentlicht. Diese Links bringen sie zu den <strong><em>Youtube-Videos</em></strong>: <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZwCKB3K-jjo">Café des fantômes mélancoliques</a> </strong>und <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=kE2pqB7Bd34">Danse des horloges sans aiguilles</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>jazzreportagen.com</strong>: Erik Saties Geist lebt in den Kompositionen der drei Musiker wieder auf. Ihre eigenwillige Instrumentierung ist ein Genuss   </p>



<p></p>
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		<title>Isabelle Bodenseh &#8211; Dignity</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/isabelle-bodenseh-dignity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 20:04:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es besticht die 5-teilige Suite for Dignity vor allem durch Intimität und Authentizität. Jeder Satz widmet sich einem anderen Aspekt rund um ihre...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="470" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Dignity_Isabelle-Bodenseh.jpg" alt="Dignity – Isabelle Bodenseh" class="wp-image-26022" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Dignity_Isabelle-Bodenseh.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Dignity_Isabelle-Bodenseh-600x366.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Dignity_Isabelle-Bodenseh-768x469.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dignity – Isabelle Bodenseh</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/isabelle-bodenseh/">Isabelle Bodenseh</a></strong> &#8211; Flöten<br><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/thomas-bauser/">Thomas Bauser</a></strong> &#8211; Hammond<br><strong>Johannes Maikranz</strong> &#8211; Gitarre<br><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/lars-binder/">Lars Binder</a></strong> &#8211; Drums</p>



<p>Veröffentlichung Februar 2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intimität und Authentizität</h2>



<p>Dieser gerade veröffentlichte Tonträger der Flötistin <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/isabelle-bodenseh/">Isabelle Bodenseh</a></strong> ist mehr als einfach nur eine Neuerscheinung, Sie ist eine Hommage an die Menschlichkeit und aus gutem Grund auch ihrer Familie gewidmet. Schließlich ist sie auch Mutter einer schwerstbehinderten Tochter, die sie zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn nunmehr seit über 20 Jahren mit viel Engagement und Liebe betreut. Dass dies auch alle Kanäle zu einer würdevollen Grundhaltung und einem ebensolchen Zusammenleben öffnen kann, beweist sie mit „ihrer“ Sprache, mit der Musik! „<em>Für mich persönlich ist das das bedeutsamste, authentischste und aufregendste Album meines Lebens</em>“, sagt sie.<br><br>So besticht die 5-teilige <em><strong>Suite for Dignity</strong></em><strong> </strong>(mit drei Bonusnummern) vor allem durch Intimität und Authentizität. Jeder Satz widmet sich einem anderen Aspekt rund um ihre Tochter Juliette: Begegnungen mit Menschen, Strukturen, Gesetzen. Momente tiefster Verletzung, Verzweiflung und deren mutvolle Überwindung, verwandelt in eine musikalische Reflexion darüber, was Menschenwürde im gelebten Alltag bedeutet – und was sie bedroht. Die Suite wird im <strong><em>Prolog</em></strong> mit schwebenden Phrasen, intoniert mit Bassquerflöte und Hammond, einhergehend mit omnipräsenter Zartheit und Zerbrechlichkeit, eröffnet. Im darauffolgenden <strong><em>Sospeso</em></strong> wird es bereits sonniger und leichter bis in <strong><em>Tempesta</em></strong> der Latin Groove Oberhand gewinnt – kochende Hammond Sounds und quirlige Querflötenexplosionen! <strong><em>Kantilene</em></strong> beginnt mit knisternder Spannung, die in eine fast sakral-ehrfürchtige und zugleich hoffnungsvolle Stimmung überleitet. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Meditative Weite und energiegeladener Höhenflug</h3>



<p>Schließlich rundet Part V –<strong><em>Verve </em></strong>die Suite mit phantasievollen Hammond- und Gitarrenausflügen maßgeschneidert ab – lebendig facettenreicher Flöten-Erzählstil on top! <strong><em>Masha</em></strong> und <strong><em>Fly High</em></strong> spiegeln die Bandbreite dieses Werkes wider: Meditative Weite und energiegeladener Höhenflug. Das Finale mit <strong><em>Juliette – Epilog</em></strong>; nur folgerichtig, denn nicht zuletzt war die Tochter eine maßgebliche Inspirationsquelle für dieses Album. Die eingespielten Sprachfetzen deuten an worum es geht: Mit geschärfter Wahrnehmung Vorurteile zu überwinden &#8211; für ein liebevolles und würdiges Miteinander! Musikalisch werden Räume geöffnet, die genügend Platz lassen für eigene Gedankenreisen; mit offenen Akkorden, harmonisch mit dissonanten Verweilstellen, die darauf hinweisen könnten, das anzunehmen, was ist.</p>



<p>Summa summarum lässt sich konstatieren, dass die Flötistin, wie in ihren anderen Alben, authentisch und überzeugend rüberkommt; sagt sie doch selbst: „<em>Ich habe immer offene Antennen und habe oft das Gefühl, durch das Leben zu fließen und dabei aufzusaugen. Ich denke, je nach momentaner Lebenssituation sind das dann wohl auch sehr unterschiedliche Dinge, denn die Themen im Leben verschieben sich ständig“</em>.&nbsp;<br>Sei hier noch erwähnt, dass die Band es hervorragend versteht, die Ideen einer Weltklasse-Flötistin musikalisch so umzusetzen, dass über den Musikgenuss hinaus Momente der Besinnlichkeit, Kontemplation und Lebensfreude entstehen.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/isabelle-bodenseh/"><strong>Isabelle Bodenseh</strong></a></p>



<p></p>
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		<title>Antonio Farao Stéphane Belmondo Quartet &#8211; Do it!</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/antonio-farao-stephane-belmondo-quartet-do-it/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 05:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ohne lange Proben schaffen sie ein spontanes Klanguniversum, reich an Nuancen und Emotionen. Faraòs Originalkompositionen, geprägt von...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="470" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/DoIt_FaraoBelmondo.jpg" alt="Antonio Faraò Stéphane Belmondo Quartet - Do It!" class="wp-image-25943" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/DoIt_FaraoBelmondo.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/DoIt_FaraoBelmondo-600x366.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/DoIt_FaraoBelmondo-768x469.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Antonio Faraò Stéphane Belmondo Quartet &#8211; Do It!</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Stéphane Belmondo</strong> &#8211; trumpet, flugelhorn<br><strong>Antonio Faraó</strong> &#8211; piano<br><strong>Thomas Bramerie</strong> &#8211; double bass<br><strong>Benjamin Henocq</strong>  &#8211; drums</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein spontanes Klanguniversum</h2>



<p>Veröffentlichung 27.2.2026</p>



<p>Die Begegnung zwischen <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/antonio-farao/">Antonio Faraò</a></strong> und <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/stephane-belmondo/">Stéphane Belmondo</a></strong> veranschaulicht perfekt, was aus dem Dialog zwischen zwei außergewöhnlichen Künstlern entstehen kann. Der italienische Pianist, bekannt für seine Virtuosität, Lyrik und sein ausgeprägtes Gespür für Melodien, tut sich hier mit einem der ausdrucksstärksten französischen Trompeter seiner Generation zusammen. Gemeinsam bieten sie Musik, die frei, inspiriert und zutiefst menschlich ist.</p>



<p>Ihre Zusammenarbeit basiert auf gegenseitigem Zuhören und einem gemeinsamen Respekt für die Sprache des Jazz. Ohne lange Proben schaffen sie ein spontanes Klanguniversum, reich an Nuancen und Emotionen. Faraòs Originalkompositionen, geprägt von Lyrik und Aufrichtigkeit, finden ein natürliches Echo in Belmondos warmem Ton und seiner Sensibilität.</p>



<p>Um sie herum vervollständigt eine solide und dennoch subtile Rhythmusgruppe das Gleichgewicht: <strong>Thomas Bramerie</strong>s Kontrabass, robust und voller Wärme, und <strong>Benjamin Henocq</strong>s inspiriertes Schlagzeugspiel, dessen Präzision und Groove den kollektiven Fluss aufrechterhalten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Antonio-Farao-Stephane-Belmondo-Quartet.jpg" alt="Antonio Faraò Stéphane Belmondo Quartet" class="wp-image-25942" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Antonio-Farao-Stephane-Belmondo-Quartet.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Antonio-Farao-Stephane-Belmondo-Quartet-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Antonio-Farao-Stephane-Belmondo-Quartet-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Thomas Bramerie, Antonio Faraò, Stéphane Belmondo, Benjamin Henocq</figcaption></figure>



<p>Dieses Projekt zelebriert die Freiheit der Jazzperformance, die Improvisation als gemeinsame Sprache und die emotionale Tiefe, die diese Musiker so wunderschön vermitteln.</p>



<p>Aufgenommen am 5. und 6. Februar im Jazzclub <em>Duc des Lombards</em> in Paris</p>



<p>TRACKLIST:<br>1. <strong>Otti </strong>(T. Bramerie) 5:22<br>2. <strong>Remembering Duke</strong> (A. Farao’) 6:04<br>3 .<strong>Around </strong>(A. Farao’) 2:49<br>4. <strong>My Little Dancer</strong> (S. Belmondo) 7:04<br>5. <strong>One Finger Snap</strong> (H. Hancock) 5:07<br>6. <strong>Joey’s Smile</strong> (S. Belmondo) 4:29<br>7. <strong>Do it!</strong> (A. Farao’) 5:48<br>8. <strong>Melancholy of Rita</strong> (S. Belmondo) 8:11<br>9. <strong>Sweet </strong>(A. Farao’) 5:05</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>jazzreportagen.com</strong>: Ein hervorragendes Album. Zwei Meister ihres Faches spielen ihre Kompositionen mit perfekter Rhythmusunterstüzung im kleinen Jazzclub in Herzen von Paris. Man sitzt in der ersten Reihe.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/stephane-belmondo/"><strong>Stephane Belmondo</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/antonio-farao/"><strong>Antonio Faraò</strong></a></p>



<p></p>
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		<title>Philipp Wissers Quartett &#8211; 5th Dimension</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/philipp-wissers-quartett-5th-dimension/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 22:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>...eine Realität, die zugleich simpel und endlos schön ist. Das hat auch mein Selbstbild als Künstler geprägt. Meine Aufgabe ist es, diese simple Schönheit...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="470" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Album.jpg" alt="Philipp Wissers Quartett - 5th Dimension" class="wp-image-25873" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Album.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Album-600x366.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Album-768x469.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Philipp Wissers Quartett &#8211; 5th Dimension</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Philipp Wisser</strong> – Gitarre &amp; Komposition<br><strong>Christoph Klenner</strong> – Tenorsaxofon<br><strong>Conrad Noll </strong>– Bass<br><strong>Daniel Guerrero</strong> – Schlagzeug</p>



<p>Veröffentlichung 13.03.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Realität, die zugleich simpel und endlos schön ist</h2>



<p>Mit „5th Dimension“ legt der Düsseldorfer Gitarrist und Komponist <strong>Philipp Wisser</strong> ein Album vor, das zeitgenössischen Jazz in eine klare, reduzierte Ästhetik überführt. Ausgangspunkt ist keine theoretische Idee, sondern eine Erfahrung: die Schönheit des Einfachen – des Moments, der unmittelbar wirkt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Quartett_2.jpg" alt="Philipp Wissers Quartett - Foto: Lydia Ramos" class="wp-image-25875" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Quartett_2.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Quartett_2-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Quartett_2-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Philipp Wissers Quartett &#8211; Foto: Lydia Ramos</figcaption></figure>



<p>Über mehr als zwei Jahre formte Wisser gemeinsam mit <strong>Christoph Klenner, Conrad Noll</strong> und <strong>Daniel Guerrero </strong>ein Repertoire, das gleichermaßen reflektiert und energetisch klingt. Die Band arbeitete abseits klassischer Produktionslogiken: Sie ließ die Musik wachsen, hörte in sie hinein, verwarf, formte neu. Aufgenommen wurde schließlich live und ohne Overdubs – ein bewusstes Sich-Einlassen und ein ehrliches Porträt eines Quartetts, das im Titelstück durch <strong>Vincent Pinn</strong> am Flügelhorn eine prägende zusätzliche Stimme enthält. </p>



<p>Die Kompositionen verbinden moderne Grooves, lyrische Linien und offene Räume für Improvisation. Sie zeigen eine Band, die strukturelle Klarheit mit risikofreudigem Zusammenspiel verbindet und einen fokussierten, eigenständigen Sound entwickelt hat. Hier trifft Präzision auf Risiko, Tradition auf Gegenwart.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Quartett_1.jpg" alt="Philipp Wissers Quartett - Foto: Lydia Ramos" class="wp-image-25874" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Quartett_1.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Quartett_1-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Philipp_Wissers_Quartett_1-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Philipp Wissers Quartett &#8211; Foto: Lydia Ramos</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Warum existieren gewisse Harmonien überhaupt? </h3>



<p>Philipp Wisser: <em>&#8222;Allein der Begriff 5th Dimension lässt viel Spielraum für Interpretationen. Er lässt sich physikalisch, geometrisch oder spirituell deuten. Bei diesem Album ist der Grund für den Titel auf den ersten Blick vergleichsweise banal: Viele der Harmonien auf 5th Dimension haben eine Terz-Verwandtschaft und die Terz wiederum ist der 5. Oberton. Wesentlich geläufiger – aber eben nur eine Stufe darunter – liegt der Quintenzirkel, basierend auf dem 3. Oberton. Das ist sicher keine neue Erkenntnis und haut die wenigsten vom Hocker. Auf den zweiten Blick jedoch offenbart sich darin eine verstaubte Wahrheit, deren Wert heute in der Tat erstaunlich wenig Beachtung findet. Als ich mich intensiver mit Obertönen zu beschäftigen begann, bekam ich Antworten auf Fragen, die immer drängender wurden: Warum existieren gewisse Harmonien überhaupt? Warum funktionieren bestimmte Skalen? I</em></p>



<p><em>ch kannte die Regeln, aber vieles davon war lebloses Wissen. Durch die Auseinandersetzung mit Obertönen fand ich Erklärungen, die nicht nur auf der physikalischen Realität unseres Universums beruhen, sondern sich vor allem unmittelbar erfahren lassen – eine Realität, die zugleich simpel und endlos schön ist. Das hat auch mein Selbstbild als Künstler geprägt. Meine Aufgabe ist es, diese simple Schönheit hörbar zu machen – und darin bin ich immer noch Anfänger. Ironischerweise sind viele der Harmonien und Rhythmen musiktheoretisch betrachtet gar nicht so simpel. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle die unmittelbare Erfahrung von Musik in uns tragen und beim aufmerksamen Zuhören vieles intuitiv begreifen können.&#8220;</em></p>



<p><strong>Tracklist</strong><br>1 In Good Spirits<br>2 The Unseen<br>3 Think Twice<br>4 One Eye Closed<br>5 5th Dimension<br>6 Kopenhagen<br>7 Gleaming of the Blues<br>8 Look Out</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>jazzreportage.com</strong>: Keine Angst vor Philipp Wissers Musiktheorie! Einfach nur zuhören und diese schöne Musik genießen. </p>
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		<title>Words Have Vanished Into Silence &#8211; Jörg Leichtfried &#038; Koehne Quartett</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/words-have-vanished-into-silence-joerg-leichtfried-koehne-quartett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 05:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit „Words Have Vanished Into Silence“ legt der Wiener Pianist und Komponist eine konzentrierte, kammermusikalisch geprägte Arbeit vor. Gemeinsam mit...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="470" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/12/Words-Have-Vanished-Into-Silence.jpg" alt="Words Have Vanished Into Silence - Jörg Leichtfried - Koehne Quartett" class="wp-image-25427" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/12/Words-Have-Vanished-Into-Silence.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/12/Words-Have-Vanished-Into-Silence-600x366.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/12/Words-Have-Vanished-Into-Silence-768x469.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Words Have Vanished Into Silence &#8211; Jörg Leichtfried &#8211; Koehne Quartett</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Jörg Leichtfried</strong> (p, comp)<br><br><strong><em>Koehne Quartett:</em></strong><br><strong>Joanna Lewis</strong> (vl)<br><strong>Damir Orascanin</strong> (vl)<br><strong>Lena Fankhauser</strong> (vla)<br><strong>Melissa Coleman</strong> (vlc)</p>



<p>Veröffentlichung: März 2025</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kammermusikalische Klang-Experimente</h2>



<p><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/joerg-leichtfried/">Jörg Leichtfried</a></strong> ist Jazz-Pianist, Komponist und Dozent für Jazz Klavier an der<em> Jam Music Lab University</em> in Wien. Er spielte im Rahmen seiner internationalen Konzerttätigkeit in bisher über 25 Staaten weltweit. Zusammenarbeit unter anderem mit: <em>Wolfgang Puschnig, Cameron Brown, Hans Salomon, Andy Middleton, &#8230;<br></em>Seine Arbeit wurde unter anderem mit dem <em>Kulturpreis des Landes Niederösterreich</em> (2021), und dem <em>Staatsstipendium für Komposition</em> (2024) ausgezeichnet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/12/Joerg_Leichtfried_8378_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Jörg Leichtfried" class="wp-image-25428" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/12/Joerg_Leichtfried_8378_C_Rainer_Ortag.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/12/Joerg_Leichtfried_8378_C_Rainer_Ortag-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/12/Joerg_Leichtfried_8378_C_Rainer_Ortag-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jörg Leichtfried</figcaption></figure>



<p>Mit „<strong>Words Have Vanished Into Silence</strong>“ legt der Wiener Pianist und Komponist eine konzentrierte, kammermusikalisch geprägte Arbeit vor.</p>



<p>Gemeinsam mit dem renommierten <strong>Koehne Quartett</strong> nimmt er 2025 zwei seiner längeren Kompositionen „<em>Words Have Vanished Into Silence</em>“ und „<em>Scherer</em>“ auf und verdeutlicht damit unbestreitbar seine erzählerische Klarheit und sein feines Gespür für harmonische Strukturen.</p>



<p>Die CD dokumentiert Leichtfrieds konsequente Vielseitigkeit als Musiker – nicht nur in seiner Rolle als Pianist, sondern auch als Komponist mit präziser formaler Gestaltung und klanglicher Weitsicht.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Fazit</strong>: Außergewöhnliche Musik für Genießer</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von<strong> <a href="https://www.jazzreportagen.com/joerg-leichtfried/">Jörg Leichtfried</a></strong></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/words-have-vanished-into-silence-joerg-leichtfried-koehne-quartett/">Words Have Vanished Into Silence &#8211; Jörg Leichtfried &amp; Koehne Quartett</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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