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	<title>Aktuell - Jazzreportagen.com</title>
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	<title>Aktuell - Jazzreportagen.com</title>
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		<title>Preisverleihung des Deutschen Jazzpreises 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 14:10:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Jazzpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier feiert der deutsche Jazz sich selbst und vielleicht vergewissert er sich auch tapfer seiner selbst, so als Inselkunst in einem Meer banaler Tonfolgen, die...</p>
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<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/05/Deutscher_Jazzpreis_3806_C_Rainer_Ortag-1.jpg" title="Deutscher_Jazzpreis_3806_(C)_Rainer_Ortag" alt="" /></div></div>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Preisverleihung des Jazzpreises an 22 KünstlerInnen und Bands</h2>



<p>In Congress Centrum Bremen wird am 26. April 2026, im Rahmen der <em>jazzahead!</em>, zum 6. Mal der <em>Deutsche Jazzpreis</em> verliehen: Ein Preis, der kraft seiner physischen Gestalt in jedem Sonntagabendkrimi eine veritable Tatwaffe abgeben würde. Die Veranstaltung findet vor beeindruckender und anregender Kulisse statt, die Laudatoren der improvisierten Musik lesen vom Blatt und manch ein Geehrter, manch eine Geehrte wirkt überrascht, überwältigt und bisweilen sympathisch verlegen bei der Preisübergabe. Hier feiert der deutsche Jazz sich selbst und vielleicht vergewissert er sich auch tapfer seiner selbst, so als Inselkunst in einem Meer banaler Tonfolgen, die zunehmend AI-generiert die Taschen der Industrie füllt und die Köpfe und Herzen ihrer Zuhörer leert. Wie auch immer, die Stimmung in Bremen ist jedenfalls gut, das Programm zur Auflockerung des Preisverleihs ist hochkarätig und verdient haben die hier geehrten Talente ihre Preise allemal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aki Takase für ihr Lebenswerk geehrt</h3>



<p>Aki Takase, die krankheitsbedingt nicht persönlich erscheinen konnte und sich von ihrem langjährigen Saxofonisten <strong>Daniel Erdmann</strong> vertreten liess, war natürlich nicht die einzige Preisträgerin. Zahlreiche weitere Auszeichnungen gingen an Musiker, Musikerinnen, Bands und Musikjournalisten nachzulesen. Die so Geehrten erhalten nicht nur etwas für&#8217;s Regal, sondern auch 12.000 Euro auf&#8217;s Konto. Immerhin noch 4.000 Euro durften die Nominierten mit nach Haus nehmen, die es nicht auf&#8217;s Treppchen schafften. Hauptförderer des Preises ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).<br><br>Moderiert wurde die Veranstaltung von <em>Thelma Buabeng</em> und <em>Götz Bühler</em>, die nicht nur das Schwermetall verteilten, sondern auch die Acts ankündigen durften, die den Verleihmarathon segmentierten. Die fantastische Bühne wurde bespielt vom&nbsp;<strong>Moses Yoofee Trio</strong> mit dem agilen <strong>Noah Fürbringer</strong> am Drumkit, dem groovigen <strong>Adeolu</strong>, dem ungewöhnlich besetzten Quartett <strong>hilde</strong>&nbsp;und&nbsp;der Vokalistin <strong>ganavya</strong>, die sich lediglich von einer Harfinistin begleiten liess. Beeindruckend.<br><br>Es gab Dankesworte in großer Zahl, im Anschluss hat sich die Jazzcommunity noch bis 2 Uhr morgens ausgetauscht. Über ihr Schaffen, Pläne, Trends, Gigs, Alben, Insta, Aufnahmen, Clubs, Verträge und gewiss auch darüber, wie prekär das Leben als Jazzmusiker, als Jazzmusikerin bisweilen sein kann.</p>



<p><a href="https://herrnfrickesbuero.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Wolfgang Fricke</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Die Namen aller <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/verleihung-des-deutschen-jazzpreis-2026-in-bremen/">Preisträger finden sie hier</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Link zu youtube mit der <strong><a href="https://www.youtube.com/live/GcR64a2hKeQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aufzeichnung der Preisverleihung</a></strong></p>



<p></p>
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		<title>Verleihung des Deutschen Jazzpreis 2026 in Bremen</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/verleihung-des-deutschen-jazzpreis-2026-in-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 17:01:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Jazzpreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren bei der Preisverleihung in Bremen dabei. Unser Bericht mit vielen Fotos folgt, die Namen der PreisträgerInnen sehen sie hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/verleihung-des-deutschen-jazzpreis-2026-in-bremen/">Verleihung des Deutschen Jazzpreis 2026 in Bremen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Deutscher_Jazzpreis_1627_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Verleihung des Deutschen Jazzpreis 2026 in Bremen" class="wp-image-26719" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Deutscher_Jazzpreis_1627_C_Rainer_Ortag.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Deutscher_Jazzpreis_1627_C_Rainer_Ortag-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Deutscher_Jazzpreis_1627_C_Rainer_Ortag-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Deutscher_Jazzpreis_1627_C_Rainer_Ortag-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Verleihung des Deutschen Jazzpreis 2026 in Bremen</figcaption></figure>



<p>Bremen, 25.4.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Preisträger:innen</h2>



<p>Wir waren bei der Preisverleihung in Bremen dabei. Unser Bericht mit vielen Fotos folgt, die Namen der Preisträger:innen sehen sie hier:</p>



<h3 class="wp-block-heading">KÜNSTLER:INNEN</h3>



<p><strong>Vokal:</strong> Christina Wheeler<br><strong>Holzblasinstrumente: </strong>Peter Ehwald<br><strong>Blechblasinstrumente: </strong>Lina Allemano<br><strong>Piano/Tasteninstrumente:</strong> Olga Reznichenko<br><strong>Saiteninstrumente: </strong>Robert Lucaciu<br><strong>Schlagzeug/Perkussion: </strong>Lukas Akintaya (Adeolu)<br><strong>Künstler:in des Jahres: </strong>Rebekka Salomea<br><strong>Großes Ensemble des Jahres: </strong>Luise Volkmann &amp; Été Large<br><strong>Künstler:in des Jahres international:</strong> Sullivan Fortner<br><strong>Großes Ensemble des Jahres international:</strong> Webber/Morris Big Band</p>



<h3 class="wp-block-heading">AUFNAHME/PRODUKTION</h3>



<p><strong>Album des Jahres:</strong> Bring a Friend – Phil Donkin<br><strong>Debüt-Album des Jahres: </strong>MYT – Moses Yoofee Trio<br><strong>Rundfunkproduktion des Jahres: </strong>The Stories We Tell – Luise Volkmann &amp; Été Large<br><strong>Album des Jahres international: </strong>My Life Matters – Johnathan Blake<br><strong>Debüt-Album des Jahres international: </strong>Invisible Worker – yonglee &amp; the DOLTANG</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>LIVE</strong></h3>



<p><strong>Festival des Jahres: </strong>62. jazzwerkstatt Peitz<br><strong>Live Act des Jahres:</strong> Fuasi Abdul-Khaliq<br><strong>Live Act des Jahres international: </strong>Kris Davis Trio</p>



<h3 class="wp-block-heading">KOMPOSITION/ARRANGEMENT</h3>



<p><strong>Komposition/Arrangement des Jahres:</strong> Das Summen meiner Teile – Max Andrzejewski</p>



<h3 class="wp-block-heading">SONDERPREISE</h3>



<p><strong>Journalistische Leistung: </strong>„Being Hipp – First Lady of European Jazz” – Anna Schmidt<br><strong>Lebenswerk: </strong>Aki Takase<br><strong>Musikvermittlung und Teilhabe: </strong>Groove Inclusion</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"> Unser Bericht mit vielen Fotos folgt</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>paulo almeida &#8211; love in motion</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/paulo-almeida-love-in-motion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 19:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Album vereint brasilianische Wurzeln, einen europäischen Kontext und ein klares Bewusstsein für die eigene Tradition und zeichnet so ein...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="470" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love.jpg" alt="paulo almeida - love in motion" class="wp-image-26488" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love-600x366.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love-768x469.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">paulo almeida &#8211; love in motion</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Lorenzo Vitolo</strong> &#8211; piano and synths<br><strong>Josh Schofield</strong> &#8211; alto and soprano saxophone<br><strong>Joan Codina</strong> &#8211; acoustic bass<br><strong>Paulo Almeida</strong> &#8211; drums, vocals, percussion</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Jorge Rossy</strong> &#8211; vibes in Ipê<br><strong>Lisette Spinnler</strong> &#8211; vocal in Nenhum Talvez</p>



<p>Veröffentlichung 24. April 2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auseinandersetzung mit Struktur, Atem und Interaktion</h2>



<h4 class="wp-block-heading">In Brasilien aufzuwachsen bedeutet, mit Rhythmus aufzuwachsen. Er ist Teil des Alltags – in der Sprache, bei gemeinschaftlichen Zusammenkünften, religiösen Zeremonien und in der Art, wie Musik gelernt und geteilt wird. Auf seinem sechsten Album leugnet Almeida diese Grundlage zwar nicht, versteift sich aber auch nicht darauf. Anstatt den Groove in den Mittelpunkt zu stellen, schafft er ein neues Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Elementen der Musik.</h4>



<p>Der mittlerweile in Basel lebende Schlagzeuger&nbsp;<strong>Paulo Almeida</strong>&nbsp;geht an das Komponieren ebenso fließend heran, wie er sich zwischen Kontinenten und Traditionen bewegt, und&nbsp;<strong><em>Love in Motion</em></strong>&nbsp;macht diesen Prozess hörbar. Das Studioalbum entstand während einer intensiven Phase am Klavier, in der er Ideen gesanglich durchspielte, bevor er sie auf das Schlagzeug und seine Band übertrug. Almeida arbeitet am liebsten auf diese Weise. Er nutzt seine Stimme nicht als Verzierung, sondern als kompositorisches Werkzeug, um eine Richtung zu formen und zu phrasieren, noch bevor auch nur ein einziges Schlagzeugmuster feststeht.</p>



<p>Das Singen begleitet ihn seit seiner Kindheit, und hier wird dieser Hintergrund unmittelbar spürbar. Er fügt sich ganz natürlich in seine Herangehensweise an das Schlagzeug ein. Anstatt es als rein rhythmischen Motor zu betrachten, versteht Almeida es als Instrument der&nbsp;Klangfarbe, der Kontur und der melodischen Präsenz. Das Schlagzeug gibt nicht einfach nur den Takt vor; es ist an dessen Gestaltung beteiligt und reagiert auf Atem und Phrasierung, anstatt eine Struktur aufzuzwingen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Musiker</h3>



<p>Dieser Ansatz setzte sich auch im Aufnahmeprozess fort. Das Album entstand in Zusammenarbeit mit Musikern aus Almeidas engstem Kreis in Basel – Musikern, die seine Sprache verstehen, darunter&nbsp;<strong>Lorenzo Vitolo</strong>,&nbsp;<strong>Josh Schofield </strong>und <strong>Joan Codina,</strong>&nbsp;sowie ein Gastauftritt des einflussreichen und international anerkannten&nbsp;<strong>Jorge Rossy</strong>. Die Sessions wurden weniger von festen Arrangements als vielmehr vom gegenseitigen Zuhören und kollektiven Abstimmen geleitet. Die Rollen innerhalb der Band wechseln auf subtile Weise, und die Musik entfaltet sich eher durch gemeinsames Gespür als durch Hierarchien.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love_band.jpg" alt="paulo almeida - love in motion-band" class="wp-image-26486" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love_band.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love_band-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_love_band-768x307.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">paulo almeida &#8211; love in motion-band</figcaption></figure>



<p>In diesem Zusammenhang bildet Almeidas langjährige Verbindung zum brasilianischen Komponisten Hermeto Pascoal einen roten Faden. Da er an Orten studiert hat, an denen Pascoals Musik im Mittelpunkt stand, und mit Musikern aus dessen Umfeld zusammen-gearbeitet hat, führt Almeida diese Tradition hier fort und bewahrt dabei die Unmittelbarkeit und spirituelle Offenheit, die Pascoals Einfluss auf ihn seit jeher geprägt haben.</p>



<p><strong><em>Love in Motion</em></strong>&nbsp;präsentiert Almeida nicht unter einem einzigen stilistischen Etikett, sondern durch eine fortwährende Auseinandersetzung mit Struktur, Atem und Interaktion. Das Stück vereint brasilianische Wurzeln, einen europäischen Kontext und ein klares Bewusstsein für die eigene Tradition und zeichnet so ein fokussiertes Porträt eines Künstlers, der seine Ausdrucksweise verfeinert, dabei aber stets eng mit ihren Ursprüngen verbunden bleibt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="308" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_.jpg" alt="Paulo Almeida © Yaroslav Monchak" class="wp-image-26487" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_-600x240.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/paulo_almeida_-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Paulo Almeida © Yaroslav Monchak</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Almeida über seine Tracks</h3>



<p><strong>„Burning Skin“</strong>&nbsp;– Ich habe diesen Song in einer Zeit geschrieben, in der ich mit Angstzuständen zu kämpfen hatte, und eines der Symptome war ein brennendes Gefühl auf meiner Haut. Die Melodie ist stark von Hermeto Pascoal beeinflusst, der mich mein ganzes Leben lang inspiriert hat.</p>



<p><strong>„Um Sopro“</strong>&nbsp;– Dieser Song entstand aus der Reflexion darüber, dass das Leben wie ein Atemzug ist – „sopro“ auf Portugiesisch. Die Musik wurde von den Ideen von Malcolm Braff inspiriert, einem Komponisten, mit dem ich auch das Vergnügen hatte, zusammenzuspielen.</p>



<p><strong>„Lembranças do Boi“</strong>&nbsp;– Dieses Stück wurde von der brasilianischen Kulturbewegung „Boi do Maranhão“ sowie vom Impressionismus inspiriert, bei dem Rhythmus und Melodie manchmal die Rollen tauschen.</p>



<p><strong>„Nenhum Talvez“</strong>&nbsp;(Hermeto Pascoal) – Dieser Song wurde erstmals von Miles Davis aufgenommen, nachdem er Hermeto Pascoal kennengelernt hatte. Da Hermetos Musik mich tief geprägt hat, habe ich ihn zu seinen Ehren aufgenommen und die wunderbare Schweizer Sängerin Lisette Spinnler eingeladen, mich dabei zu begleiten.</p>



<p><strong>„Wintermorgen“</strong>&nbsp;– An einem Wintermorgen während der Entstehungszeit des Albums kam mir diese Melodie auf einmal in den Sinn. Ich schickte sie an Lorenzo Vitolo, um zu erfahren, wie er sie harmonisch umsetzen würde, und so begann unsere erste Zusammenarbeit.</p>



<p><strong>„Resilienz“</strong>&nbsp;– Dieses Stück entstand in einer Zeit, in der ich über die Jahreszeiten in Europa nachdachte. Da ich aus Brasilien stamme, war der Winter etwas Neues für mich und erforderte Widerstandsfähigkeit. Ich habe diesen Gedanken auch mit Claude Monets „Les Nymphéas“ verglichen – in der Überzeugung, dass ein Musikstück, genau wie diese Gemälde, bei jeder Aufführung ein neues Licht auf sich werfen kann.</p>



<p><strong>„Saudade“&nbsp;</strong>– „Saudade“ ist eines der schönsten Wörter im brasilianischen Portugiesisch, und es lässt sich nur schwer genau übersetzen. Ich habe diesen Song in einem nachdenklichen Moment geschrieben, als ich Heimweh nach meiner Heimatstadt, meinen Freunden und meiner Familie hatte.</p>



<p><strong>„Ipê“&nbsp;</strong>– Ipê ist der indigene Name eines brasilianischen Baumes und eine der ältesten Kompositionen auf diesem Album. Für dieses Stück habe ich den großen Meister und Freund Jorge Rossy eingeladen, mit uns zu spielen.</p>



<p><strong>„Saci“&nbsp;</strong>– Saci ist eine legendäre Figur der brasilianischen Kultur – ein einbeiniger Schelm, der durch den Wald hüpft und ihn beschützt. Dieser Song versucht, diesen Geist einzufangen. Im zweiten Teil habe ich mich stark von Paul Motian inspirieren lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">TRACKS </h3>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">1. Burning Skin&nbsp;4.37<br>2. Um Sopro&nbsp;6.46<br>3. Lembranças do Boi&nbsp;5.23<br>4. Nenhum Talvez&nbsp;5.50<br>5. Winter Morning&nbsp;5.15<br>6. Resilience&nbsp;4.19<br>7. Saudade&nbsp;2.12<br>8. Ipê&nbsp;5.52<br>9. Saci&nbsp;5.12</p>



<p>All compositions by Paulo Almeida, except&nbsp;„Nenhum Talvez“ from&nbsp;Hermeto Pascoal and&nbsp;„Winter Morning“ in partnership with&nbsp;Lorenzo Vitolo.<br>Produced by Paulo Almeida.<br>Recorded by Guillem Salles at Jazz Campus in Basel in April 2025. Mixed and mastered by Thiago Monteiro.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über Paulo Almeida</h3>



<p>Paulo Almeida ist ein brasilianischer Schlagzeuger, Perkussionist und Komponist, der in Basel lebt. In den letzten zehn Jahren hat er sich als unverwechselbare Stimme in der brasilianischen Instrumentalmusikszene etabliert, indem er afro-brasilianische Rhythmen mit einem sehr melodischen Ansatz am Schlagzeug verbindet. Er begann seine musikalische Ausbildung in São Paulo und setzte sie später am Konservatorium von Tatuí fort, wo er sowohl klassische als auch populäre Musik studierte und auf zahlreichen Festivals spielte. </p>



<p>Als Instrumentalist ist Almeida weltweit bei bedeutenden Festivals und in Jazzclubs aufgetreten und hat mit Künstlern wie Hermeto Pascoal, Dhafer Youssef, Guillermo Klein, Lionel Loueke, Wolfgang Muthspiel, Jorge Rossy, Anat Cohen, Ralph Alessi, Filó Machado und Leny Andrade zusammengearbeitet. Neben seiner Tätigkeit als Bandleader unterrichtet er am Jazzcampus Basel und ist weiterhin in einer Vielzahl von Projekten in ganz Europa aktiv. Zu seiner Diskografie als Bandleader zählen „Constatações“ (2013), „Corpo e Alma“ (2017), „Parceria“ (2017), „Unity – Live at Bird’s Eye Jazz Club“ (2020) und „Oferenda“ (2023).</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>jazzreportagen.com: </strong>Der brasilianische Schlagzeuger Paulo Almeida verbindet auf seinem Album <em>Love in Motion</em> seine rhythmischen Wurzeln mit einem gesanglich geprägten Kompositionsstil, bei dem das Schlagzeug weniger als Taktgeber, sondern vielmehr als melodisches, farbenreiches Instrument im fließenden Zusammenspiel mit seiner Band fungiert. Hörenswert!</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Reverso &#8211; Between Two Silences</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/reverso-between-two-silences/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 18:17:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinter ihrer scheinbaren Einfachheit verbirgt sich eine emotionale Mehrdeutigkeit und eine stille Radikalität, die sich noch immer...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="470" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso.jpg" alt="Reverso - Between Two Silences" class="wp-image-26368" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso-600x366.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso-768x469.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reverso &#8211; Between Two Silences</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Ryan Keberle</strong> – Trombone<br><strong>Frank Woeste</strong> – Piano<br><strong>Vincent Courtois</strong> – Cello</p>



<h2 class="wp-block-heading">Poesie, Absurdität und Provokation</h2>



<p><strong>Reverso </strong>haben am 2. Februar ihr neues Album <strong><em>Between Two Silences</em></strong> angekündigt, das am 27. März 2026 via <strong>Alternate Side Records </strong>erscheint. Parallel zur Ankündigung gibt es mit <strong><em>Café des fantômes mélancoliques</em></strong> die erste Singleauskopplung zu hören.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="813" height="407" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band2.jpg" alt="Reverso - Between Two Silences" class="wp-image-26370" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band2.jpg 813w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band2-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band2-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 813px) 100vw, 813px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reverso</figcaption></figure>



<p>Gab es jemals einen anderen Komponisten in der westlichen klassischen Musik, der gleichzeitig so bewundert und missverstanden wurde wie Erik Satie? Zu seiner Zeit galt er als Exzentriker – ein Image, das er als langhaariger Bohemien mit Zylinder und Gehrock selbst pflegte –, doch heute wird Satie als innovativer Querdenker angesehen, als Künstler, der den Weg für die musikalische Postmoderne, den Minimalismus und sogar die Ambient-Musik ebnete. Sein Einfluss reicht über seine Zeitgenossen und Protegés hinaus und umfasst so unterschiedliche Künstler wie John Cage, John Adams, Brian Eno und Gary Numan.</p>



<p><em>„Saties Musik zeichnet sich durch eine seltene Balance zwischen Klarheit und Geheimnis aus“</em>, sagt der französische Pianist <strong>Frank Woeste</strong>, Gründungsmitglied des einzigartigen transatlantischen <em>Trios Reverso</em>, dessen neues Album <em>Between Two Silences</em> eine Hommage an diesen einzigartigen und geheimnisvollen französischen Komponisten ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Scheinbaren Einfachheit</h3>



<p>„Hinter ihrer scheinbaren Einfachheit verbirgt sich eine emotionale Mehrdeutigkeit und eine stille Radikalität, die sich noch immer modern anfühlt“, sagt Woeste. „Seine Ablehnung von Überfluss, sein trockener Humor und seine Distanz zur romantischen Grandiosität finden bei mir starken Anklang. Seine Musik wirkt sowohl intim als auch konzeptionell kühn, frei von Schnörkeln und doch voller Persönlichkeit.“ Es ist keine Überraschung, dass Reverso – Woeste, der amerikanische Posaunist <strong>Ryan Keberle</strong> und der französische Cellist <strong>Vincent Courtois</strong> – sich für Satie interessieren. Die charakteristische Albumreihe der Band, die den großen französischen Konzertkomponisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts gewidmet ist, hat zuvor bereits Maurice Ravel und dem Kollektiv Les Six Tribut gezollt – die alle tief von Satie inspiriert waren.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band.jpg" alt="Reverso - Between Two Silences" class="wp-image-26369" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/03/reverso_band-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Reverso</figcaption></figure>



<p><strong>Tracklist</strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Le chat qui mangeait des nuages</strong> – Frank Woeste – 5:51<br><strong>Danse des horloges sans aiguilles</strong> – Frank Woeste – 4:58<br><strong>Désespoir agréable</strong> – Vincent Courtois – 3:37<br><strong>Origins of the Unseen</strong> – Ryan Keberle – 5:57&nbsp;<br><strong>Café des fantômes mélancoliques</strong> – Frank Woeste – 4:17<br><strong>Espanana</strong> – Collectively Improvised &#8211; :57<br><strong>Valse des chapeaux sans tetes</strong> – Frank Woeste – 4:41<br><strong>Gyrostride </strong>– Ryan Keberle – 5:03<br><strong>After Last</strong> – Ryan Keberle – 5:18<br><strong>Choral Hypocrite</strong> – Vincent Courtois – 3:53<br><strong>Le Tango des ombres oubliées </strong>– Frank Woeste – 3:57</p>



<p>Produced by Ryan Keberle, Frank Woeste, and Vincent Courtois<br>Recorded on December 13 and 14, 2024 at Studio Sextan in Paris, France<br>Engineered, Mixed and Mastered in February 2025 by Erwan Boulay in Paris, France<br>Artwork and Design: David Stith<br>Photography: Maxime de Bollivier</p>



<p>Zwei Singles wurden bereits veröffentlicht. Diese Links bringen sie zu den <strong><em>Youtube-Videos</em></strong>: <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZwCKB3K-jjo">Café des fantômes mélancoliques</a> </strong>und <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=kE2pqB7Bd34">Danse des horloges sans aiguilles</a></strong></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>jazzreportagen.com</strong>: Erik Saties Geist lebt in den Kompositionen der drei Musiker wieder auf. Ihre eigenwillige Instrumentierung ist ein Genuss   </p>



<p></p>
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		<title>DEUTSCHER JAZZPREIS 2026 – Die Nominierten</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/deutscher-jazzpreis-2026-die-nominierten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 05:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Jazzpreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Deutsche Jazzpreis 2026 prämiert herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen im zeitgenössischen Jazz. Die diesjährige...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/DeutscherJazzpreis_770.jpg" alt="Deutscher Jazzpreis" class="wp-image-13636" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/DeutscherJazzpreis_770.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/DeutscherJazzpreis_770-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/DeutscherJazzpreis_770-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/DeutscherJazzpreis_770-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Nominierten für die 6. Ausgabe des Deutschen Jazzpreises wurden bekanntgegeben</h2>



<p>Rund 1.200 Einreichungen, 30 Jurymitglieder und 22 Kategorien markieren die Dimension der diesjährigen Ausgabe. In einem mehrstufigen Verfahren wählte die international besetzte Fach- und Sonderjury Künstler:innen, Produktionen, Festivals, journalistische Leistungen und Projekte der Musikvermittlung aus, die 2026 ins Rennen um die Auszeichnungen gehen.</p>



<p>Der Deutsche Jazzpreis prämiert herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen im zeitgenössischen Jazz. Die diesjährigen Nominierungen stehen für die stilistische und personelle Vielfalt der Szene.</p>



<p>Über die Auswahl entschied eine <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/deutscher-jazzpreis-2026-vorstellung-der-fach-und-sonderjury/">25-köpfige Fachjury</a></strong>, ergänzt durch fünf Mitglieder einer Sonderjury, die eigens für die Kategorie Komposition/Arrangement berufen wurde. Gemeinsam bringen sie Perspektiven aus künstlerischer Praxis, Journalismus, Wissenschaft und Kulturorganisation ein. Ihre Arbeit folgt klar definierten Kriterien und einem transparenten Verfahren – mit dem Ziel, künstlerische Qualität ebenso zu würdigen wie gesellschaftliche Relevanz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bedeutung einer Nominierung und Auszeichnung</h3>



<p>Die Bedeutung einer Nominierung und Auszeichnung beschreibt die Preisträgerin 2025, Sera Kalo: <em>„Nominiert zu sein war für mich eine Erinnerung daran, dass all die Arbeit, die Risiken und die schlaflosen Nächte zählen. Als Künstlerin, die sich zwischen Genres und Communities bewegt, hat es mich tief berührt, im Jazzkontext gesehen zu werden. Der Deutsche Jazzpreis kann ein Katalysator sein. Für Aufmerksamkeit, Ressourcen und Legitimität und sendet ein starkes Signal, dass Innovation und kulturelle Relevanz ins Zentrum des Jazz gehören.&#8220;</em></p>



<p>Im nächsten Schritt wählt die Hauptjury aus dem Kreis der Nominierten die Preisträger:innen 2026 aus. Vergeben werden 22 Auszeichnungen, jeweils dotiert mit 12.000 Euro. Auch die weiteren Nominierten werden gewürdigt und erhalten ein Nominierungsgeld in Höhe von 4.000 Euro.</p>



<p>Die Verleihung des Deutschen Jazzpreises findet am 25. April 2026 im Congress Centrum Bremen statt. Im Jubiläumsjahr der <strong><a href="https://jazzahead.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">jazzahead!</a></strong>, die seit 20 Jahren als internationale Plattform der Jazz-Branche gilt. Moderiert wird der Abend von Thelma Buabeng und Götz Bühler. Als erster Live Act ist das Moses Yoofee Trio bestätigt. Weitere musikalische Beiträge werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Tickets sind über den offiziellen Ticketpartner <strong><a href="https://rausgegangen.de/events/preisverleihung-deutscher-jazzpreis-2026-0/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rausgegangen </a></strong>erhältlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Nominierungen für den Deutschen Jazzpreis 2026 im Überblick:</h3>



<h3 class="wp-block-heading">KÜNSTLER:INNEN</h3>



<p><strong>Vokal</strong><br>Almut Kühne I Christina Wheeler I Theo Bleckmann I Zuza Jasinska</p>



<p><strong>Holzblasinstrumente</strong><br>Camila Nebbia I Peter Ehwald I Regis Molina I Tobias Delius</p>



<p><strong>Blechblasinstrumente</strong><br>Carina Khorkhordina I Lina Allemano I Matthias Lindermayr I Sebastian Studnitzky</p>



<p><strong>Piano/Tasteninstrumente</strong><br>Masako Ohta I Olga Reznichenko I Svetlana Marinchenko I Szabolcs Bognár (Àbáse)</p>



<p><strong>Saiteninstrumente</strong><br>Emily Wittbrodt I Maria Reich I Robert Lucaciu I Roman Klobe</p>



<p><strong>Schlagzeug/Perkussion</strong><br>Evi Filippou I Ludwig Wandinger I Lukas Akintaya (Adeolu) I Mariá Portugal</p>



<p><strong>Großes Ensemble des Jahres</strong><br>Fabia Mantwill Orchestra I Gellért Szabó&#8217;s Ideal Orchestra I Luise Volkmann &amp; Été Large I MEMENTO ODESA</p>



<p><strong>Großes Ensemble des Jahres international</strong><br>MARTIN STREULE ORCHESTRA I Maria Faust Sacrum Facere I Metropole Orkest I Webber/Morris Big Band</p>



<h3 class="wp-block-heading">AUFNAHME/PRODUKTION</h3>



<p><strong>Album des Jahres</strong><br><em>a reflection distorts over water</em> – Camila Nebbia ft. Marilyn Crispell and Lesley Mok I <em>Bring A Friend</em> – Phil Donkin I <em>IN.SIGHT</em> – Fabia Mantwill Orchestra I <em>Start/Stop</em> – Tobias Hoffmann Trio</p>



<p><strong>Debüt-Album des Jahres</strong><br><em>Zen Garden</em> – Max Treutner I <em>MYT</em> – Moses Yoofee Trio I <em>Causes of Imagination</em> – Shogo Seifert’s RAUKE I<em>Untold Stories</em> – YÆLLEE</p>



<p><strong>Rundfunkproduktion des Jahres</strong><br><em>Beata Viscera</em> – Daniel García Trio &amp; NDR Vokalensemble I Jonas Sorgenfrei Quintet Live I <em>The Stories We Tell </em>– Luise Volkmann &amp; Été Large I <em>Enso: On the withered tree a flower blooms</em> – Stefan Schönegg</p>



<p><strong>Album des Jahres international</strong><br><em>Gadabout Season</em> – Brandee Younger I <em>My Life Matters</em> – Johnathan Blake I <em>Nilam</em> – ganavya I <em>Angel Falls</em> – Sylvie Courvoisier &amp; Wadada Leo Smith</p>



<p><strong>Debüt-Album des Jahres international</strong><br><em>Foureign Language</em> – Maurice Storrer I <em>Bringer of Light</em>– Omrum I <em>City Suite</em> – Rin Seo Collective I <em>Invisible Worker</em> – yonglee &amp; the DOLTANG</p>



<h3 class="wp-block-heading">LIVE</h3>



<p><strong>Festival des Jahres</strong><br>54. moers festival I 62. jazzwerkstatt Peitz I A-Minor Festival I Jazzfest Berlin</p>



<p><strong>Live Act des Jahres</strong><br>ENEMY I Filippou &amp; Lucaciu I Fuasi Abdul-Khaliq I hilde</p>



<p><strong>Live Act des Jahres international</strong><br>Johnathan Blake I Kris Davis Trio I Sullivan Fortner I Wadada Leo Smith &amp; Vijay Iyer Duo</p>



<h3 class="wp-block-heading">KOMPOSITION/ARRANGEMENT</h3>



<p><strong>Komposition/Arrangement des Jahres</strong><br><em>Root of a Dream</em> – Anne Mette Iversen I <em>Das Summen meiner Teile</em> – Max Andrzejewski I <em>We Spin Dizzily</em> – Sebastian Gramss I For Alice – Sophia Göken</p>



<p>SONDERPREISE</p>



<p><strong>Journalistische Leistung</strong><br>„Being Hipp – First Lady of European Jazz” – Anna Schmidt I „Radikale Vielfalt: Das Trickster Orchestra” – Babette Michel I „Folge 8: Make Jazz im Pott great again – mit Matthias Spruch” – Christin Latniak, Nadia Aboulwafi I „Musik, die denkt und sich widerspricht – Lesley Mok im Porträt” – Sophie Emilie Beha</p>



<p><strong>Musikvermittlung und Teilhabe</strong><br>Groove Inclusion I Jazz Girls Days I Offene Jazz Haus Schule I YOUNG JAZZ 2025 (Ingolstädter Jazztage)</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Weitere Informationen zu den Nominierten und zur Preisverleihung unter <a href="http://www.deutscher-jazzpreis.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>www.deutscher-jazzpreis.de</strong></a></p>



<p></p>
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		<title>Isabelle Bodenseh &#8211; Dignity</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/isabelle-bodenseh-dignity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 20:04:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es besticht die 5-teilige Suite for Dignity vor allem durch Intimität und Authentizität. Jeder Satz widmet sich einem anderen Aspekt rund um ihre...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="470" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Dignity_Isabelle-Bodenseh.jpg" alt="Dignity – Isabelle Bodenseh" class="wp-image-26022" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Dignity_Isabelle-Bodenseh.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Dignity_Isabelle-Bodenseh-600x366.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/02/Dignity_Isabelle-Bodenseh-768x469.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dignity – Isabelle Bodenseh</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/isabelle-bodenseh/">Isabelle Bodenseh</a></strong> &#8211; Flöten<br><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/thomas-bauser/">Thomas Bauser</a></strong> &#8211; Hammond<br><strong>Johannes Maikranz</strong> &#8211; Gitarre<br><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/lars-binder/">Lars Binder</a></strong> &#8211; Drums</p>



<p>Veröffentlichung Februar 2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intimität und Authentizität</h2>



<p>Dieser gerade veröffentlichte Tonträger der Flötistin <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/isabelle-bodenseh/">Isabelle Bodenseh</a></strong> ist mehr als einfach nur eine Neuerscheinung, Sie ist eine Hommage an die Menschlichkeit und aus gutem Grund auch ihrer Familie gewidmet. Schließlich ist sie auch Mutter einer schwerstbehinderten Tochter, die sie zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn nunmehr seit über 20 Jahren mit viel Engagement und Liebe betreut. Dass dies auch alle Kanäle zu einer würdevollen Grundhaltung und einem ebensolchen Zusammenleben öffnen kann, beweist sie mit „ihrer“ Sprache, mit der Musik! „<em>Für mich persönlich ist das das bedeutsamste, authentischste und aufregendste Album meines Lebens</em>“, sagt sie.<br><br>So besticht die 5-teilige <em><strong>Suite for Dignity</strong></em><strong> </strong>(mit drei Bonusnummern) vor allem durch Intimität und Authentizität. Jeder Satz widmet sich einem anderen Aspekt rund um ihre Tochter Juliette: Begegnungen mit Menschen, Strukturen, Gesetzen. Momente tiefster Verletzung, Verzweiflung und deren mutvolle Überwindung, verwandelt in eine musikalische Reflexion darüber, was Menschenwürde im gelebten Alltag bedeutet – und was sie bedroht. Die Suite wird im <strong><em>Prolog</em></strong> mit schwebenden Phrasen, intoniert mit Bassquerflöte und Hammond, einhergehend mit omnipräsenter Zartheit und Zerbrechlichkeit, eröffnet. Im darauffolgenden <strong><em>Sospeso</em></strong> wird es bereits sonniger und leichter bis in <strong><em>Tempesta</em></strong> der Latin Groove Oberhand gewinnt – kochende Hammond Sounds und quirlige Querflötenexplosionen! <strong><em>Kantilene</em></strong> beginnt mit knisternder Spannung, die in eine fast sakral-ehrfürchtige und zugleich hoffnungsvolle Stimmung überleitet. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Meditative Weite und energiegeladener Höhenflug</h3>



<p>Schließlich rundet Part V –<strong><em>Verve </em></strong>die Suite mit phantasievollen Hammond- und Gitarrenausflügen maßgeschneidert ab – lebendig facettenreicher Flöten-Erzählstil on top! <strong><em>Masha</em></strong> und <strong><em>Fly High</em></strong> spiegeln die Bandbreite dieses Werkes wider: Meditative Weite und energiegeladener Höhenflug. Das Finale mit <strong><em>Juliette – Epilog</em></strong>; nur folgerichtig, denn nicht zuletzt war die Tochter eine maßgebliche Inspirationsquelle für dieses Album. Die eingespielten Sprachfetzen deuten an worum es geht: Mit geschärfter Wahrnehmung Vorurteile zu überwinden &#8211; für ein liebevolles und würdiges Miteinander! Musikalisch werden Räume geöffnet, die genügend Platz lassen für eigene Gedankenreisen; mit offenen Akkorden, harmonisch mit dissonanten Verweilstellen, die darauf hinweisen könnten, das anzunehmen, was ist.</p>



<p>Summa summarum lässt sich konstatieren, dass die Flötistin, wie in ihren anderen Alben, authentisch und überzeugend rüberkommt; sagt sie doch selbst: „<em>Ich habe immer offene Antennen und habe oft das Gefühl, durch das Leben zu fließen und dabei aufzusaugen. Ich denke, je nach momentaner Lebenssituation sind das dann wohl auch sehr unterschiedliche Dinge, denn die Themen im Leben verschieben sich ständig“</em>.&nbsp;<br>Sei hier noch erwähnt, dass die Band es hervorragend versteht, die Ideen einer Weltklasse-Flötistin musikalisch so umzusetzen, dass über den Musikgenuss hinaus Momente der Besinnlichkeit, Kontemplation und Lebensfreude entstehen.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/isabelle-bodenseh/"><strong>Isabelle Bodenseh</strong></a></p>



<p></p>
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