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		<title>Die Warner E. Hodges Band im Hirsch in Glems 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2026 17:53:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[zbglems]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>... Die Energie wird noch intensiver als Hodges und seine All Stars mit unheimlichem Drive loslegen. Wie soll es auch anders sein, schon beim ersten...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8312.jpg" alt="Die Warner E. Hodges Band im Hirsch in Glems 2025" class="wp-image-25632" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8312.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8312-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8312-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8312-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Warner E. Hodges Band im Hirsch in Glems 2025</figcaption></figure>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Warner E. Hodges</strong> &#8211; Guitar, Vocals<br><strong>Pontus Snibb</strong> &#8211; Guitar, Vocals<br><strong>Keith Voegele</strong> &#8211; Bass, Vocals<br><strong>Mauro Magellan</strong> &#8211; Drums<br><br>Opening Act: <strong>Sarah Borges</strong> &#8211; Guitar Vocals</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glems, 30.10. 2025</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein „Würzburger aus Tennessee&#8220; rockt den Hirsch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren gehört ein gebürtiger Würzburger (der aber kein Wort „fränkisch“ beherrscht) zum festen Bestandteil des jährlichen Konzertprogramms des Kulturvereins Hirsch in Glems bei Metzingen. Sein Vater war US-Offizier und für kurze Zeit im Frankenland stationiert, kehrte dann aber wieder Anfang der sechziger Jahren mit seiner Familie in die USA zurück. Der in Tennessee aufgewachsene inzwischen&nbsp; 66-jährige Warner gilt laut Musikpresse als ein Gitarrist dem es gelingt die Lücke zwischen Countrymusik und Angus Young (AC/DC) zu schließen. Dementsprechend ist sein Sound kaum in ein Genre eindeutig einzuordnen. Musikkritiker bezeichnen seine Musik als „Cowpunk“ oder „Heavy-Metal-Country“. Die Countrymusik wurde Hodges schon in die Wiege gelegt, waren seine Eltern doch professionelle Country-Musiker die durch die USA tourten und die Truppen auf den Militärbasen unterhielten, nicht selten im Vorprogramm von Johnny Cash.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8328.jpg" alt="Die Warner E. Hodges Band im Hirsch in Glems 2025" class="wp-image-25633" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8328.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8328-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8328-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8328-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Warner E. Hodges Band im Hirsch in Glems 2025</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Drummer zur „Angus-Leidenschaft“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der junge Warner begann mit Schlagzeug, bis er einmal Angus Young  bei einem AC/DC Auftritt sah, der in ihm die Leidenschaft für die Gitarre entfachte und dieser Einfluss ist bis heute in seinen Konzerten eindeutig spürbar. Am Anfang seiner Bühnenkarriere tourte er noch mit seinen Eltern durch die Südstaaten, später trat er in verschiedensten Konstellationen auf. Mit der Alternative Country Band <em>Jason &amp; The Scorchers</em> gehörte er in den 80er und 90er Jahren zu den Pionieren des Cow Punk. Mit <em>Dan Baird &amp; Amp</em> und <em>Homemade Sin</em> hat er während 15 Jahren bis 2019 die Flagge des Southern Rock hochgehalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt versorgt <strong>Warner E. Hodges</strong> mit seiner eigenen Truppe die Bühnen dieser Welt mit reichlich High Energy Rock’n’Roll. auf. Der Gitarrenderwisch aus Nashville hat mit seinen International All Stars ein hochkarätiges Aufgebot um sich geschart. Mit <strong>Mauro Magellan</strong> (Original-Drummer der Georgia Satellites) und <strong>Pontus Snibb</strong> aus Schweden sind zwei alte Kumpels aus Homemade Sin- bzw. Jason and The Scorchers-Zeiten mit dabei. Komplettiert wird das Line-Up mit <strong>Keith Voegele </strong>(ex Bottle Rockets). </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8330.jpg" alt="Die Warner E. Hodges Band im Hirsch in Glems 2025" class="wp-image-25634" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8330.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8330-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8330-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Warner E. Hodges Band im Hirsch in Glems 2025</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Weiblich knackige Countrymusic als Anheizer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem Abend hat Hodges auch einen „Supporting-Act“ dabei. Die Bostoner Gitarristin <strong>Sarah Borges</strong> hatte die ersten dreißig Minuten die „Front of Stage“ für sich, begleitet wurde sie von der Warner E. Hodges Allstar-Band, die viel Schub diesen Auftritt unterlegte. Bereits vor 20 Jahren, wurde die bis heute jung gebliebene Musikerin von der Musikpresse als brillantes Talent im Countryrock bezeichnet. Sie fegt von Beginn an mit überbordender Energie über die Bühne, liefert sich fesselnde Gitarrenduelle mit Hodges und singt sich die Seele aus dem Leib. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier fällt eine klare Einordung des Sounds schwer. Manchmal meint man ein wenig <em>Dolly Parton</em> herauszuhören, Minuten später übernimmt der punkige Gesang der im Stil eines <em>Sid Vicious</em> rüberkommt, das Kommando. Kraftvolle Gitarrenriffs werden mit gefühlvollen Country-Sound vermischt, was die Stimmung bei den knapp 100 Besuchern von Anfang an auf ein gutes Level bringt. Besser hätte man den Abend kaum beginnen können, was auch der sehr gut eingestellten Anlage zu verdanken ist, meist nicht selbstverständlich bei Vorprogrammen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8334.jpg" alt="Die Warner E. Hodges Band im Hirsch in Glems 2025" class="wp-image-25635" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8334.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8334-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/01/Warner_Hodges_8334-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Warner E. Hodges Band im Hirsch in Glems 2025</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die „Freeworld“ wird gerockt und ein Kuss auf die Stirn</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energie wird noch intensiver als Hodges und seine All Stars mit unheimlichem Drive loslegen. Wie soll es auch anders sein, schon beim ersten Riff ist Angus Young irgendwie zumindest zeitweise soundmäßig anwesend. Hodges spielt an diesem Abend alle seine Titel auf seiner „Fender Jazz“ aus den sechziger Jahren und ist in der Lage, das Instrument punkig, „Hendrixlike“, oder countrymäßig klingen zu lassen. Der zweite Mann an der elektrischen Gitarre der Schwede Pontus Snibb brilliert mit fantastischen Solis und ist technisch dem Bandleader leicht überlegen. Mauro Magallan wirbelt mit unfassbarer Vitalität über sein Drumset, was von Hodges mit einem  <em>„I love this Man</em>“ und einem Kuss auf die Stirn des Schlagzeugveteranen gewürdigt wird. Etwas schüchtern und im Hintergrund hält sich Keith Voegele am Bass, der den Unterbau für diesen abwechslungsreichen griffigen Sound legt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Cheap Trick Klassiker „<em>Surrender</em>“ tritt er kurzfristig als Gesangssolist ins Rampenlicht, was er recht solide bewältigt. Nicht die einzige Coverversion des Abends, das aus den frühen Jahren stammende ZZ Top Stück „<em>When my Baby`s blue</em>“ kommt ebenfalls mit einer Warnerschen modifizierten Version um die Ecke. Als dann am Schluss eine knallige Version von AC/DC`s  „<em>Let there be Rock</em>“ rausgehauen wird ist die Stimmung endgültig am Kochen. Übergangslos geht’s über in Neil Youngs „<em>Rockin in a free World</em>“ und die meisten der anwesenden Fans waren wohl beim Erscheinen dieses Songs altermäßig in den Zwanzigern und fühlen sich wie auf einer musikalischen Zeitreise. Bei der letzten Zugabe werden die Gitarrensaiten nicht mehr ganz so strapaziert, umso mehr die Stimmbänder der Hirschbesucher, mit dem amerikanischen John Denver All-time-Hit „<em>Take me home Country Roads</em>“. Wieder mal ein schweißtreibender und denkwürdiger Abend im kultigen Hirsch in Glems. Auf ein Neues im nächsten Jahr!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harald Kümmel</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Rob Tognoni und Band im Hirsch in Glems 2025</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/rob-tognoni-und-band-im-hirsch-in-glems-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 05:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[zbglems]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der australische Bluesrock-Gitarrist Rob Tognoni war wieder mal zu Gast und verwandelte das Wirtshaus binnen kurzem in ein Tollhaus...</p>
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<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Rob Tognoni </strong>– Guitar<br><strong>Rene Stock</strong> – Bass<br><strong>Christian Schöbben</strong> &#8211; Drums</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glems, 24.10.2025</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der „Tasmanische Teufel“ und die feurige Klanggewalt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ab diesem Abend verzückte wieder ein Ausnahmemusiker das Publikum im gut gefüllten Hirsch. Der australische Bluesrock-Gitarrist <strong>Rob Tognoni </strong>war wieder mal zu Gast und verwandelte das Wirtshaus binnen kurzem in ein Tollhaus. Da Tognoni im australischen Tasmanien geboren ist verpasste man ihm, auf Grund seines feurigen und klanggewaltigen Spiel den Spitznamen „<em>der Tasmanischer Teufel</em>“. Tognoni bespielt seit über 35 Jahren die Bühnen dieser Welt (von Hochsicherheitsgefängnissen bis zum Mozarthaus in Wien) und bringt dabei seine Fans immer wieder zum Kochen (nur nicht zum Ausbrechen), genauso wie auch der eine oder andere nachdenkliche Moment in seine Musik einfließt, der im Laufe der vergangenen 22 Jahre auf 20 Alben verewigt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tognoni kann auch in manchen Konzertmomenten ruhig daherkommen, genauso wie die Musikgrößen mit denen er schon die Bühne teilte – wie beispielsweise <em>Peter Green, ZZTOP</em> oder <em>Roy Buchanan. </em>Besonders berühmt machte ihn ein Auftritt. Anlässlich der Hochzeit des dänischen Kronprinzen Frederik und der Australierin&nbsp;Mary Donaldson&nbsp;hatte Rob Tognoni 2004 einen Auftritt auf dem&nbsp;<em>Rock ’n’ Royal Festival</em>&nbsp;in&nbsp;Kopenhagen und dies vor 45.000 Zuschauern im Stadion und 2,5 Millionen Fernsehzuschauern allein in Dänemark. Er spielte die australische Nationalhymne im „<em>Gitarren-Duell</em>“ mit <em>Jacob Binzer</em> von&nbsp;D-A-D, der die dänische Hymne spielte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Melange aus AC/DC, Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner ausgefeilten Spieltechnik kombiniert er klassische Rockelemente und treibende Riffs im Stile eines<em> Angus Young (AC/DC).</em> Sein Feeling auf der Fender Stratocaster erinnert in manchen Momenten an die verstorbenen Gitarrenlegenden <em>Jimi Hendrix </em>und <em>Stevie Ray Vaughan</em>. Man merkt, dass er regelrecht für seine Musik „<em>brennt</em>“ und dass er den Kontakt zu seinem Publikum liebt, was im Hirsch bei dieser niedrigen und kleinen Bühne besonders zu spüren ist. „<em>Ich liebe meine Mitmenschen, aber ich lasse mich immer von dem leiten was in mir brennt und an die Oberfläche kommen muss. Freiheit ist nicht nur ein Wort, dass man sich merken muss, sondern ein Lebensstil“</em>, so Tognoni in einem Interview, und nichts anderes transferiert der australische Gitarrist an diesem Abend. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tognoni zeigt sich gut gelaunt, scherzt mit dem Publikum und lässt es bei Stücken wie „<em>Bad Girl</em>“ oder „<em>Drink Jack Boogie</em>“ richtig krachen. Energiegeladen, explosiv und mit dem ihm eigenen Stehvermögen, gönnt er sich und seiner Gitarre keine Pause. Da bleibt auch seinen Begleitmusikern <strong>René Stock </strong>am Bass und <strong>Christian Schöbben</strong> an den Drums nichts anderes übrig, als das Tempo bis zur Pause, die nach 50 Minuten ansteht, mitzugehen<strong><u>.</u></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die „Coverversion-Schublade“ und „Sexy-Time“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem das Publikum und Band sich in der zwanzigminütigen Pause etwas abgekühlt haben, braucht es nur wenige Minuten bis das Feuer im Hirsch wieder lichterloh brennt. Unvermindert verbreitet der Australier gute Laune mit seinen Scherzen zwischen Songs und der von ihm augenzwinkernd angekündigten „<em>Sexy Time“</em>, die daraus besteht, dass Tognoni während seines Spiels sich seines schicken Hemdes nahezu entledigt und dem Publikum scherzhaft seinen zugegebener Weise nicht ganz dem Ideal eines gymgestählten Bodies entsprechenden Körper offenbart. Diese kleine Einlage lenkt aber nur kurz von dem musikalischen Feuerwerk ab, dass Tognoni im zweiten Teil des Abends abbrennt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man spürt, dass Tognoni wohl keine Lust darauf hat, auch nur einen Zuhörer enttäuscht nach Hause gehen zu lassen. Als Sahnestücke sozusagen, öffnet der Meister dann noch die Coverversions-Schublade und fügt dem Programm zur Freude aller mit <em>„Brown Sugar“, „Whisky In The Jar“, „Baby Please Dont Go“, „Hey Joe“</em> und dem <em>Rory Gallagher </em>Klassikers <em>„Shadowplay“,</em> auch noch ein paar spezielle Versionen seiner Lieblingssongs hinzu. Kurz, Rob Tognoni lieferte ein tolles Konzert ab und bot dem Publikum eine tolle, mitreißende und rundum gelungene Show. Exakt das, was man von diesem Abend verlangen konnte</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harald Kümmel</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>z.b.Glems &#8211; Maultaschen, Schnitzel und Bluesrock</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/z-b-glems-maultaschen-schnitzel-und-bluesrock-a-la-carte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 12:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Clubs]]></category>
		<category><![CDATA[zbglems]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche der Stars lassen es sich nicht  nehmen, jedes Jahr den Hirsch zu einem festen Termin in ihrem Tourprogramm zu machen. So zum Beispiel...</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="470" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/11/zbglems_logo.jpg" alt="Kulturverein z.B.Glems" class="wp-image-25048" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/11/zbglems_logo.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/11/zbglems_logo-600x366.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/11/zbglems_logo-768x469.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kulturverein z.B.Glems</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Blues und Rock mit Musiklegenden in Wohnzimmeratmosphäre</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Glems, ein verschlafenes Dörfchen am Rande der Alb, fünf Autominuten von „<em>Outlet-City</em>“ Metzingen entfernt. Normalerweise würde von dem 1000 Seelen-Dorf kaum jemand Notiz nehmen, wäre da nicht das „<em>Wirtshaus</em>“ Hirsch mitten im Ort an der Durchgangsstraße. Diese altehrwürdige Örtlichkeit hat sich in den letzten Jahren zu einem Pilgerort für Musikliebhaber, im speziellen für Blues und Rockfans entwickelt. Seit nun über 30 Jahren managt <strong>Walter Dieterle</strong> diese ganz besondere Location. Er hat dabei ein großes Team von ehrenamtlichen Helfern hinter sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es würde den Rahmen sprengen, aufzuzählen welche Musiklegenden hier schon diese kleine Bühne betreten haben. <em>Albert Lee, Ian Matthews, Focus, Fairport Convention, Mountain, Birth Control</em> oder <em>Georg Danzer,</em> nur um einige zu nennen. Manche der Stars lassen es sich nicht&nbsp; nehmen, jedes Jahr den Hirsch zu einem festen Termin in ihrem Tourprogramm zu machen. So zum Beispiel <em>Aynsley Lister, Martin Turners Wishbone Ash, </em>die<em> Band of Friends </em>(Ex-Band von<em> Rory Gallagher</em>) oder die legendäre Rhythm`and Blues Combo <em>Supercharge</em>, die seit über 10 Jahren stets zwischen Weihnachten und Neujahr im Hirsch kräftig in die Hörner bläst. Auf die Frage hin, warum denn die Bands immer wieder in dieses kleine ca.150 Zuschauer fassende „<em>Blues-Rock-Wohnzimmer</em>“ kommen, antwortet Dieterle: <em>„Es ist eben diese ganz besondere Atmosphäre hier und zudem kenne ich die meisten Musiker seit vielen Jahren persönlich.“</em></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/11/Walter_Dieterle_1903_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Walter Dieterle mit Harald Kümmel 2025" class="wp-image-25047" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/11/Walter_Dieterle_1903_C_Rainer_Ortag.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/11/Walter_Dieterle_1903_C_Rainer_Ortag-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/11/Walter_Dieterle_1903_C_Rainer_Ortag-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2025/11/Walter_Dieterle_1903_C_Rainer_Ortag-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Walter Dieterle mit Harald Kümmel 2025</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Gediegene Kulinarik, Pub-Quiz, Kabarett und ein Förderpreis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Grund des jahrzehntelangen Engagements erhielt der Kulturverein z.B.Glems den vom Bundesministerium für Kultur und Medien unterstützten Förderpreis „APPLAUS“, der unabhängige Veranstalter im Kulturbereich auszeichnet. Es ist ja nicht nur das musikalische Programm, das den Hirsch so besonders macht, auch die Speisekarte lässt sich sehen. Die Schnitzel- und Maultaschenesser kommt hier ebenso auf ihre Kosten wie die Vegetarier und die Veganer. Das ganze bevorzugt mit lokalen Zutaten und viel Liebe zubereitet. Zudem kann man neben einheimischen Bieren, auch ein englisches Brown Ale vom Fass oder diverse Whiskysorten von der britischen Insel konsumieren. Dies wissen auch die Musiker zu schätzen, wie zum Beispiel die britische A-Capella-Band „<em>Flying Pickets</em>“ die ganz aus dem Häuschen waren, als ihnen die Hirsch Küche Spaghetti kredenzte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Erfolgsrezept ist auch, dass Dieterle ganz klare Richtlinien hat. Bei keinem Konzert darf der Eintrittspreis 25 € überschreiten, keine Knebel-oder Festverträge und die Musiker werden in ortsnahen gemütlichen Hotels untergebracht. Die Gage ist mit dem Einnahmen aus den Eintrittsgeldern verknüpft. Für Starallüren und Sonderbehandlungen, die das Management der Bands meinen manchmal einfordern zu müssen, hat Walter Dieterle auch kein Verständnis. Besondere Getränke, Schnittchen mit ausgewählten Aufstrichen und Ähnliches, streicht er einfach weg. Wer dann nicht auftreten will? Dieterle zuckt mit den Schultern, &#8222;<em>der soll halt dann fortbleiba, isch aber bisher no net vorkomme</em>&#8222;, antwortet der Schwabe ganz pragmatisch. Nahezu 400 Mitglieder des Kulturvereins beweisen, dass dieses Konzept funktioniert und der Hirsch seit vielen Jahren eine Institution im Kulturbereich in der Region ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harald Kümmel</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Unser Konzertbericht <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/rob-tognoni-und-band-im-hirsch-in-glems-2025/">von Rob Tognoni und Band im Hirsch in Glems</a></strong></p>



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