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		<title>Lawrence Fields Supersonic Trio im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 12:19:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er erwähnt auch Herbie Hancock als eines seiner Vorbilder, und dies ist nicht zu überhören, wenn er in die Tasten seines E-Pianos greift. Da wird es dann...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields-supersonic-trio-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/">Lawrence Fields Supersonic Trio im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Lawrence Fields</strong> (p)<br><strong>Kyle Miles</strong> (b)<br><strong>Ele Howell</strong> (dr)</p>



<p>Stuttgart, 14.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Statt Computer-Nerd Klaviertalent</h2>



<p>Es hätte nicht viel gefehlt, dann wäre aus dem jungen <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields/">Lawrence Fields</a></strong> ein „Computer-Nerd“ geworden, waren doch die Interessen in seiner Jugend mehr in der Computerwelt, im Sport und in anderen Freizeitaktivitäten angesiedelt. Nachdem er eine gewissen Frustration in dieser Welt verspürte, wandte er sich doch der Musik zu und fasste Fuß in der lokalen Jazzszene. Er gründete 2002 ein Klaviertrio und studierte bis 2008 am Berkley College of Music in Boston. Anschließend ging er mit Jazzgrößen wie Christian McBride und Branford Marsalis auf Tour. Schon früh entwickelte auf Grund seiner Erfahrungen einen ausdrucksstarken persönlichen Sound. Gleich zu Beginn des Abends im Bix dominiert er mit seiner blitzschnellen Klaviertechnik die Bühne, bevor seine Mitspieler sich nach Minuten dazu gesellen.</p>



<p><strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/kyle-miles/">Kyle Miles</a></strong> am Bass ist Absolvent des Berklee College of Music und schon lange mit den New Yorker Musikerperönlichkeiten seiner Generation unterwegs. Auch Marcus Strickland, Keyon Harrold und Meshell Ndegeocello gehören dazu. Der gebürtige Kalifornier <strong>Ele Howell</strong> am Drumset hat sich inzwischen in der New Yorker Jazzszene einen Namen als junger aufstrebender Schlagzeuger gemacht und mit Basslegende Stanley Clarke und John Coltranes Sohn Ravi zusammen musiziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geschichten am Klavier und über das „Abenteuer Deutsche Bahn“</h3>



<p>Nicht nur am Klavier kann Fields Geschichten erzählen, auch in den Pausen zwischen den Stücken erzählt der inzwischen 43-jährige ausschweifend über seinen musikalischen Werdegang und darüber wie schön es ist mit seinen Freunden Kyle und Ele auf der Bühne zu stehen um ihre moderne Version von Jazz, gepaart mit Folk, Hip-Hop und Improvisationen zu präsentieren. Um nochmal auf seine Geschichten zurückzukommen, besonders beeindruckt hat ihn in Deutschland auf seiner letzten Tournee „<em>the Adventure Deutsche Bahn</em>“, was natürlicherweise viele Lacher und Zustimmung erzeugte. Doch in diesem Jahr sei die Bahn gnädig gewesen und noch ein Unterschied den er hervorhebt ist, dass das BIX im Gegensatz zu seinem letzten Auftritt vor einigen Jahren um ein Vielfaches besser besucht ist.</p>



<p>Er erwähnt auch Herbie Hancock als eines seiner Vorbilder, und dies ist nicht zu überhören, wenn er in die Tasten seines E-Pianos greift. Da wird es dann schon mal funkig, rasant und in fortschreitenden musikalischen Bögen weiter hochkonzentriert bis zum Ende des Stückes. Anfangs dominiert das Spiel von Fields eindeutig die Szenerie, Bass und Drumming sind eher eine traumwandlerisch sichere Untermalung, aber mehr und mehr ist nach einiger Zeit eine virtuose Interaktion des Trios hörbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Groove-basierte Klänge aus Vergangenheit und Gegenwart</h3>



<p>Das Supersonic-Trio vermengt R&amp;B Element aus der Vergangenheit mit modernen Klängen aus der Gegenwart, was durchaus reizvoll ist, aber wenig prägnante Soundkanten hat. Etwas zu geschliffen kommt das Spiel der Drei rüber, musikalische Nettigkeiten, die nicht wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen. Allein die beiden virtuos gestalteten Drumsolos von Howell begeistern das Publikum und heben sich vom Rest der musikalischen Darbietung ab. Das Basssolo von Miles ist technisch recht gut, aber wie vieles an dem Abend zu „brav“.</p>



<p>Sanfte Klänge und groove-basierte Klänge stehen im Wechselspiel zu einander, fein dargeboten, aber eben ohne große Prägnanz. Gegen Schluss nimmt der Konzertabend doch nochmal Tempo auf, fast schon rockig mit treibendem Rhythmus und der anfangs beschrieben blitzschnellen Klaviertechnik von Fields, fügt sich das alles zu einem nahtlosen Ganzen zusammen. Und so endet ein gutes, zum Schluß hin überragendes, Konzert mit einer kraftvollen Zugabe.</p>



<p>Harald Kümmel</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields/"><strong>Lawrence Fields</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/kyle-miles/"><strong>Kyle Miles</strong></a></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields-supersonic-trio-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/">Lawrence Fields Supersonic Trio im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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		<title>Lawrence Fields</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 10:27:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lawrence Fields im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields/">Lawrence Fields</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Unser Konzertbericht: <a href="https://www.jazzreportagen.com/lawrence-fields-supersonic-trio-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/"><strong>Lawrence Fields Supersonic Trio im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</strong></a></p>



<p></p>
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		<title>Michael Wollny &#038; Émile Parisien bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny-emile-parisien-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterhaus Stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben Schneller, Höher und Weiter erinnert die Dramaturgie jedoch auch an Filmszenen mit Stimmungen, die tief unter die Haut gehen. Das ist...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny-emile-parisien-bei-den-theaterhaus-jazztagen-2026/">Michael Wollny &amp; Émile Parisien bei den Theaterhaus Jazztagen 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Michael Wollny</strong> (Piano)<br><strong>Émile Parisien</strong> (Sopransaxophon)</p>



<p>Stuttgart. 28.3.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Brüder im Geiste</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Zwei Brüder im Geiste runden den ersten Abend der 36. Theaterhaus Jazztage ab &#8211; Spielfreude und Klangkunst par excellence</h4>



<p>Mit einem fast feierlichen Intro startet zu vorgerückter Stunde der zweite Akt eines Doppelkonzertes, nachdem Joachim Kühn und seine Young Lions die Bühne geräumt hatten. Nach <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny/">Michael Wollny</a></strong> hatte <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/emile-parisien/">Émile Parisien</a></strong>, das Sopransax unter den Arm geklemmt, die Bühne betreten. Lediglich ein Soprano? Mancher Besucher befürchtete wohl Langeweile, die mangelnde Vielfalt des Instrumentariums betreffend. Weit gefehlt! Nach kurzer Zeit spielt Parisien exzessive Licks und wippt auf seinem Barhocker, als wolle er abheben wie ein Vogel. Er behält Bodenhaftung, doch seine High Notes, die auf dem Soprano besonders schwer zu spielen sind, begeben sich in luftige Höhen und erinnern tatsächlich an Vogelgezwitscher.</p>



<p>Dazu Wollnys Klaviersaitenbegleitung. Aus einer zärtlichen Verspieltheit entwickelt sich ein rhythmischer Sturm und schließlich halsbrecherisch schnelle Unisoni. Dem folgt eine frühlingshafte Aufbruchstimmung. Die Stücke werden lang und länger und dennoch kommt keine Sekunde Langeweile auf. Die Beiden versprühen Energie bis zum Anschlag. Wollny scheint Tintenfischtentakel zu besitzen – acht Arme mit jeweils fünf Fingern und Saugnäpfe, die ihn mit dem Piano verschmelzen lassen. Wie sonst kann man so viele Noten in kürzesten Sequenzen spielen?!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ihm haben wir viel zu verdanken</h3>



<p>Seinem Vorgänger Joachim Kühn zu Ehren gibt es diese Nummer. „<em>Ihm haben wir viel zu verdanken</em>“, lässt er das Publikum wissen, sowie dass sich die beiden Musiker einst bei einem Festival in Südkorea kennengelernt hatten, wohin sie bereits am folgenden Tag wieder abheben wollten. „<em>We give him all our Love and passion!</em>“, fügt Parisien in Richtung Kühn noch anerkennend hinzu. Dann geht erneut die Post ab. Mit brillanter Phrasierung und gestochen scharfer Intonation scheint Parisien jede Note körperlich mitzuerleben, was später in fast turnerischen Einlagen mündet.</p>



<p><em>„Das Duo steht für radikale Präsenz und ein breites Spektrum an Einflüssen“</em> ist im Ankündigungsflyer zu lesen. Neben Schneller, Höher und Weiter erinnert die Dramaturgie jedoch auch an Filmszenen mit Stimmungen, die tief unter die Haut gehen. Das ist zweifelsohne hohe Kunst, die da dem Publikum geschenkt wird. Komplexe Kompositionen mit unglaublicher Raffinesse; Jazzerherz, was willst du mehr?! Es bleibt am Ende nicht bei einer frenetisch geforderten Zugabe; erst mit einer sanft und melancholisch verjazzten bretonischen Volksweise darf das Duo von Bord.</p>



<p>Bernd Epple</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-wollny/"><strong>Michael Wollny</strong></a></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/emile-parisien/"><strong>Emile Parisien</strong></a></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verleihung des Deutschen Jazzpreis 2026 in Bremen</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/verleihung-des-deutschen-jazzpreis-2026-in-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 17:01:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Jazzpreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren bei der Preisverleihung in Bremen dabei. Unser Bericht mit vielen Fotos folgt, die Namen der PreisträgerInnen sehen sie hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/verleihung-des-deutschen-jazzpreis-2026-in-bremen/">Verleihung des Deutschen Jazzpreis 2026 in Bremen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Deutscher_Jazzpreis_1627_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Verleihung des Deutschen Jazzpreis 2026 in Bremen" class="wp-image-26719" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Deutscher_Jazzpreis_1627_C_Rainer_Ortag.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Deutscher_Jazzpreis_1627_C_Rainer_Ortag-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Deutscher_Jazzpreis_1627_C_Rainer_Ortag-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Deutscher_Jazzpreis_1627_C_Rainer_Ortag-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Verleihung des Deutschen Jazzpreis 2026 in Bremen</figcaption></figure>



<p>Bremen, 25.4.2026</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Preisträger:innen</h2>



<p>Wir waren bei der Preisverleihung in Bremen dabei. Unser Bericht mit vielen Fotos folgt, die Namen der Preisträger:innen sehen sie hier:</p>



<h3 class="wp-block-heading">KÜNSTLER:INNEN</h3>



<p><strong>Vokal:</strong> Christina Wheeler<br><strong>Holzblasinstrumente: </strong>Peter Ehwald<br><strong>Blechblasinstrumente: </strong>Lina Allemano<br><strong>Piano/Tasteninstrumente:</strong> Olga Reznichenko<br><strong>Saiteninstrumente: </strong>Robert Lucaciu<br><strong>Schlagzeug/Perkussion: </strong>Lukas Akintaya (Adeolu)<br><strong>Künstler:in des Jahres: </strong>Rebekka Salomea<br><strong>Großes Ensemble des Jahres: </strong>Luise Volkmann &amp; Été Large<br><strong>Künstler:in des Jahres international:</strong> Sullivan Fortner<br><strong>Großes Ensemble des Jahres international:</strong> Webber/Morris Big Band</p>



<h3 class="wp-block-heading">AUFNAHME/PRODUKTION</h3>



<p><strong>Album des Jahres:</strong> Bring a Friend – Phil Donkin<br><strong>Debüt-Album des Jahres: </strong>MYT – Moses Yoofee Trio<br><strong>Rundfunkproduktion des Jahres: </strong>The Stories We Tell – Luise Volkmann &amp; Été Large<br><strong>Album des Jahres international: </strong>My Life Matters – Johnathan Blake<br><strong>Debüt-Album des Jahres international: </strong>Invisible Worker – yonglee &amp; the DOLTANG</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>LIVE</strong></h3>



<p><strong>Festival des Jahres: </strong>62. jazzwerkstatt Peitz<br><strong>Live Act des Jahres:</strong> Fuasi Abdul-Khaliq<br><strong>Live Act des Jahres international: </strong>Kris Davis Trio</p>



<h3 class="wp-block-heading">KOMPOSITION/ARRANGEMENT</h3>



<p><strong>Komposition/Arrangement des Jahres:</strong> Das Summen meiner Teile – Max Andrzejewski</p>



<h3 class="wp-block-heading">SONDERPREISE</h3>



<p><strong>Journalistische Leistung: </strong>„Being Hipp – First Lady of European Jazz” – Anna Schmidt<br><strong>Lebenswerk: </strong>Aki Takase<br><strong>Musikvermittlung und Teilhabe: </strong>Groove Inclusion</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"> Unser Bericht mit vielen Fotos folgt</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/verleihung-des-deutschen-jazzpreis-2026-in-bremen/">Verleihung des Deutschen Jazzpreis 2026 in Bremen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tabea Kind</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/tabea-kind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 15:21:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[jazzahead!]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jazzreportagen.com/?p=26717</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tabea Kind bei der jazzahead! 2026</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/tabea-kind/">Tabea Kind</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5489_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Tabea Kind bei der jazzahead! 2026" class="wp-image-26716" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5489_C_Rainer_Ortag.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5489_C_Rainer_Ortag-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5489_C_Rainer_Ortag-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5489_C_Rainer_Ortag-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tabea Kind bei der jazzahead! 2026</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="736" height="800" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5774_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Tabea Kind bei der jazzahead! 2026" class="wp-image-26715" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5774_C_Rainer_Ortag.jpg 736w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5774_C_Rainer_Ortag-552x600.jpg 552w" sizes="auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tabea Kind bei der jazzahead! 2026</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="770" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5505_C_Rainer_Ortag.jpg" alt="Tabea Kind bei der jazzahead! 2026" class="wp-image-26714" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5505_C_Rainer_Ortag.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5505_C_Rainer_Ortag-600x600.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5505_C_Rainer_Ortag-768x768.jpg 768w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Tabea_Kind_5505_C_Rainer_Ortag-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tabea Kind bei der jazzahead! 2026</figcaption></figure>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Unsere Berichte zur jazzahead! 2026 folgen</p>



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		<title>Interview mit Steffen Clauss vom Winterbacher Zeltspektakel</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/interview-mit-steffen-clauss-vom-winterbacher-zeltspektakel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 17:52:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Winterbacher]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.jazzreportagen.com/?p=26708</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn ich da an das Konzert mit Jeff Beck oder der Tedeschi Trucks Band in der Salierhalle denke oder an die Highlights mit Joe Cocker, John Fogerty...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Steffen_Clauss_Gibbons.jpg" alt="Steffen Clauss mit Billy Gibbons ZZTop" class="wp-image-26707" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Steffen_Clauss_Gibbons.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Steffen_Clauss_Gibbons-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Steffen_Clauss_Gibbons-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/04/Steffen_Clauss_Gibbons-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Steffen Clauss mit Billy Gibbons ZZTop (vr)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Geschichte der Kulturinitiative Rock e.V. Winterbach</h2>



<p>Harald Kümmel im Gespräch mit Steffen Clauss, einem der Gründungsmitglieder des Vereins.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Steffen, wie und wann hat das Ganze denn angefangen? Wie bist du auf die Idee gekommen?</strong></p>



<p>Ich war mit ein paar Freunden ca. 1988 in den Kulturverein Music Life im Nachbarort Remshalden eingetreten. Dort hat man ähnliches versucht, wie später dann in Winterbach, leider nicht mit dem erwünschten Erfolg. Die durchgeführten Konzerte mit Steve Marriott, The Troggs oder der Steve Gibbons Band waren nur mäßig besucht, aber ich habe damals Blut geleckt!<br><br>In unserer Stammkneipe &#8222;<em>Insider</em>&#8220; in Winterbach kamen noch weitere Musikinteressierte Freunde zusammen und irgendwann kamen wir dann auf die Idee es mal in Winterbach zu versuchen. Es waren dann 12 Musicbuddys, die 200 DM als Ausfallbürgschaft in den Topf warfen, um dann kurz darauf ein Konzert mit der <em>Steve Gibbons Band</em> zu veranstalten. Am So. 28.4.91 war es dann soweit, voller Euphorie haben wir an einem vermeintlich schlechten Sonntag 420 Besucher in die alte Schulturnhalle gelockt. Der Anfang war gemacht und wir wollten mehr&#8230;</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Wie ist es möglich sich in der jetzigen Zeit gegen große &#8222;Platzhirsche&#8220; wie Live-Nation, Eventim und anderen durchzusetzen und zu behaupten?</strong></p>



<p>Es geht ja meistens leider nur noch ums Geld. Wir haben uns aber in über 35 Jahren einen guten Ruf als Veranstalter erarbeitet, so dass wir sogar mit Live Nation schon erfolgreich zusammengearbeitet haben. Man muss nach allen Seiten offen sein und einen guten Job machen, dann wird man auch von den Großen akzeptiert.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Bist du autonom und komplett unabhängig von großen Veranstaltern?</strong></p>



<p>Wenn man große Künstler engagieren möchte, ist man auf die großen Tourneeveranstalter angewiesen. Ein gutes Verhältnis ist da sehr wichtig. Ich bin immer bemüht, die Kontakte zu pflegen und durch Zuverlässigkeit und Engagement den Tourneeagenten ein guter örtlicher Partner zu sein.<br></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Werden die Konzerte komplett mit den Eintrittsgeldern finanziert, oder hast du Sponsoren die Dich unterstützen?</strong></p>



<p>Es ist eigentlich eine Mischkalkulation aus Eintritt, Sponsorengelder und selbst erwirtschafteten Geld aus Gastro und eigenem Ticketverkauf!<br>Wir sind sehr dankbar über unsere treue Sponsorengemeinde, die uns beim Zeltspektakel großartig unterstützen. Die Sponsoren bekommen aber auch eine schöne Gegenleistung in Form von Werbeplatz, Freitickets etc.! Unser größtes Plus ist aber eigentlich unser sensationeller Stamm an<br>ehrenamtlichen Helfern. Mehrere hundert Helfer arbeiten über´s Zeltspektakel unzählige Schichten und bilden somit das wichtige Fundament unseres Festivals!</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Das Zeltspektakel hat sich ja in den letzte Jahren zu einem großen Event entwickelt, dass einen Bekanntheitsgrad weit über die Region hinaus hat. Wie weit im Voraus beginnt denn immer die Planung und hast du viele ehrenamtliche Helfer, die Dich unterstützen?</strong></p>



<p>Die Vorbereitungen beginnen eigentlich schon wieder kurz nach Ablauf des Festivals. Natürlich nicht gleich, aber manchen Künstler kann/muss man schon frühzeitig anfragen. Die heiße Phase startet eigentlich ein gutes Jahr davor. Dieses mal sind wir ja bereits ein Jahr vor dem Festivalstart mit Beth Hart in den Vorverkauf gegangen! Die Sponsorensuche startet auch immer gut ein Jahr davor.<br><br>Wie vorhin schon gesagt, sind unsere Helfer unser größtes Plus! Das Festival muss sich finanziell selber tragen, Löhne können wir mit unserer Philosophie ein Festival zu organisieren, nicht bezahlen.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>In den vielen Jahren ist doch bestimmt mal auch was schiefgelaufen. Was hat Dir am meisten graue Haare beschert?</strong></p>



<p>Zu den Anfangszeiten ist organisatorisch viel danebengegangen, wir haben quasi sehr viel Lehrgeld bezahlt, aber auch daraus gelernt.<br>Die Konzertabsagen von Alan Parsons oder Micheal Kelly waren hart. Kelly hat seine ausverkaufte Show einen Tag vor dem Termin krankheitsbedingt absagen müssen. Wir bereiten uns zwischenzeitlich aber eigentlich immer detailliert auf die einzelnen Festivaltage vor, so das eigentlich nur noch Kleinigkeiten schiefgehen können.<br><br>Ein Erlebnis sitzt mir allerdings noch schwer in den Knochen&#8230; 2015 hatten wir zum Festivalauftakt <em>Status Quo</em> gebucht. Während meiner Ansage im Zelt klingelte mein Handy in der Hosentasche wie wild&#8230; Es war unser WC-Reinigungspartner! Es stammelte panisch ins Telefon&#8230;.Herr Clauss, Herr Clauss, alle Toiletten sind verstopft und laufen nicht mehr ab&#8230;.da wurde mir warm und kalt gleichzeitig&#8230; wir konnten aber schnell Abhilfe leisten&#8230;<br></p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Was waren Deine persönlichen Highlights bei der Vielzahl der Konzerten?</strong></p>



<p>Davon gab es wirklich sehr viele!<br>Wenn ich da an das Konzert mit<em> Jeff Beck </em>oder der <em>Tedeschi Trucks Band </em>in der Salierhalle denke oder natürlich die Highlights mit <em>Joe Cocker, John Fogerty</em> oder <em>Deep Purple</em> im Zelt, bekomme ich noch heute Gänsehaut. Natürlich jedes einzelne Konzert mit <em>Waren Haynes/Gov´t Mule</em> waren großartig, ihn verehre ich auch ganz besonders, weil er ein so herzlicher Mensch geblieben ist&#8230; das schätze ich sehr an ihm.<br><br>Natürlich gab es auch wunderschöne Clubkonzerte in den letzten 35 Jahren&#8230;..<em>Nine Below Zero</em> waren fast schon unsere Hausband, die vielen <em>Hamburg Blues Band</em> Konzerte nicht zu vergessen und das einzigartige Clubkonzert mit <em>David Lindley</em> bleibt mir auf ewig in Erinnerung.</p>



<p class="has-background" style="background-color:#e3e3e3">Beim nächsten Spektakel sind wir dabei und werden auf <strong>jazzreportagen.com</strong> davon berichten</p>



<p></p>
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