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		<title>Cyrille Aimée im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 11:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Treibende Drums, knallige Gitarrensolos, immer wieder zwischendurch eine sparsame Instrumentierung sanfter Songs...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/cyrille-aimee-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/">Cyrille Aimée im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/cyrille-aimee-mit-band-im-jazzclub-bix-stuttgart-5950.jpg" title="Cyrille Aimée im Jazzclub Bix Stuttgart 2026" alt="Cyrille Aimée und Band im Jazzclub Bix Stuttgart 2026" /></div></div>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Cyrille Aimée</strong> (voc)<br><strong>Michael Valeanu</strong> (git)<br><strong>Matteo Bortone</strong> (b)<br><strong>Pedro Segundo</strong> (dr)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Cyrille Aimée begeistert mit Sprachenvielfalt und der Sangeskunst der Karibik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl selten gab es im Stuttgarter BIX ein Konzert, das solch eine Sprachenvielfalt darbot. Englisch, französisch, portugiesisch kombiniert mit kunstvollem und äußerst virtuosen Vocal-Jazz. <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/cyrille-aimee/">Cyrille Aimèe</a></strong>, die das BIX bereits das dritte Mal beehrte, begeisterte das Stuttgarter Publikum im ausverkauften Club abermals, mit musikalischer Kreativität, Spontanität und unglaublicher Raffinesse in ihrem Auftritt. Man spürt bei der 1984 in Frankreich geborenen Sängerin, die inzwischen in New Orleans lebt, dass Musik für sie eine Lebensweise und vielfältige Kunstform ist, die ihr die Freiheit gibt ihren kreativen Talenten zu folgen. Sie hat eine bemerkenswerte, mehrfach preisgekrönte Karriere entwickelt, die Kontinente umspannt, als Sängerin, Songwriterin, Texterin und Pädagogin, während sie stets ihren Wurzeln treu bleibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis Cyrille 20 Jahre alt war, hatte sie bereits auf vier verschiedenen Kontinenten gelebt. Ein Aufenthalt in Santo Domingo wurde gefolgt von einem Umzug nach New York City. Tagsüber besuchte sie hier das SUNY Purchase College und nachts trat sie als Sängerin in den Jazzclubs von Manhattan auf. Ein Besuch in New Orleans führte dazu, dass sie sich in die Stadt verliebte und 2017 dorthin zog. Die einzigartige Mischung von New Orleans aus lateinamerikanischem, französischem und afroamerikanischem Jazz-Erbe ermöglichte es ihr, alle Facetten ihrer eigenen musikalischen Identität vollständig zu erkunden, frei von den Fesseln von Genres und sich mit ihrer eigenen inneren Kreativität zu verbinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Im Flow der Rhythmik und mit der Band</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Man spürt von Anfang an welche unvergleichliche Interpretin hier auf der Bühne steht. Poppig softer Sambarhythmen wechseln sich mit witzigen und einfallsreichen Improvisationen ab. <strong>Michael Valeanu</strong> steht mit seinen Gitarrensolos nahezu auf dem gleichem improvisatorischen Level. Das feine Bassspiel von <strong>Matteo Bortone</strong> und die unbändige Rhythmus-maschine <strong>Pedro Segundo</strong> legen die Basis für dieses musikalischer Feuerwerk. Gegen später zeigt Segundo was an einem relativ schlichten Drumset mit der entsprechenden Fantasie alles möglich ist. Sein außergewöhnliche Soloeinlage reißt die Leute fast von den Sitzen. Abgesehen davon fällt es an diesem Abend den anwesenden Zuschauern bei vielen der Songs außergewöhnlich schwer sitzen zu bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man fühlt sich beschwingt und eingehüllt in einen Kokon warmherziger, frischer und hoch emotionaler musikalischer Kunst. Besonders berührt es, wenn Aimèe in ihrer französischen Muttersprache das ein oder andere Chanson ins Publikum haucht. Man ist berührt, wenn die Sängerin mit brüchiger Stimme über gebrochene Herzen singt und einem Gänsehaut auf dem ganzen Körper bereitet. Es ist zudem faszinierend mit welche Bandbreite an musikalischer Vielfalt Sängerin und Band sich präsentieren. Der erste Teil des Abends ist eher der poppigen Kunstform im Sambarhythmus, dem&nbsp; amerikanischen und dem französischen Liedgut gewidmet.<em> “Marry Me a Little“</em>, ihre Version eines Stephen Sondheim Songs wurde 2019 sogar für einen Grammy nominiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">…und dann kommt doch noch der Jazz um die Ecke geflogen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Wir sind doch hier in einem Jazzclub, dann mach ich auch mal Jazz</em>“, ihre Ansage im zweiten Teil des Abends und dann legt sie auch entsprechend los. Man spürt sofort, dass Aimèe genügend Erfahrungen mit renommierten Jazzmusikern wie zum Beispiel mit Roy Hargrove gemacht hat, denn ihre Sicherheit und Improvisationskunst beim Scatgesang ist atemberaubend. Wieder eigentlich Zeit fürs Publikum aufzustehen um sich zum Rhythmus der Musik zu bewegen, was zum Großteil dann auch wirklich geschieht. Treibende Drums, knallige Gitarrensolos, immer wieder zwischendurch eine sparsame Instrumentierung sanfter Songs, das ganze musikalische Puzzle passt perfekt zusammen und ist äußerst reizvoll anzuhören. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn die Piaf Samba in den Straßen von New Orleans tanzt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Version des Klassikers <em>„Bye, bye Blackbird“</em> ruhig und mit einem unwiderstehlichen Schmelz in den Stimmbändern dargeboten ist traumhaft. Es ist ein „<em>Ying und Yang-Musikabend</em>“ der abwechslungsreicher kaum sein kann. Das wird einem am Ende der normalen Setlist klar, als Pedro Segundo noch einmal in einem aberwitzigem Drive sein Drumset inklusive eines antiken Waschbretts „<em>malträtiert</em>“ und das Publikum fassungslos und gleichzeitig staunend frenetisch applaudieren lässt. Und als Zugabe kommt, was kommen muss Edith Piafs „<em>La Vie en Rose</em>“, bis heute mehr als 6 Millionen Mal bei YouTube geklickt. Mit der Tiefe dieses Liedes und der Raffinesse des Jazz, der Direktheit des Pop und den unwiderstehlichen Tanzrhythmen der Karibik hat das Publikum alle Facetten, die diese Künstlerin und ihre famose Band bietet, an diesem Abend durchlebt. Chapeau Cyrille!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Harald Kümmel</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/cyrille-aimee/"><strong>Cyrille Aimée</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Tokunbo Akinro</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/tokunbo-akinro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 16:36:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Jazzpreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sängerin Tokunbo Akinro bei der Verleihung des Deutschen Jazzpreises 2026 - Mitglied der Jury </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/tokunbo-akinro/">Tokunbo Akinro</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Sängerin Tokunbo Akinro bei der Verleihung des Deutschen Jazzpreises 2026 &#8211; Mitglied der Jury</h4>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="692" height="800" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/saengerin-tokunbo-bremen-deutscher-jazzpreis-2026-2012.jpg" alt="Sängerin Tokunbo Akinro in Bremen beim Deutschen Jazzpreis 2026" class="wp-image-28321" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/saengerin-tokunbo-bremen-deutscher-jazzpreis-2026-2012.jpg 692w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/saengerin-tokunbo-bremen-deutscher-jazzpreis-2026-2012-519x600.jpg 519w" sizes="(max-width: 692px) 100vw, 692px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sängerin Tokunbo Akinro in Bremen beim Deutschen Jazzpreis 2026</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="770" height="770" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tokunbo-preisverleihung-deutscher-jazzpreis-2026-2015.jpg" alt="Tokunbo Akinro bei der Verleihung des Deutschen Jazzpreises 2026" class="wp-image-28320" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tokunbo-preisverleihung-deutscher-jazzpreis-2026-2015.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tokunbo-preisverleihung-deutscher-jazzpreis-2026-2015-600x600.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tokunbo-preisverleihung-deutscher-jazzpreis-2026-2015-768x768.jpg 768w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tokunbo-preisverleihung-deutscher-jazzpreis-2026-2015-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tokunbo Akinro bei der Verleihung des Deutschen Jazzpreises 2026</figcaption></figure>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="770" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tokunbo-akinro-jury-beim-deutschen-jazzpreis-2026-2006.jpg" alt="Tokunbo Akinro als Jurymitglied bei der Verleihung des Deutschen Jazzpreises 2026" class="wp-image-28319" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tokunbo-akinro-jury-beim-deutschen-jazzpreis-2026-2006.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tokunbo-akinro-jury-beim-deutschen-jazzpreis-2026-2006-600x600.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tokunbo-akinro-jury-beim-deutschen-jazzpreis-2026-2006-768x768.jpg 768w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/tokunbo-akinro-jury-beim-deutschen-jazzpreis-2026-2006-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tokunbo Akinro als Jurymitglied bei der Verleihung des Deutschen Jazzpreises 2026</figcaption></figure>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Link zur <a href="https://tokunbomusic.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Internetseite von</a><strong><a href="https://tokunbomusic.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Tokunbo Akinro</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Rotem Sivan im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/rotem-sivan-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 16:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[bix stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>snahme-Gitarrist Rotem Sivan macht im Rahmen seiner Europatournee am 10.9. Halt im Jazzclub Bix und beweist mit seinem Trio, wie eindrucksvoll...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/rotem-sivan-im-jazzclub-bix-stuttgart-2026/">Rotem Sivan im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-im-bix-stuttgart-2026-3108.jpg" alt="Rotem Sivan im Jazzclub Bix Stuttgart 2026" class="wp-image-28292" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-im-bix-stuttgart-2026-3108.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-im-bix-stuttgart-2026-3108-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-im-bix-stuttgart-2026-3108-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-im-bix-stuttgart-2026-3108-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rotem Sivan im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Rotem Sivan</strong> – Gitarre<br><strong>David Sirkins </strong>– Drums<br><strong>Dan Montgomery</strong> – Bass</p>



<h2 class="wp-block-heading">Virtuosität auf leisen Sohlen: Rotem Sivan begeistert mit beinahe poetischem Fokus</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ausnahme-Gitarrist Rotem Sivan macht im Rahmen seiner Europatournee am 10.9. Halt im Jazzclub Bix und beweist mit seinem Trio, wie eindrucksvoll die leisen Töne sein können und welche Anziehungskraft der Kontrast zwischen musikalischem Genie und Zurückhaltung hat.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Stuttgart, 10.9.2026 Bevor wir uns dem musikalischen Part des Abends widmen, muss an dieser Stelle der Jazzclub Bix als wichtiger Teil dessen herausgestellt werden. Die Konzerte hier sind schon vor dem ersten Ton geprägt vom Charme dieses Clubs: schummriges Licht, die bestens ausgestattete Bar, ein unaufgeregtes Publikum und dieses ganz besondere Flair, das den Spirit des Jazz und Soul in jede Ecke atmet – bis hin zum Retro-Charme der strahlend orangen Toilette. Ich fühle mich hier immer (selbst in Ermangelung an echten Vergleichsmöglichkeiten) wie in einem legendären Jazzclub der 1970er in New York oder New Orleans.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieses Szenario eingebettet betritt der israelische Jazz-Gitarrist Rotem Sivan, der in New York lebt, zusammen mit seinen Musikern David Sirkins (Drums) und Dan Montgomery (Bass) fast beiläufig die Bühne. Zurückhaltend, unaufgeregt und leise. Im Bix herrscht fast andächtige Ruhe. Nur ein kurzes Nicken in Richtung seiner Musiker deutet an, dass das Konzert beginnt. Was folgt, ist eine auserlesene Setlist aus Eigenkompositionen, Jazzklassikern oder auch zum Schluss Bob Dylans „Make you feel my love“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bei dem Konzert begeistert, ist das vereinnahmende Talent: das perfektionierte Handwerk und die Feinfühligkeit, mit denen Sivan bei jedem Stück zeigt, warum er zu einem der Besten der Szene gehört. Sanft, liebevoll und dann wieder druckvoll entlockt er seiner Gitarre an diesem Abend mehr als nur Töne. Es sind nuancenreiche, musikalische Geschichten, die fast immer ohne Text auskommen und dabei doch so viel erzählen. Vom Leben, von Anekdoten, Schicksalsschlägen und Liebe. Und dann scheint all das wieder ganz weit weg: Es geht um die Musik um ihretwillen. Warme Töne und ein klares, fast hypnotisches Spiel prägen seinen Sound. Sein Spiel ist flüssig und von einer beeindruckenden Dynamik geprägt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-band-im-bix-stuttgart-2026-3517.jpg" alt="Rotem Sivan mit Band im Jazzclub Bix Stuttgart 2026" class="wp-image-28294" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-band-im-bix-stuttgart-2026-3517.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-band-im-bix-stuttgart-2026-3517-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-band-im-bix-stuttgart-2026-3517-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rotem Sivan mit Band im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Pure Spielfreude und ein Trio auf Augenhöhe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man den Rotem Sivan beobachtet, zieht er einen unmittelbar in seinen Bann: ganz versunken in sein Instrument, das er oft fast verliebt anlächelt, und sich sichtbar über die Töne freut, die er ihm entlockt. Auch das Zusammenspiel mit den Musikern zeigt das immer wieder. Es ist fast, als wäre man als heimlicher Gast bei einer intimen Probe dabei. Ich bin mir sicher: Würde er die Songs ohne Zuhörer nur für sich spielen, hätte er genauso viel Spaß daran.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit kurzen, manchmal auch humorvollen Ansagen wendet er sich an das Publikum, immer mit einer sanften, ruhigen und fast hypnotischen Stimme. Unaufgeregt und auf das Wesentliche reduziert, um im nächsten Moment im Zusammenspiel mit David Sirkins an den Drums und Dan Montgomery am Bass alle mit einer facettenreichen und nuancierten Performance zu begeistern. Die beiden jungen Musiker nennt Sivan an dem Abend gleich mehrfach namentlich – ein weiteres Zeichen, dass bei diesem Mann trotz seiner großen Erfolge kein Raum für ein überdimensioniertes Ego ist. Die Musiker stehen als gleichwertige Künstler auf der Bühne.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-auf-der-buehne-bix-stuttgart-2026-7532.jpg" alt="Rotem Sivan auf der Bühne im Jazzclub Bix Stuttgart 2026" class="wp-image-28293" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-auf-der-buehne-bix-stuttgart-2026-7532.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-auf-der-buehne-bix-stuttgart-2026-7532-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/rotem-sivan-auf-der-buehne-bix-stuttgart-2026-7532-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rotem Sivan auf der Bühne im Jazzclub Bix Stuttgart 2026</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich zwei Zugaben fordert das begeisterte Publikum, bevor das Trio genauso unaufgeregt verschwindet, wie es aufgetaucht ist. Ein Abend, der eindrucksvoll gezeigt hat: Musikalische Brillanz muss nicht laut sein und wahre Spielfreude kann man nicht vortäuschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text und Fotos Jessica Wittmann-Naun</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Infos unter <strong><a href="https://www.rotemsivan.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.rotemsivan.com</a></strong></p>
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		<title>Die Ull Möck mit Band in der Zehntscheuer Schönaich 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/die-ull-moeck-mit-band-in-der-zehntscheuer-schoenaich-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 17:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„A Day In The Life“ waren bei Ull Möck wohl mehrere Tage während der Corona-Zeit, die er dazu nutzte Beatles-Nummern so zu arrangieren, dass so manche...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/die-ull-moeck-mit-band-in-der-zehntscheuer-schoenaich-2026/">Die Ull Möck mit Band in der Zehntscheuer Schönaich 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/ull-moeck-zehentscheuer-schoenaich-708.jpg" alt="Ull Möck an Pianos mit Beatles go Blue Note in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28278" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/ull-moeck-zehentscheuer-schoenaich-708.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/ull-moeck-zehentscheuer-schoenaich-708-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/ull-moeck-zehentscheuer-schoenaich-708-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/ull-moeck-zehentscheuer-schoenaich-708-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ull Möck</figcaption></figure>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Ull Möck</strong> (Piano &amp; Keys)<br><strong>Axel Kühn</strong> (Bass)<br><strong>Michael Kersting</strong> (Drums)<br><strong>Lilly Thornton</strong> (Vocals, Special Guest)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ull Möck Band feat. Lilly Thornton mit <em>Beatles go Blue Note</em></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Nach zweijähriger Zusammenarbeit mit der Musikschule Schönaich setzt die Kontrabassistin Judith Goldbach künftig mit dem neu gegründeten Verein die „Jazz in der Zehntscheuer“-Veranstaltungen fort. Zum Start legte der Pianist Ull Möck mit seinem Trio und der Gastsängerin Lilly Thornton ein Beatles Programm auf. Doch wehe wenn sie freigelassen – von den Beatles blieben oft nur die Melodieführungen übrig</em></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="555" data-id="28277" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/ull-moeck-in-der-zehentscheuer-schoenaich-766.jpg" alt="Ull Möck moderiert bei Beatles go Blue Note in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28277"/><figcaption class="wp-element-caption">Ull Möck</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="555" data-id="28276" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/saengerin-lilly-thornton-zehentscheuer-schoenaich-758.jpg" alt="Lilly Thornton mit Ull Möck &amp; Band in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28276"/><figcaption class="wp-element-caption">Lilly Thornton</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 13. Juni waren wieder jazzige Töne in der Schönaicher Zehntscheuer zu vernehmen. Jazzig &#8211; auch wenn die Kompositionen der Beatles den musikalischen Stoff dafür lieferten. „Beatles Go Blue Note“ nennt der Stuttgarter Jazzpianist und Arrangeur <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/ull-moeck/">Ull Möck</a></strong> dieses Programm. Warum aber lässt sich ein Jazzer von den Fab Four inspirieren? „<em>Die Beatles sind immer noch meine Lieblingsband</em>“ äußert sich Möck hierzu. Mit eigenen Bearbeitungen will er sich vor deren Werk verneigen. Seiner Ansicht nach lassen sich die Kompositionen dieser Giganten der Popmusik hervorragend in den Slang des Jazz und Souljazz der 50er- und 60er Jahre übersetzen – ein Stil, der bis heute zeitlos und innovativ erscheint.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="555" data-id="28270" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/axel-kuehn-zehentscheuer-schoenaich-703.jpg" alt="Axel Kühn in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28270"/><figcaption class="wp-element-caption">Axel Kühn</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="554" data-id="28272" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/drummer-michael-kersting-zehentscheuer-schoenaich-712.jpg" alt="Michael Kersting in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28272"/><figcaption class="wp-element-caption">Michael Kersting</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Verneigung vor dem Werk der Fab Four</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit namhaften Weggefährten nahm er das Publikum auf eine besondere musikalische Reise mit. Mit an Bord waren die Landesjazzpreisträger <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/axel-kuehn/">Axel Kühn</a></strong> (Kontrabass) und <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-kersting/">Michael Kersting</a></strong> (Schlagzeug), sowie die amerikanisch/schweizerische Sängerin<strong> Lilly Thornton</strong>. Die Vereinsvorstände Judith Goldbach und ihr Mann, Saxophonist Andreas Francke, waren über die zahlreichen Gäste sichtbar erfreut und bedankten sich, dass Jazz in Schönaich so gut angenommen wird. „<em>Drive My Car</em>“ hieß es dann gleich nach dem Opener und die Musiker hatten gerne im Zehntscheuer-Mobil Platz genommen, um für rund zwei Stunden ihr Publikum mit pfiffigen Arrangements zu beglücken. Easy Going-Music mit funky anmutendem Mittelteil, ein melodiös bluesiges Basssolo und nach anfänglicher Zurückhaltung schließlich ein paar Drumfiguren Kerstings, bei denen Ringo vermutlich staunend den Mund weit aufgesperrt hätte. Ein „<em>Ticket To Ride</em>“ musste Lilly Thornton sicherlich nicht lösen um das Trio zu ergänzen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="370" data-id="28275" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/pianist-ull-moeck-zehentscheuer-schoenaich-098.jpg" alt="Ull Möck spielt Klavier bei Beatles go Blue Note in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28275" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/pianist-ull-moeck-zehentscheuer-schoenaich-098.jpg 370w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/pianist-ull-moeck-zehentscheuer-schoenaich-098-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ull Möck</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="370" data-id="28273" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/lilly-thornton-zehentscheuer-schoenaich-728.jpg" alt="Lilly Thornton singt in der in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28273" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/lilly-thornton-zehentscheuer-schoenaich-728.jpg 370w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/lilly-thornton-zehentscheuer-schoenaich-728-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lilly Thornton</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Zahlreiche Zungenschnalzer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Sie kam, sah und siegte mit einer facettenreichen bluesigen Stimme, die mit exzellenten Tremoli tief unter die Haut ging. „<em>A Day In The Life</em>“ waren bei Ull Möck wohl mehrere Tage während der Corona-Zeit, die er dazu nutzte Beatles-Nummern so zu arrangieren, dass so manche Zungenschnalzer-Momente entstanden. Mit dem Bösendorf-Flügel und einer Hammond SK 1 zauberte er wunderbare Klangflächen, jazzige Harmonieunterlagen zu bekannten Beatles-Melodien und innovative Soli. „<em>Come Together</em>“ würde wunderbar in die heutige Zeit passen, meinte Möck. Dazu ein Basssolo, bei dem Kühn mit freudig springender Leichtigkeit über alle Lagen hüpfte. Der bei den Beatles etwas zu kurz gekommene George Harrison wird wohlwollend aus dem Musikerhimmel geschaut haben als sein „<em>Within You Without You</em>“, von indischen Harmonien durchdrungen, aufs Allerfeinste interpretiert wurde. Kühns singender Bass steuerte das Seine dazu bei.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="370" data-id="28279" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/axel-kuehn-zehentscheuer-schoenaich-701.jpg" alt="Axel Kühn mit Ull Möck &amp; Band in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28279" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/axel-kuehn-zehentscheuer-schoenaich-701.jpg 370w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/axel-kuehn-zehentscheuer-schoenaich-701-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /><figcaption class="wp-element-caption">Axel Kühn</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="370" height="370" data-id="28274" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/michael-kersting-zehentscheuer-schoenaich-708.jpg" alt="Michael Kersting mit Ull Möck &amp; Band mit Beatles go Blue Note in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28274" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/michael-kersting-zehentscheuer-schoenaich-708.jpg 370w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/michael-kersting-zehentscheuer-schoenaich-708-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Kersting</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">Szenenapplaus für innovative Soli</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Anerkennender Szenenapplaus gab es für Möcks perkussives Pianosolo bei einer „very jazzy version“ von „ <em>A Hard Days Night</em>“ und beim nachfolgenden „<em>Can’t Buy Me Love</em>“ ließ man es zur Erholung erst mal ruhig angehen. Doch der treibende Beat linste schnell wieder um die Ecke; mit einem Pianosolo, ein wenig im Stile McCoy Tiners und einem mit allen Finessen gespickten Drumsolo. Eine sichtlich und hörbar gut gelaunte Combo durfte sich nach diesem letzten Stück des Abends natürlich noch nicht in den wohlverdienten Feierabend zurückziehen. Eine weitere Harrison-Nummer begann balladenartig mit Stimme und Piano um dann doch noch zu explodieren. „<em>Something</em>“ geriet dabei in die Spiritual -Patterns einer Black Church und wurde dementsprechend auch „very black“ von Thornton interpretiert. Doch damit noch nicht genug. „Now<em> And Then</em>“, wohl der letzte Song der Beatles in den 70ern, sollte noch als Betthupferl dienen und traf mit gefühlvollen Harmonien und einfühlsamem Bass direkt ins Herz.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="385" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/beatles-go-blue-note-zehentscheuer-schoenaich-130.jpg" alt="Die Ull Möck Band mit Beatles go Blue Note in der Zehntscheuer Schönaich 2026" class="wp-image-28271" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/beatles-go-blue-note-zehentscheuer-schoenaich-130.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/beatles-go-blue-note-zehentscheuer-schoenaich-130-600x300.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/beatles-go-blue-note-zehentscheuer-schoenaich-130-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Ull Möck Band</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Jazz in der Zehnscheuer</em>“ lieferte einen bemerkenswert schönen Auftakt zur Vereinsgründung – so darf es weitergehen! Mit dem Pianisten <strong><em>Olaf Polziehn</em></strong> und dem Saxofonisten <strong><em>Jochen Feucht</em></strong> wird es am <strong><em>17. Oktober</em></strong> sicherlich keinen Qualitätseinbruch geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Beatles-Trilogie (<em>Vol. 1-3</em>) mit dieser Formation sowie eine Beatles Piano CD (<em>Across The Universe</em>) sind direkt bei Ull Möck erhältlich: ullmoeck@gmx.de</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernd Epple</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/ull-moeck/"><strong>Ull Möck</strong></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/axel-kuehn/"><strong>Axel Kühn</strong></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/michael-kersting/"><strong>Michael Kersting</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>David Hawkins</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/david-hawkins/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 10:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz im Prinz Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Sudhaus Tuebingen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>David Hawkins mit dem Joey Calderazzo Trio auf der Waldbühne des Sudhaus Tübingen 2026</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/david-hawkins/">David Hawkins</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Portraits des Drummer David Hawkins mit dem Joey Calderazzo Trio beim Jazz Open Air auf der Waldbühne des Sudhaus Tübingen 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="513" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-drummer-sudhaus-tuebingen-3783.jpg" alt="David Hawkins spielt beim Jazz Open Air im Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026" class="wp-image-28234" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-drummer-sudhaus-tuebingen-3783.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-drummer-sudhaus-tuebingen-3783-600x400.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-drummer-sudhaus-tuebingen-3783-270x180.jpg 270w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-drummer-sudhaus-tuebingen-3783-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">David Hawkins spielt beim Jazz Open Air auf der Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="635" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-waldbuehne-sudhaus-tuebingen-3767.jpg" alt="David Hawkins mit dem Joey Calderazzo Trio auf der Waldbühne des Sudhaus Tübingen 2026" class="wp-image-28235" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-waldbuehne-sudhaus-tuebingen-3767.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-waldbuehne-sudhaus-tuebingen-3767-600x495.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-waldbuehne-sudhaus-tuebingen-3767-768x633.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">David Hawkins mit dem Joey Calderazzo Trio auf der Waldbühne des Sudhaus Tübingen 2026</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="683" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-calderazzo-trio-sudhaus-tuebingen-3781.jpg" alt="David Hawkins an den Drums auf der Waldbühne des Sudhaus Tübingen 2026" class="wp-image-28237" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-calderazzo-trio-sudhaus-tuebingen-3781.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-calderazzo-trio-sudhaus-tuebingen-3781-600x532.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/david-hawkins-calderazzo-trio-sudhaus-tuebingen-3781-768x681.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">David Hawkins an den Drums auf der Waldbühne des Sudhaus Tübingen 2026</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="770" height="770" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/drummer-david-hawkins-calderazzo-sudhaus-tuebingen-3647.jpg" alt="Drummer David Hawkins on stage beim Jazz Open Air im Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026" class="wp-image-28236" srcset="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/drummer-david-hawkins-calderazzo-sudhaus-tuebingen-3647.jpg 770w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/drummer-david-hawkins-calderazzo-sudhaus-tuebingen-3647-600x600.jpg 600w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/drummer-david-hawkins-calderazzo-sudhaus-tuebingen-3647-768x768.jpg 768w, https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/drummer-david-hawkins-calderazzo-sudhaus-tuebingen-3647-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption class="wp-element-caption">Drummer David Hawkins on stage beim Jazz Open Air im Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026</figcaption></figure>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Unser Konzertbericht:&nbsp;<a href="https://www.jazzreportagen.com/joey-calderazzo-open-air-sudhaus-tuebingen-waldbuehne-2026/"><strong>Joey Calderazzo Trio beim Jazz Open Air auf der Sudhaus Tübingen Waldbühne</strong></a>&nbsp;<strong>2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Joey Calderazzo Open Air Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026</title>
		<link>https://www.jazzreportagen.com/joey-calderazzo-open-air-sudhaus-tuebingen-waldbuehne-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[RainerOrtag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 12:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz im Prinz Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Sudhaus Tuebingen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Trio bleibt in der wohltönenden Mitte zu Hause, gleicht die Brüche aus, die andere vielleicht lustvoll betonen würden. Vor allem weigert es sich, mit Ironie...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.jazzreportagen.com/joey-calderazzo-open-air-sudhaus-tuebingen-waldbuehne-2026/">Joey Calderazzo Open Air Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.jazzreportagen.com">Jazzreportagen.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Das Joey Calderazzo Trio präsentiert auf der Tübinger Waldbühne fein ausbalancierten Pianojazz</h2>



<div class="wp-block-envira-envira-gallery"><div class="envira-gallery-feed-output"><img decoding="async" class="envira-gallery-feed-image" tabindex="0" src="https://www.jazzreportagen.com/wp-content/uploads/2026/09/joey-calderazzo-open-air-sudhaus-tuebingen-3683.jpg" title="Joey Calderazzo Open Air Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026" alt="Joey Calderazzo beim Open Air der Sudhaus Tübingen Waldbühne 2026" /></div></div>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3"><strong>Joey Calderazzo</strong> (Piano)<br><strong>Orlando Le Fleming </strong>(Bass)<strong><br>David Hawkins </strong>(Drums)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jazz mit nachhaltiger Wirkung &#8211; Joey Calderazzo Trio</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der 61-jährige Jazzpianist <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/joey-calderazzo/">Joey Calderazzo</a></strong>, der mit Bach und Chopin aufgewachsen ist, bewegt sich in Bahnen, die man zweifelsohne als traditionell bezeichnen kann. Und doch ist das New Yorker Trio ganz von heute. Dass es bei ihrem Auftritt im mit rund 250 Besuchern leidlich gefüllten Sudhaus-Biergarten so gut funktioniert, hat mehrere Gründe: Calderazzo und seine beiden Mitspieler <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/orlando-le-fleming/">Orlando Le Fleming</a></strong> am Kontrabass und <strong><a href="https://www.jazzreportagen.com/david-hawkins/">David Hawkins</a></strong> am Schlagzeug zieht es angesichts der Übermacht der Vergangenheit nicht an die Ränder. Das Trio bleibt in der wohltönenden Mitte zu Hause, gleicht die Brüche aus, die andere vielleicht lustvoll betonen würden. Vor allem weigert es sich, mit Ironie auf Distanz zu ihrem Material zu gehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich war Jazz schon mal mutiger. Auch gab es Zeiten, da hat Jazz mehr gewagt, tiefer in Abgründe geschaut und sich im Experimentier-Rausch selbst riskiert. Natürlich hat Jazz auch immer mal wieder vehement abgelehnt, was früher war und sich bewährt hat.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Seine Musik sucht nicht den schnellen Applaus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Beiläufigkeit liegt den drei Musikern nicht, eher wird ihre Musik von einer kostbaren Ruhe getragen. Vor allem der langjährige Pianist von Branford Marsalis und Michael Brecker hat die Gabe, einen Klavierton gleichermaßen elegant und mit Tiefgang klingen zu lassen. Gleichwohl wäre es zu einfach, Joey Calderazzo über die Namen zu definieren, mit denen er schon musiziert hat. Michael Brecker, Branford Marsalis, Dave Liebman, Richie Beirach – sie gehören selbstverständlich zu seiner Biografie. Doch ebenso selbstverständlich gehört Calderazzo inzwischen selbst in diese Reihe. 13 Alben als Bandleader dokumentieren einen Künstler, der nie stehen geblieben ist. Vor allem sein Trio ist zu jener Werkstatt geworden, in der Komposition und Improvisation, Struktur und Freiheit immer wieder neu austariert werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis dieses Pianisten. Joey Calderazzo beeindruckt nicht durch demonstrative Virtuosität, obwohl er sie jederzeit abrufen könnte. Er spielt, als erzähle er Geschichten, deren Pointe nie im nächsten Akkord liegt, sondern im Schweigen dazwischen. Seine Musik sucht nicht den schnellen Applaus, sondern die nachhaltige Wirkung. Wer ihm zuhört, begegnet einem Pianisten, der vergessen lässt, wie schwierig es ist, Jazz so selbstverständlich klingen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jürgen Spieß</strong></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von&nbsp;<a href="https://www.jazzreportagen.com/joey-calderazzo/"><strong>Joey Calderazzo</strong></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von&nbsp;<a href="https://www.jazzreportagen.com/orlando-le-fleming/"><strong>Orlando Le Fleming</strong></a></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#e3e3e3">Portraits von <a href="https://www.jazzreportagen.com/david-hawkins/"><strong>David Hawkins</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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